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Tania M. berichtet aus Auckland (Neuseeland)

Neuseeland, ein Land auf der anderen Seite der Erdkugel… wunderschöne Landschaften, nette Menschen und viel Sonne… Das waren meine wenigen, aber bedeutsamen Gründe, weshalb ich mich für Neuseeland entschieden hatte. Ein Jahr lang war ich aufgeregt und habe fast keinen einzigen Tag verbracht ohne an NEUSEELAND zu denken, bevor ich meine eigentliche Reise begonnen habe...
Eine Woche vorher dann die Ängste und Zweifel. Will ich überhaupt von meiner Familie und meinen Freunden weg? Und so ganz ans andere Ende der Welt muss ja eigentlich auch nicht sein… Werde ich die da verstehen? Ja, die Ängste sind normal. Da musste ich durch…

Nach einem betreuten 24-Stunden – Flug (der mir, bedingt meiner Aufregung eher wie 2 Stunden vorkam), betrat die iSt- Gruppe zusammen das neuseeländische Land. Schnell wurden wir in unsere Familien eingeteilt und schon ging „Projekt Neuseeland“ los.

Die erste Woche hatte ich glücklicherweise den iSt-Vorbereitungskurs, bei dem ich mich mit den anderen deutschen Neulingen austauschen konnte und bei dem ich viel über Neuseeland erfahren habe…

Meine Gastfamilie war nett. Ein etwas älteres Pärchen und eine brasilianische Gastschwester, mit der ich die meiste Zeit verbrachte habe. Debora, die Brasilianerin, war ein Jahr jünger als ich. Verschiedener als wir zwei hätte man nicht sein können und doch habe ich die schönsten Momente in Neuseeland mit ihr verbracht. Meine Gasteltern waren liebenswürdige Menschen, jedoch nie zu Hause und wenn doch, dann im Arbeitszimmer… Deswegen auch mein Entschluss, die Gastfamilie zu wechseln. Selbstverständlich mit Debora. Die Gastfamilie zu wechseln, ist gar kein Problem. Wenn man wechseln will, ist man spätestens nach zwei Wochen in einer neuen Familie. Meine neue Gastfamilie bestand aus einem jüngeren Paar, einem sechs-jährigen Sohn und einer koreanischen Gastschwester… So zogen Debora und ich dort ein… Das Leben fing an… Das Haus war voller Menschen. Mit Cookies & Ice – Cream verbrachte die Familie viele Abende zusammen, mit Spielen, Talks und Fernsehgucken. Auch gingen wir viel am Strand spazieren oder die „Mädchengruppe“ ging Shopping oder zu Starbucks. Mein kleiner Gastbruder hielt mich natürlich auch immer auf Trab. Und schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich der Familie zugehörig. Nun habe ich eine zweite Familie auf der anderen Seite der Welt. Das hat nicht jeder…

Die Schule war lustig. Ganz anders wie hier. Zwar viel länger, aber dafür sind Hausaufgaben eine Rarität und man muss nur die Kurse belegen, die man sich auch aussucht. Von Fashion Design, über Photography bis zu Cooking ist alles dabei… Nein, nicht nur diese normalen, faden Fächer, die wir auch hier haben. Somit kann man ganz neue Dinge erlernen, als „gut ausgebildete Hausfrau“ zurück nach Deutschland kehren und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Schule hat mir dort Spaß gemacht, die Lehrer waren sehr lustig (Ich durfte sie sogar duzen) und auch wenn der Unterricht in Englisch ist: Daran gewöhnt man sich schnell und die Sprache zu erlernen, ist ja auch eines unserer Ziele.

Neuseeland ist ein sehr sicheres Land. Man fühlt sich schnell wohl, auch bedingt durch die Gastfreundlichkeit, die Neuseeländer als selbstverständlich ansehen. Egal, wo man hinkommt, man wird mit offenen Armen begrüßt.

Was nicht zu kurz kommen soll, ist das Reisen. Man ist ja nicht nur da, um zur Schule zu gehen, sondern auch um Neuseeland als Land zu sehen.
Am Ende meines Aufenthaltes ist meine ältere Schwester aus Deutschland nach Neuseeland gekommen und wir sind kreuz und quer durch die Südinsel gereist. Da wir mit dem Busunternehmen „Kiwi Experience“ fuhren, war es sehr einfach andere Menschen aus verschiedenen Ländern kennen zu lernen. Wir hatten unseren Spaß, unter anderem auch beim Fallschirmspringen, Gletscher besteigen und Wild-Water-Rafting.

Auch während der Wochenenden bin ich viel mit Familie und Freunden gereist… Sand-Dune- Boarding up north, Luging in Rotorua, Mountainbiking auf Waiheke-Island und noch viel, viel mehr. Die Landschaften, die man dabei sieht, sind sehr verschieden und unglaublich schön.

Alles in allem kann ich es als eine sehr gelungene Zeit ansehen. Ich bin selbstständiger, reifer und selbstbewusster geworden. Das Gefühl, das man etwas ganz alleine auf die Beine gestellt hat, ohne Mama, Papa oder Freunde macht einen sehr, sehr Stolz. Neue Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde kennen zu lernen, hat mich noch mehr in Reiselust versetzt. Die englische Sprache zu beherrschen ist immer eine gute Vorraussetzung für jeden Beruf.
Nähen, Kochen und Verantwortlichkeit sind drei der vielen Eigenschaften, die ich dort gelernt habe.
Eine zweite Familie zu haben, ist ein schönes Gefühl und Freunde auf der ganzen Welt hat auch nicht jeder…
Noch einmal? Gerne!

Tania Moser

Green Bay High School, Auckland, New Zealand

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Tandem-Fallschirmsprung in Queenstown
Wild water rafting - 7 m Wasserfall bei
Debora und ich an einem der westcoast straende
Unser Schuljahrgang auf einem Camp, bei dem
Meine zweite Familie beim Frühstück
 
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