Erfahrungsberichte aus Arizona

Prescott: Moritz Nötzel

„…ja, ich würde es wieder tun!“

Erwartet von meinen besten Freunden und meinen Eltern landete ich am 2.6. nach dem Flug von Phoenix über Denver, Chicago und Frankfurt in Hannover. Natürlich erkundigten sich alle zunächst nach meinem Befinden (ich war ziemlich müde), aber nachdem ich zuhause endlich mal wieder ausgeschlafen hatte und dabei war mich wieder einzuleben, musste ich mich viele Male zu der Frage äußern, ob ich das „Unternehmen Arizona“ noch einmal wagen würde.

Es wäre leicht gewesen, einfach ja zu sagen, ich wollte aber auch für mich eine ehrliche Antwort finden, so dass ich erst mal etwas überlegen musste. Zunächst einmal sind vor der Abreise gefühlte Berge von Formularen auszufüllen, Bewerbungsschreiben und –gespräche stehen an. Ein Visum ist nötig und kann nur in Frankfurt oder Berlin beantragt werden. Dann beginnt die Warterei auf die Vermittlung einer Gastfamilie. Ich hatte Glück: bereits in den Osterferien hatte ich einen regen Email-Kontakt zu einer Familie in Prescott, Arizona, der sich für mich sehr viel versprechend anhörte. Meine „Gastmutter“ und ihre beiden Söhne erzählten mir über ihre Interessen und alles schien zu passen. Wenige Wochen vor meinem Abflug erhielt ich jedoch von IST die Nachricht, dass eine andere Gastfamilie vermittelt worden war und ich von meinem Area-Rep vom Flughafen abgeholt würde.

Nach weniger als vier Wochen hatte ich mich dort eingelebt: meine drei Gastbrüder waren zwischen sechs und 15 Jahren alt, einer ging täglich mit mir zur Schule und wir hatten eine Menge Spaß zusammen. Ich durfte mit ihnen in Kalifornien surfen, an der Grenze zu New Mexiko Snowboarden, die Haustiere versorgen (Hund, Pferd, Schwein), Cookies und Pancakes backen. Wir sind sehr oft nach Phoenix gefahren und haben zusammen jede Menge Musik gemacht. Ich konnte Tennis spielen, joggen gehen und hatte sogar in meinem Zimmer ein Trainingsgerät. Mit Denise (Area Rep), die immer ein offenes Ohr für meine Fragen hatte, durfte ich Ausflüge unternehmen. Super gut gefallen hat mir auch der von ASSE angebotene Field Trip an die Ostküste.

Natürlich hatte ich zwischendurch schon einmal darüber nachgedacht, dass ich nun nicht mehr mit meinen Schulfreunden in einem Jahrgang sein würde: sie haben mir während der 10 Monate immer wieder gefehlt, auch wenn der Kontakt natürlich – facebook und skype sei dank – nie abgerissen ist. Zudem fand ich ganz viele ganz nette neue Freunde, bin selbständiger und selbstbewusster geworden und war sicher nicht zum letzten Mal in Arizona und in den USA.

Ja, ich würde es wieder tun und jedem dazu raten, eine solche Chance zur Erweiterung des Horizonts zu nutzen.

Moritz Nötzel

Prescott, Arizona

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