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Lisa Weckbecker berichtet aus Palencia (Spanien)

Von September bis Dezember war ich für drei Monate in Spanien. Ich wollte meine Sprachkenntnisse verbessern und eine neue Kultur kennenlernen. Gleich an meinem ersten Tag musste ich feststellen, dass alles ganz anders war als wie ich es mir vorgestellt hatte. Natürlich wusste ich, dass die Spanier eine andere Mentalität haben und dass das Essen anders sein würde, aber ich habe diese wirklich großen Unterschiede total unterschätzt.

Durch die freundliche Aufnahme meiner Gastfamilie habe ich mich jeden Tag etwas mehr an alles gewöhnt, auch wenn alles trotzdem noch neu und ungewohnt war. Dank meiner gleichaltrigen Gastschwester habe ich schnell Freunde gefunden. Alle waren wirklich nett zu mir und haben langsam mit mir gesprochen.

Nach einer knappen Woche in Spanien ging dann die Schule los. Ich war ziemlich aufgeregt, da ich nicht wusste was auf mich zukam. Alles verlief problemlos, auch wenn ich nicht mit meiner Gastschwester in einer Klasse war. Meine Mitschüler waren sehr nett und die Lehrer haben größtenteils Rücksicht genommen. Am Anfang war es ziemlich schwierig dem Unterricht zu folgen, aber heute kann ich sagen, dass die Schule den größten Ausschlag für die Verbesserung meines Spanisch gegeben hat. Es war eine ganz besondere Erfahrung den spanischen Schulalltag zu erleben, der doch so verschieden zu dem Deutschen ist. In der Schule hatten wir sowohl morgens als auch nachmittags Unterricht. Da ich in einem kleinen Dorf gewohnt habe, konnte ich mit meiner Gastschwester immer in der Mittagspause nach Hause gehen und dort etwas essen. Hausaufgaben und Klassenarbeiten waren immer etwas schwierig für mich, auch wenn ich in den Arbeiten die Bücher benutzen durfte.

In meinem Dorf in Nordspanien wohnen ca. 7.000 Menschen. Es gibt kleine Geschäfte, einen Park, zwei Schulen, Kirchen und einen Sportplatz. Ich fand es toll in diesem Dorf zu wohnen, da man alles zu Fuß erreichen konnte und es alles Wichtige gab. Wir haben uns fast täglich mit unseren Freundinnen getroffen und so war nicht viel Zeit für Heimweh. Besonders gefallen haben mir die Ausflüge an den Wochenenden mit meiner Gastfamilie. Wir haben Verwandte besucht und große Städte besichtigt, wie zum Beispiel Madrid, Salamanca, Burgos und Santander. Nun kenne ich schon eine ganze Menge von Nordspanien.

Mit jedem Tag wurde mein Spanisch besser. Ich konnte mich unterhalten und habe weitestgehend alles verstanden und im Notfall haben wir uns mit Englisch weitergeholfen, das bei den Spaniern aber nicht so gut ist.

Die drei Monate sind wirklich schnell vergangen, auch wenn es mir manchmal nicht so vorkam. Der Abschied fiel mir schwer, aber bei meiner Gastfamilie stehen mir jeder Zeit alle Türen offen, haben sie gesagt. Auch wenn drei Monate nur ein kurzer Zeitraum waren, habe ich nun eine andere Kultur erlebt, kenne andere Gewohnheiten, habe tolle Leute kennengelernt, bin selbstständiger geworden und spreche viel besser Spanisch als zuvor.

Ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen so einen Auslandsaufenthalt von mindesten drei Monaten zu machen, da man sich das Leben in einem anderen Land gar nicht vorstellen kann. Auch wenn es nicht immer einfach war, ist und bleibt es eine unvergesslich gute Zeit!

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mit meiner Gastschwester im Parque Europa
meine Klasse
mit meiner Gastfamilie im Parque Europa
 
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