Glenfield College: Marah R.

Mein Auslandaufenthalt in Neuseeland

Am einem 30. September fing alles an. Ich bin mit meinen Eltern auf dem Weg zum Flughafen nach Frankfurt. Nach 3 Stunden Autofahrt konnte ich eigentlich schon nicht mehr still sitzen. Ich war so aufgeregt, aber auf der anderen Seite wurde mir da erst bewusst, dass ich wirklich für eine längere Zeit von meinen Eltern getrennt sein werde. Aber richtig vorstellen konnte ich es mir doch nicht.

Angekommen am Frankfurter Flughafen und dann ging es auch schon kurze Zeit später mit dem Flugzeug los in richtig Neuseeland, aber erst noch ein Zwischen-Stop in Singapore. Nach insgesamt 35 Stunden Flug bin ich endlich in meinem Traumland angekommen.

Auckland hieß meine neue Stadt für die nächsten 7 Monate. Doch für die erste Woche hieß es noch einmal Auckland hinter mir lassen und nach Wellington fliegen. Meine Gastfamilie in Wellington war super lieb. Wenn ich nicht das ganz große Bedürfnis hätte, endlich nach Auckland zu gehen, wäre ich glaube ich dort geblieben. Die haben so viel mit mir gemacht und versucht, langsam zu reden.

In den ersten 3 Wochen habe ich fast nichts verstanden und bin immer mit einem Wörterbuch rum gelaufen. Irgendwann war mir das zu blöd und ich hatte mir vorgenommen so viel englisch wie möglich zu sprechen, um nicht mehr dieses Buch mitnehmen zu müssen. Nach 2 Monaten konnte ich alles verstehen. Es war wie, als ob ich neu geboren worden bin und als ich mit meinen Eltern geskypt hatte musste ich mehrmals überlegen wie die Wörter auf Deutsch heißen. Ich fand es total cool, das Gefühl. Es hat so viel Spaß gemacht, englisch zu sprechen und ich vermisse es im Alltag, englisch zu hören und zu sprechen. Es fehlt irgendwie etwas.

Meine Familie in Auckland war auch richtig nett und ich habe mich so gefühlt, wie bei einer richtigen Familie. Ich hatte drei Gastbrüder die selbst auch wie meine eigenen Geschwister waren. Klar habe ich meine Geschwister aus Deutschland vermisst, aber die haben mir irgendwie Kraft gegeben darüber hinwegzukommen.

Meine Schule: Glenfield College. Ich kann nur sagen: Es war die beste Schule, aber ich glaube das sagen viele. Meine Schule, die war etwas besonderes in meinen Augen. Unsere Schulkoordinatorin „Linda“ war super. Jeden Morgen habe ich mit ihr geredet und ich habe sie richtig in mein Herz geschlossen! So war es sie, die mir am Ende richtig leid tat, weil ich gehen musste. Mein Schuldirektor war richtig lustig. Er hat jeden Spaß mitgemacht, ist an Halloween mit den Schülern auf der Bühne gewesen und hat rumgetanzt und einfach nur jeden „Unsinn“ mitgemacht.

Meine Ferien: In den Ferien war ich auf einer Nordinseltour mit „Flying Kiwi“ für 9 Tage. Es war „amazing“. Ich werde diese Zeit nie vergessen. Die Erfahrungen die ich gemacht habe, die sind „just incredible“. Wir haben Nachtwanderungen gemacht und zwischendurch auch unter offenem Himmel am Strand gelegen.

Fazit: Meine Zeit in Neuseeland werde ich nie vergessen. Sie war unglaublich und die Erfahrungen, die man macht, die kann dir keiner nehmen. Sie bleiben immer in deinem Herzen.

„Live the life you’ve always imagined. Live every single second and it’ll be always in your heart.”

Marah Ronsdorf, Glenfield College, Auckland