Erfahrungsberichte aus Alaska

North Pole: Clara Bornemann

Halli Hallo liebes IST-Team!

Erst muss ich euch ja mal ein Frohes Neues Jahr wünschen; ich muss hier ja noch ein wenig Geduld haben, bis ich ins neue Jahr rein rutschen kann.

Ihr habt mich ja in die kleine Stadt North Pole, Alaska gesendet und ich muss sagen, dass ist das Beste was mir passieren konnte. Es ist einfach super hier. Ich lebe hier nur mit einer host mum, die wirklich alles dafür tut, dass es mir gut geht. Als ich am Anfang hier hin gekommen bin, hat sie alles für mich gemacht, dass ich mich direkt wohlfühlen konnte. Sie hat zwei Kinder, die wohnen aber nicht mit mir, weil die schon erwachsen sind und die haben auch schon selbst Kinder. Ich besuche sie sehr oft an den Wochenenden.

Der erste Monat in der Schule, das war erstmal eine harte Zeit, weil die Schule es leider nicht so wirklich hinbekommen hat, mir die Fächer zu geben, die ich wollte. Das war aber nicht so schlimm, weil ich im jetzigen Semester dafür meine Wahlfächer bekomme.

Mir hatte man aber leider in den ersten zwei Schulwochen meinen i-Pod gestohlen, aber ich hatte heraus gefunden, wer ihn gestohlen hatte und da habe ich mir nur die Person zur Seite genommen und bin zu ihrem Lehrer gegangen und dann hatte ich ihn auch schon wieder. Ja das waren meine kleinen nicht so guten Anfänge hier. Aber nach zwei Monaten habe ich mich dann auch richtig pudelwohl gefühlt, weil auch gleich alles besser läuft, wenn man sich ein wenig eingewöhnt hat. Am Anfang hatte ich noch Verständigungsprobleme, aber nach zwei Monaten klappt das auch schon gut.

In der Schule werde ich immer ausgefragt wie es so ist in Deutschland. Was ganz lustig war: In den ersten zwei Monaten haben alle gedacht, dass ich aus Frankreich bin, weil ich so einen sehr starken französischen Akzent hatte. Aber alle wussten auch, dass ich deutsch, englisch und französisch sprechen kann und so haben die mich immer gefragt, ob ich nicht mal was auf Französisch oder auf Deutsch sagen könnte für sie. Als ich dann Deutsch gesprochen habe, haben die alle gesagt: Mensch, du kannst aber gut Deutsch! Und ich habe dann immer gesagt: well, yes I'm from Germany and not from France. Das war dann immer ganz lustig, weil denen war das immer so peinlich.

Ja und sonst fragen die mich alle so Standardfragen; wie es so aussieht in Deutschland oder ob wir auch McDonalds haben. Aber ich kann nur sagen, dass die Schüler alle nett zu mir sind und mir immer direkt ausgeholfen haben wenn ich was brauchte.

Ich war auch schon in Sportteams. Ich war im Cross Country Team und wir haben es auch zu State geschafft, wo ich dann als 84. Läuferin über die Ziellinie gekommen bin. Meine Zeit war sehr gut, die andren waren halt nur zwei Minuten schneller als ich. Jetzt spiele ich Ice Hockey und da muss ich sagen, das ist das Beste was ich je ausprobiert habe. Ich hatte ja vorher schon Feldhockey gespielt und so war es auch nicht so schwer, Ice Hockey zu lernen.

Ich habe hier ja auch so schön angenehme Temperaturen – so um die minus 50 Grad. Aber an die Kälte gewöhnt man sich sehr schnell. Ich habe natürlich auch schon sehr viel Schnee hier bekommen und das sieht auch alles so schön aus, dass ich hier schon gar nicht mehr weg will.

Was kann ich sonst noch darüber sagen, wie meine ersten Monate hier jetzt schon verlaufen sind? Ich kann nur sagen, dass ich es hier sehr, sehr mag und ich möchte eigentlich auch gar nicht mehr nach Hause fliegen.

So, ich hoffe, dass euch mein Bericht gefällt und ihr ihn gut gebrauchen könnt und dass es nicht so schlimm ist, wenn ich viele Fehler gemacht habe beim Schreiben, denn es wird immer schwieriger, deutsch zu schreiben oder zu sprechen. Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten.

Viele liebe Grüße,

Clara Bornmann

North Pole, Alaska

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