Erfahrungsberichte aus Nebraska

Hebron: Regina Schmidt

Hallo liebes iSt-Team!

die Zeit vergeht unglaublich schnell, das kann ich deutlich hier in Amerika spüren. Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen, als ich mich mit Tränen in meinen Augen von meinen Freunden, meiner Familie und von Deutschland verabschiedet habe, um den großen Schritt in die andere Welt zu wagen.

Aber nun bin ich schon über 4 Monate hier in Nebraska in dem kleinen Örtchen „Hebron“ und meine ungewöhnliches Leben ist zum Alltag geworden. Jetzt nach 4 Monaten ist alles „normal“ für mich, jedoch dachte ich in meiner ersten Woche, dass mich mein Kulturschock noch umbringen wird, denn es gab einige große Unterschiede zu meiner gewohnten Heimat.

Es sind hier einige interessante Sachen passiert. Leute in der Schule oder auch meine Familie stellten mir einige Fragen zu Deutschland:

„Wohnst du in der Nähe von dieser Mauer?“
„Wie alt ist Hitler?“
„Hast du Hitler schon mal persönlich getroffen?“

Als mir diese Fragen gestellt wurden, musste ich beinahe anfangen zu lachen, weil ich nicht glauben konnte, dass das der Ernst ist, jedoch fanden die anderen das nicht ganz so lustig wie ich, denn sie waren fest davon überzeugt. Ich bin mir schon ein kleines bisschen veralbert vorgekommen.

Am meisten Gedanken hab ich mir über die Ankuft am Flughafen gemacht. Darüber, wie es sein würde, das erste Mal auf meine neue Familie zu stoßen und über die erste Schulwoche. Oft stellte ich mir Fragen wie:

„Werde ich mit meiner Familie klar kommen?“
„Werde ich schnell neue Freunde finden?“
„Wie werden meine Mitschüler auf mich reagieren?“ oder
„Werde ich Probleme im Unterricht haben?“

Zum Glück habe ich sehr viel im iSt-Seminar erfahren. Wir haben an dem Wochenende einiges gelernt, aber auch gute Ratschläge von unseren Returnees mit auf dem Weg bekommen. Auch wenn uns ein bisschen Angst gemacht wurde, wir hatten Spaß und alle Fragen wurden beantwortet! Es gab mir ein besseres Gefühl, ich fühlte mich auf jeden Fall besser vorbereitet.

Ein anderes Problem, bevor ich meine Reise startete, war natürlich das Heimweh. Werde ich viel Heimweh haben, was kann ich dagegen tun? Auf jeden Fall habe ich einige gute Ratschläge im iSt-Seminar bekommen. Wenn ich jetzt über Heimweh rede, sehe ich es nicht mehr als ein großes Problem, denn in Gedanken hab ich mir immer zugeredet, „Du kommst ja wieder heim, aber wer weiß wann du wieder nach Amerika kommst? Genieß die Zeit!“ Das aber hin und wieder mal Tränen fließen ist ganz normal, da bin ich mir sicher.

Auf jeden Fall geht es mir sehr, sehr gut. Ich hab überhaupt keine Probleme mit meiner Familie oder in der Schule, denn Schule läuft sehr gut für mich. Ich habe mich sogar sehr über mein Honor Roll gefreut. Meine Familie hat mich super aufgenommen und ich fühle mich wie ein richtiges Familienmitglied. Auch zu meinen Geschwistern habe ich ein gutes Verhältnis.

Da mir schon einige Freunde ganz schön ans Herz gewachsen sind, versuche ich auf jeden Fall Kontakt zu halten, wenn ich wieder in Deutschland bin. Ich genieße jeden Tag hier in Amerika, denn meine Zeit ist bald abgelaufen...

Vielen Dank iSt und liebe Grüße

Regina Schmidt

Hebron, Nebraska

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