Erfahrungsberichte High School

Hier berichten Teilnehmer von ihren Erfahrungen beim Schüleraustausch

„Mein High-School-Aufenthalt im Ausland war das Beste, was ich während meiner Schulzeit erlebt habe“, sagen viele unserer Schüleraustausch-Teilnehmer, wenn sie nach einiger Zeit wieder in die Heimat zurückkehren. Dabei ist die Entscheidung für ein bestimmtes Gastland, eine High School oder eine Private High School sehr persönlich. Wie die High-School-Zeit im Ausland abläuft, hängt stark von den eigenen Zielen und Interessen ab. Davon, welche Fremdsprache im Gastland gesprochen wird, wie lange man überhaupt im Ausland bleiben möchte, welche Schulfächer die High School unterrichtet, welche Möglichkeiten die Region in Freizeit und Hobby bietet und, und, und.

Glück hat, wer jemanden kennt, der schon mal dort war. Jemand, der über die Vorzüge und Geheimtipps einer bestimmten High School aus erster Hand Bescheid weiß: zum Beispiel über Texas (USA), Sydney (Australien), British Columbia in Kanada, über England, Irland oder Japan. Während ihrer aufregenden Schulzeit im Ausland sind unsere ehemaligen Teilnehmer am Schüleraustausch zu wahren Experten geworden – nicht nur, was eine Fremdsprache wie Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch oder Japanisch angeht, sondern auch für Land und Leute. So bringen die High-School-Erfahrungsberichte eindrucksvoll auf den Punkt, wie das Leben in einer Gastfamilie aussieht. Die Erfahrungsberichte zeigen auch, dass man am anderen Ende der Welt ganz schnell neue Freunde finden und sich fast wie zu Hause fühlen kann. Sie geben einen ganz persönlichen Einblick in den Schulalltag an einer High School und geben wertvolle Vorbereitungstipps, die in keinem Reiseführer zu finden sind.

Lust auf dein persönliches High-School Abenteuer?

Erfahrungsberichte

Aufbruch zu neuen Ufern: Mama von Max über die Abreise ihres Sohnes in die USA

Die Mutter von Max berichtet über die Abreise ihres Sohnes, der sich zu seinem Highschool Year in die USA aufmacht.

 

Wir hatten einen überraschend tränenreichen Abschied. Alle, aber wirklich alle meine Männer (Ehemann und Brüder) hatten beim Abschied von Max vor der Passkontrolle Tränen in den Augen (ich sowieso). Max hat die nächsten Schritte, zwar mit Tränen in den Augen, aber bravourös gemeistert. Das wollte er ja auch ganz bewusst so haben, ohne Begleitung. Er hatte einen Handgepäckkoffer und einen Rucksack dabei, der – wie er uns später erzählte – zu groß war. Er musste also den kleinen Koffer noch nachträglich als Gepäck aufgeben und durfte nur mit dem Rucksack an Bord. Das wurde vom Flughafenpersonal aber unbürokratisch ohne Zuzahlung für ihn erledigt. Den Flug empfand er als sehr angenehm, da der mittlere Platz frei geblieben ist und an Bord wohl einige schöne Filme gezeigt wurden.

In den USA wurde er von seiner Gastfamilie empfangen, die mit ihm gleich in ein Restaurant (dort arbeitet Sam, sein Gastbruder) Essen gegangen ist. Als er seinen Beitrag zum Essen dazugeben wollte, wurde das abgelehnt. Die Vorgabe ist, wenn als Familie ausgegangen wird, bezahlt die Familie. Sollte er alleine, in der Schule oder mit Sam unterwegs sein, bezahlt er für sich selbst. Donnerstag hatte er einen freien Tag. Freitag war er zu einem Einstufungstest für Mathe in der Schule und durfte auch gleich dableiben. Die Schüler sind sehr neugierig auf ihn. Freitagnachmittag fuhr er mit der Familie übers Wochenende zu den Großeltern in die Berge. Auf dem Weg passierten sie  den Ort, an dem unser ältester Sohn Florian sein High Schoolyear verbracht hat. So klein ist die Welt!

Max hat sein eigenes Zimmer im Basement des Hauses. Dort ist auch ein weiteres Bad und das „Kino“- bzw. Familienzimmer. Er lebt auf einem Grundstück von 5 acres. Mit den beiden Hunden hat er sich auch schon angefreundet. Die Gastmutter hat uns ebenfalls bereits ihre ersten Eindrücke via Email geschrieben. Max habe eine „wonderful, easy-going personality“ und sie sei sicher, dass er viele Freunde in der High School finden wird. Diese positiven Nachrichten erleichtern uns natürlich ungemein. Bisher läuft alles prima. Drücken wir die Daumen, dass es so bleibt.

Herzliche Grüße

die Mutter von Max

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