Erfahrungsberichte aus Montana

Circle: Lisa Daumann

Hallo liebes iSt- Team!

Da ihr mich ja so lieb um eine Mail gebeten habt, hab ich beschlossen, mich nun endlich mal hinzusetzen.

Ich bin seit nun schon fast 4 Monaten in USA und habe schon viel erlebt, gesehen und gelernt. Die Sprache ist kein Problem mehr. Freunde habe ich auch schon viele gefunden, was wirklich kein Problem war, da sich alle für eine Deutsche interessieren. Man bekommt sehr viele Fragen gestellt, manchmal auch etwas eigenartige: ob wir Fernseher haben, Wind, Autos, etc.. Oder Fragen über Hitler und die Mauer. Aber wenn man sie ganz normal beantwortet und nicht darüber lacht (was man innerlich aber schon ein bissl macht) ist man auf einem ganz guten Pfad, glaube ich.

Mit meiner Gastfamilie läuft es auch supi! Hatte am Anfang meine Bedenken, weil sie älter sind – 60 und 68 – aber wir verstehen und sehr gut, es könnte fast gar nicht besser laufen. Mit meiner Gastmutti gehe ich immer besonders viel Shoppen und mit meinem Gastpapa wird über pro und kontra von Football und Fußball diskutiert.

Leider habe ich hier keine Möglichkeiten Fußball zu spielen, wie ich es von Deutschland gewohnt war. So kommt es, dass ich andere Fähigkeiten an mir entdeckt habe. Letzte Saison habe ich Volleyball gespielt. Diese Saison bin ich in Cheerleading (wollte schon immer mal ein echter amerikanischer Cheerleader sein) und Bowling. Nächste Saison gehe ich dann wahrscheinlich in Leichtathletik. Ihr seht also, ich bin ganz gut beschäftigt, zur Zeit hauptsächlich mit cheeren für die Basketball-Spieler. Ich hatte auch noch kein richtiges Heimweh oder gar Culture Shock, zumindest nicht das ich wüßte. Und wenn ich doch mal bissl down bin gehe ich aus, denn sogar bloss mal ne Partie Billards hilft schon.

Ein ganz wichtiger Punkt in Amerika ist Schule. Alles spielt sich hier ab. Es passiert schon mal, dass man bis 18.00 Uhr einfach mal so in der Schule 'rumhängt' oder Basketball spielt, weil die Turnhalle fast den ganzen Tag auf ist, ohne das jemand die Kids beaufsichtigt. Man hat hier sehr viel Vertrauen in die Jugendlichen und wirklich niemand würde es wagen, dies zu missbrauchen. Man hat aber auch nicht viel, was man machen kann, da ich in einem Dorf mit 600 Einwohnern wohne. Trotzdem ist immer was los. Und gerade um diese Jahreszeit verbringt man viel Zeit in der Schule.

Nächste Woche steht mir mein erster amerikanischer Tanz bevor, namens Snowball. Ich bin sogar Prinzessin. Freue mich ganz besonders drauf, da ich nun das erste Mal in meinem Leben ein echtes langes Kleid anziehen kann, indem man sich wie eine Prinzessin fühlt. Homecoming war ja schon vor ein paar Wochen. Allerdings musste man sich da nicht fein anziehen, sondern konnte mit Jeans und T-Shirt gehen. Im Frühling haben wir dann noch Prom, da wird es dann noch feiner.

Zu guter Letzt kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, mich für ein Jahr USA entschieden zu haben, da es eine sehr positive Erfahrung war und es mir sehr viel gebracht hat und damit meine ich nicht nur bessere Englischkenntnisse.

BYE!

Lisa Daumann

Montana

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