Erfahrungsberichte aus Galway

Galway: Samira U.

Mein Zimmer

In Irland gibt es wundervolle Sonnenuntergänge

Direkt neben meiner Schule

Die berühmten Cliffs of Moher

Dia Dui,

Mein Name ist Samira und ich habe für 4 Monate in Irland, bzw. Galway einen Auslandaufenthalt  gemacht. Das war von Ende August bis Ende Dezember.

Warum Irland ?

Die meisten Freunde haben mich gefragt, warum ich genau Irland ausgewählt habe. Ich habe genau Irland ausgewählt, weil ich finde, dass Irland sehr magisch ist und man nur so wenig darüber weiß. Ich wollte Irland für mich selber entdecken.

Vor dem Aufenthalt

Ich war vor den vier Monaten so extrem aufgeregt, ich konnte 2 Wochen davor nicht schlafen. Davor hatte ich gemischte Gefühle. Ich war einerseits extrem aufgeregt und gespannt, aber auf positive Art, auf der anderen Seite hatte ich schon Angst, denn ich war noch nie länger als 5 Tage von meiner Familie getrennt.  Aber Die Organisation hat mich perfekt dafür vorbereitet und wenn ich Fragen hatte, haben sie mir immer geholfen. Sie waren einfach so nett.

Der Tag des Abfluges

Ende August, einem Mittwoch, war es dann soweit. Es ging los. Zu dem besten Erlebnis meines Lebens. Es fiel mir natürlich schwer Abschied zu nehmen, aber irgendwie konnte ich es nicht realisieren.  Und jetzt geht’s los!  Was erwartet mich? Wie ist meine Gastfamilie? Wie ist die Schule? Werde ich Freunde finden? Das alles ging mir durch den Kopf. Aber als das Flugzeug dann gelandet ist, waren diese Gedanken wie weggeflogen.

Die Ersten Tage

Die ersten Tage waren so aufregend. Ich habe einiges neues gesehen. Ich habe mein Gastfamilie kennen gelernt, die extrem nett war. Ich hatte natürlich Angst, aber als ich dann da war und ich gesehen habe, dass alle total nett sind war die Angst weg. Am Anfang hatte ich auch ein bisschen Heimweh, aber als die Schule dann angefangen hat und die Routine eingetreten ist, war alles wieder gut.

Die Schule

Ich war auf der Präsentation Secondary School. Diese Schule ist eine reine Mädchenschule. Im Vergleich zu meiner Schule in Deutschland mit ungefähr 900 Schülern, war diese Schule mit 20 Schülerinnen richtig winzig. Trotzdem war die Schule so schön. Direkt am ersten Tag kamen alle Mädels auf mich zu und sie haben mich toll aufgenommen. Ich war dort im Transition Year, was vergleichbar ist zu der 10.Klasse im G9 in Deutschland. Dieses Jahr soll zur Selbstentwicklung helfen und man macht sehr viele Projekte. Außerdem hatte ich sehr viele etwas „ andere“ Schulfächer wie zum Beispiel Creative Arts, was ein Zusammenschluss aus Musik und Kunst ist und PD, in dem wir zu einem Jugendclub gegangen sind und mit Jugendlichen mit Handicap gearbeitet haben. Aber wir hatten auch normale Fächer, wie Englisch, Mathe und so. Besonders gut fand ich, dass ich während die irischen Schüler  Englisch, Spanisch bzw. Französisch und Irisch hatten, hatte ich mit den anderen Austauschschülern (bei mir waren 5 Spanierinnen) extra Englisch. Diese Stunden haben meinem Englisch extrem gut getan und viel geholfen. Die Lehrer in meiner Schule waren extrem nett und hilfsbereit.  Die Mädels aus der Schule waren einfach nur wundervoll. Sie haben mich  wie eine normale Schülerin behandelt. Sie waren einfach so nett und ich habe mich richtig wohlgefühlt. Ich  war auch für 3 Tage mit TY (Kurzform für Transition Year) auf einer Freizeit. Es war eine Fahrt, die die Gemeinschaft  der Klasse fordern sollte. Es war total schön und lustig. Im Allgemeinen war das Transition Year sehr einfach, aber ich würde es nochmal machen, denn der Spaßfaktor war  hoch und ja ich habe eigentlich jeden Tag gelacht.

Zu meiner Gastfamilie:

Ich habe meine Gastfamilie geliebt. Vor allen meine Gastmutter. Ich konnte mit ihr über alles reden und sie hat mir auch immer  zugehört und geholfen. In dem Haus haben außerdem mein Gastvater, der Sohn der Familie und ihre Enkelin gewohnt. Ich hatte außerdem noch einen spanischen Gastbruder, mit dem ich nicht sehr viel zu tun hatte. Er ging auf eine andere Schule und wir hatten auch verschiedene Freundeskreise. Ich habe mich bei mir zu Hause wie ein volles Familienmitglied gefühlt.

Im Allgemeinen waren diese 4 Monate die beste Zeit meines Lebens. Es war nicht nur immer schön, ich hatte natürlich Heimweh, aber die positiven Erlebnisse in Galway haben einfach überwogen. Hätte ich nochmal die Möglichkeit, würde ich sofort wieder das Gleiche machen. Ich empfehle jedem so eine Erfahrung zu machen, denn sie hilft einem extrem viel. Und meine Entscheidung nach Irland zu gehen, war einfach die richtige. Die wundervolle Landschaft, die Menschen und einfach alles zusammen war einfach perfekt.

 

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Erfahre die irische Gastfreundschaft hautnah. Du besuchst eine irische Schule und lernst dort die Gepflogenheiten einer anderen Kultur kennen. Neben Englisch wird hier in den Schulen auch Irisch unterrichtet und es wird ein Transition Year angeboten, in dem man verschiedene Bereiche ausprobieren kann. Genieße sonst einfach die Gemütlichkeit der Iren und das Wetter ist auch nicht so schlecht, wie man immer sagt.

Interessiert? Dann informiere dich hier und starte dein Abenteuer!