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Johanna Rebel berichtet aus Papineauville (Kanada)

Jetzt bin ich schon seit zwei Monaten wieder in Deutschland und ich muss sagen, dass die schwerste Zeit meines Auslandsjahres in Québec die Rückkehr war, da ich alle Menschen, die mir dort drüben so wichtig geworden sind, zurück lassen musste. Eingewöhnungsschwierigkeiten oder gar Heimweh wurden von meinen Freunden und meiner Familie dort drüben erst gar nicht zugelassen.

Wenn ich heute auf das vergangene Jahr zurück blicke, kann ich getrost sagen, dass ich damals die richtige Entscheidung getroffen habe und ich nur jedem dazu raten kann einen solchen Schritt zu wagen. Sicherlich war anfangs nicht alles leicht. Plötzlich waren dort Menschen, die ich gar nicht kannte, die aber nun die „Familie“ für mich darstellen sollten. Aber genau diese Menschen wurden sehr schnell zu Vertrauten für mich und schon bald habe ich mich unglaublich wohl in meiner Familie gefühlt.

Genauso schnell ging das auch in der Schule. Auf einer Schule zu sein, ohne, dass man irgendjemanden kennt ist anfangs nicht so leicht. Da ja auch noch das Problem mit der Sprache hinzu gekommt. Schnell habe ich aber auch hier Freunde gefunden, die mir immer tatkräftig zur Seite standen.

Immer wieder muss ich sagen, dass ich noch nie solche netten, lustigen und auch durchgeknallten Leute kennen gelernt habe wie in Québec. Die freundliche Art der Québecois lässt es kaum zu einmal traurig zu werden. Von Anfang an sind immer alle auf mich zugekommen. Nachdem sich die anfängliche Neugierde gelegt hatte, ging es daran richtige Freundschaften zu schließen. Niemals hätte ich gedacht, dass das so leicht und gut gehen würde. Umso besser die Sprachkenntnisse werden, umso schneller rutscht man von selbst in einen Freundeskreis hinein.

Das Französisch der Québecois klingt doch schon sehr anders als das Französisch, das in Frankreich gesprochen wird. Hat man sich einmal in den Dialekt eingehört, versteht man ihn aber gut und ich finde ihn eigentlich noch schöner als das „ richtige“ Französisch. Ich denke, ich habe ca. 3 Monate gebraucht, um ziemlich alles zu verstehen und an Weihnachten war dann auch das Reden kein Problem mehr. Heute bin ich stolz sagen zu können, dass ich nicht nur Französisch spreche sondern auch Québecois.

Für mich war das letzte Jahr unglaublich interessant, wenn auch alles sehr schnell zum Alltag geworden ist. Dinge vor denen ich zuvor große Angst hatte oder die ungewohnt für mich waren, wie zum Beispiel die Schule oder auch in einem Haus mitten im Nirgendwo zu leben, wurden schnell normal für mich. Nie hätte ich mir vorstellen können, dies alles nach meiner Rückkehr nach Deutschland so unheimlich zu vermissen.

Johanna Rebel

Papineauville, Québec

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