Erfahrungsberichte aus Nebraska

Norfolk: Franziska Krüger

Liebes iST-Team,

Mein Jahr hier in Norfolk, Nebraska ging echt schnell um. Leider ist mein Deutsch auch nicht mehr so perfekt.

Ich fange am Besten ganz von vorne an. Am 15. August ging es von Frankfurt nach Chicago. Von Chicago nach Omaha. Als ich in Omaha ankam, war es schon ziemlich spät und wir hatten noch eine zweistündige Autofahrt vor uns. Meine Gastmutter, der Area-Rep und meine Gastschwester haben mich am Flughafen abgeholt. Norman, ein deutscher ATS, der vor 2 Jahren bei der selben Familie gelebt hat wie ich, war noch mitgekommen. Zu Hause angekommen, habe ich mich erst mal schlafen gelegt. Am nächsten Tag hat meine Gastschwester Lesley (18) mir mit ´nem Kumpel Norfolk gezeigt. Es war total lustig und habe dort auch schon einige Leute kennen gelernt.

Wir sind auch an der Arztpraxis von meinem Gastvater vorbei gefahren. Sein Name is Leslie und er is 50 Jahre alt. Yvonne, meine Gastmutter ist 48 Jahre alt und war als Lehrerin an eine der vielen Grundschulen in Norfolk tätig. Erin (20) ging nach Lincoln auf die University of Nebraska (UNL). Jeffrey, 23 besuchte ebenfalls die UNL. Erin kam jedes zweite Wochenende nach Hause und in einem Pizzarestaurant gearbeitet. Ebenfalls hatte die Gastfamilie noch 2 Hunde und 5 Katzten.

An meinem ersten Schultag habe ich dann auch die andere deutsch ATS getroffen. Zusammen mit ihr hat uns unser advisory teacher die Schule gezeigt. Danach ging auch schon der Unterricht los, aber er war am ersten Tag nur 10 Minuten lang und Norman war da um alte Freunde zu treffen und um mir zu helfen.

Die Schule war so groß und ich dachte, dass ich mich verlaufen werde. Norfolk Senior High (NHS) hatte rund 1.100 Schüler. Nachdem der Tag rum war gingen wir in der Mall essen. Dort habe ich dann auch wieder einige Leute getroffen. Manche hatte mich auch wieder erkannt.

Nach rund einer Woche kam dann auch Luc, der französische ATS, der auch bei uns gelebt hat. An den Wochenenden habe ich sehr viel mit Lesley, Luc und ein paar Freunden unternommen. Wir waren beim Bowling, im Kino und waren essen. Was immer total lustig war. Nach 2 Wochen haben sich Isabell und ich beim Cross Country angemeldet. Das Training war echt hart. Wir sind jeden Tag 3-5 Meilen gerannt. Die ganz guten 5-7 Meilen. Dazu kam dann noch die Wärme. Oft waren es über 35 Grad Celsius. Aber der Zusammenhalt und die Unterstützung im Team sind ganz anders als hier. Und vor jedem Meet hatten wir ein Team Dinner bei jemanden zu Hause. Sport wird in America auch härter angesehen.

Der Höhepunkt der Fall Season waren aber die Footballspiele. Erst haben wir zu Hause Pizza gegessen und dann sind wir zu den Spielen gegangen. Die waren einfach nur Fun. Alle haben die Norfolk Panthers angefeuert. Der Spirit der Schule! Jeder kam, die Schüler, Eltern, Großeltern und Lehrer. Am Ende der Football Season war das Homecoming Game und der Tanz. Homecoming war sehr lustig. Ich war mit Freunden dort. Ich hatte zwar ein Date, aber na ja...

Nachdem Cross Country zu Ende war, habe ich mit dem Schwimmen angefangen. Training hat immer früh um 5:30 angefangen und ging bis 7:20 Uhr. Da es dann so schlimm geschneit hatte, wir für 2 Tage keine Schule.

Ende Januar hatten wir einen ähnlichen Tanz wie Homecoming: Winter Royalty. Eine gute Freundin ging mit ihrem Freund, meinem Date und mir zum Tanz. Im Frühling war dann Prom. Und es war absolut der Hammer. Ich hatte so viel Spaß mit all meinen Freunden. Es war absolut genial.

Leider war die Zeit dann auch schon fast rum. Da Foreign Exchange Sstudents an meiner Schule nur Juniors waren, konnte ich dort keinen Abschluss machen, aber meine Schwester Lesley war ein Senior. Ceremony und die ganzen Parties waren total Fun. Im allgemeinem war es auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, auch wenn ich dort mal ein paar Probleme mit der Familie hatte. Aber die Lehrer und Schüler sind dort sehr, sehr nett und helfen einem, wenn man mal Probleme hat. Auch der School Spirit ist absolut der Hammer.

Franziska Krüger

Norfolk, Nebraska

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