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Fenja Behrmann berichtet aus Lac Megantic (Kanada)

Hallo liebes iSt-Team

Nun ist es leider schon vorbei, mein Jahr in Québec. Es war eins der besten überhaupt! Ich war in Saint-Sébastien, das liegt nahe der Stadt Lac-Mégantic, wo ich die Polyvalente Montignac ein Jahr lang meine Schule nennen durfte. Dort fand ich schnell neue Freunde, die Franco-Kanadier sind sehr hilfsbereit und offen. Sie halfen mir ziemlich oft, nicht nur bei Sprachproblemen, sondern bei jeder Art Probleme. Mit ihnen habe ich auch nach der Schule und am Wochenende viel unternommen und somit auch viel von der Gegend erfahren. Wir waren zum Beispiel im Winter oft Skifahren und durch meine Freunde habe ich in Kanada Snowboarden gelernt. Meine Familie war auch total klasse. Sie haben mir viel von der Kultur in Québec gezeigt, zum Beispiel haben wir auch einige „cabanes à sucre“ besucht, wo der Ahornsirup hergestellt wird. Auch wenn es teilweise mal ein paar Streitigkeiten gab, war meine Familie doch immer für mich da und half mir in jeder Lebenslage. Ich hatte eine große Familie, mit 4 Gastgeschwistern und jeder Teil der Familie hat mir andere Seiten Québecs gezeigt.

Zu meiner Schule: Schule in Québec ist anders als in Deutschland. Dort „lebt“ man in der Schule, es werden viel mehr Aktivitäten angeboten, es ist mehr „Gemeinschaft“ zu finden. Auch die Lehrer helfen immer gerne, kostenlos und sie opfern ihre Freizeit für die Schüler. So lernt man ganz schnell ziemlich viele verschiedene Menschen kennen und kann sich ein viel besseres Bild machen.

Was mir an Kanada sehr gut gefallen hat, war der Winter. Wir hatten dieses Jahr insgesamt fünf Meter Schnee und auch einige Schneestürme, wo teilweise ganze Hauptstraßen blockiert waren. Als der erste Schnee im November fiel, war ich mit einer deutschen Freundin draußen und wir spielten ganz lange im Schnee vor Freude.

Wintersport wird in Quebec groß geschrieben und ich habe auch jede Menge ausprobiert. Von Snowboarden über Skilanglauf und natürlich Eiskunstlaufen. Gleich am Anfang des Winters schrieb ich mich in einen Verein ein und hatte auch schnell die ersten Sprünge und Pirouetten drauf. Dass ich es aber im Frühjahr noch zur Provinzmeisterschaft schaffte, wo ich den 4. Platz belegte in meiner Gruppe, hätte ich mir nie erträumt. Meine Familie hat mich aber auch in diesem Sport viel unterstützt und somit konnte ich meinen Traum verwirklichen, es weit zu bringen.

Ich bin davon überzeugt, dass so ein Auslandsjahr, auch wenn es mal Tiefpunkte gibt, auf jeden Fall ein sehr lehrreiches und interessantes Jahr ist, in dem man viele nützliche Erfahrungen sammeln kann und ich empfehle es jedem, der die Chance dazu hat, ein Jahr ins Ausland zu gehen. Ich vermisse meine Freunde und Familie und vor allem die kanadische Mentalität sehr und zähle die Tage, bis ich endlich wieder nach Quebec reisen kann und vielleicht noch einmal einen kanadischen Winter „überleben“ darf.

Fenja Behrmann, Polyvalente Montignac

Saint-Sébastien/Lac-Mégantic, Québec

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Kein Mangel an Schnee...
Kanadischer Winter...
Beim Schlittschuhlaufen...
 
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