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Catharina Jäckel berichtet aus St Lambert (Kanada)

Mittlerweile ist es ein Jahr her, dass ich nach Montreal aufgebrochen bin, um dort 5 Monate zu verbringen. Doch fühlt es sich so an als wäre es gestern gewesen und als würde ich diese Stadt schon viel länger kennen.

Meine Entscheidung ins Ausland zu gehen wurde sehr spontan im Februar getroffen und ehe ich mich versah, war der Tag der Abreise gekommen und mit ihm eine unglaubliche Angst, vermischt mit der freudigen Aufregung und dem Wissen, das erste Mal auf eigenen Beinen zu stehen. Naja - fast! Schließlich wurde ich genug auf alles vorbereitet und alles war für mich vorbereitet. Im Fall, dass es doch zu Komplikationen kommen sollte, hatte ich genügend Bezugspersonen, ob vor Ort oder auch in Deutschland.

Nach den ersten drei gefürchteten Eingewöhnungstagen, die ich damit verbrachte zu versuchen meine Familie zu erreichen, mir einzureden, dass ich jetzt genau da war, wo ich hin wollte und langsam meine französische Gastfamilie, bestehend aus Mutter und zwei Brüdern, die mich schnell mit der Umgebung bekannt machten, kennenzulernen, hatte ich Montreal in mein Herz geschlossen.

Old Montreal mit seinen Straßenkünstlern, charmanten Restaurants und Souvenirshops, Ste Catherine- ein Traum zum Einkaufen: im Winter unterirdisch, im Sommer draußen, das Essen, vor allem Smoked Beef, Poutine und beaver tails, die Leute und unterschiedlichen Kulturen- all das sollte ich in den folgenden Monaten mehr als lieben lernen.

Nur Positives habe ich außerdem mir der englischsprachigen Schule (Chambly Academy) verbunden, die ich zu der Zeit besuchte. Jeder, wirklich jeder auf dieser Schule hieß einen herzlich willkommen und war total interessiert an einem. Natürlich war es so einfach neue Freunde zu finden. Im ersten Monat waren es noch diejenigen, die am meisten Neugierde hatten, doch dann im zweiten Monat sollte ich meine zwei besten Freundinnen kennenlernen, mit denen ich bis jetzt jede Woche mindestens einmal skype und gegenseitige Besuche plane.

Durch die Theater-AG, die ich besucht habe und die wirklich total viel Spaß gemacht hat, den Running-Club, der sogar im Winter bei Schnee stattfand und den Volleyballclub habe ich unglaublich viele nette Leute getroffen, mit denen ich mich auch oft verabredet habe, oder die zu Partys am Wochenende eingeladen haben.

Die Lehrer waren auch super nett und der Unterricht echt interessant und vielseitig. Außerdem gab es immer mal wieder besondere Schultage, an denen ein besonderes Motto im Vordergrund stand, oder man eine bestimmte T-shirtfarbe tragen musste. Alles in allem, muss ich sagen, dass ich die Schule vermisse und neidisch auf alle bin, die das Glück haben, ihr Auslands(halb)-jahr an ihr zu verbringen.

Besondere Erlebnisse, die auf gar keinen Fall verpassen hätte wollen, waren das Apple-picking im Herbst bei strahlend blauen Himmel und bunter Blätterpracht, Halloween und all die verrückten Kostüme, Toronto, was nicht weit weg ist und sich auf jeden Fall lohnt, Quebec, wofür man sich dick anziehen sollte und den Fotoapparat nicht vergessen!! Und New York! Ich hatte die Chance mit der Schule auf einen 4-Tages-Trip zu fahren. Es war einfach nur genial!!!

Nachdem es schon im Oktober angefangen hatte zu schneien, sollte es in den folgenden Monaten nicht wärmer werden, was auf der einen Seite gut war, um Wintersportarten, wie Tubing (in einem Gummireifen zusammen mit 4 anderen einen Berg runterrutschen) kennenzulernen, auf der anderen Seite aber auch ziemlich teuer, weil ich mich komplett neu eindecken musste.

Weihnachten war eigentlich fast wie zu Hause und dar ich ab Januar nur noch einen Monat vor mir hatte (glaubt mir, die Zeit rast!!), hielt sich das Heimweh in Grenzen.

Als es dann Anfang Februar zur Abreise kam, war es echt super kalt, mein Englisch saß perfekt und mein Französisch-Wortschatz hatte sich erweitert. Der Abschied war so ziemlich der Schrecklichste. Ziemlich viele Tränen wurden vergossen, selbst als ich schon 2 Stunden im Flugzeug saß, konnte ich nicht aufhören an alle meine Lieben in Montreal zu denken. Der Flug ist überhaupt super, um zu reflektieren und ich habe auch erst dann realisiert, dass ich echt 5 Monate in einem fremden Land gelebt hatte und, dass ich bald alle meine Freunde und Verwandte in Deutschland wiedersehen würde. So über den Wolken wird man eben richtig zum Nachdenken angeregt. ;)

Hier noch ein paar Tipps, damit eure Zeit unvergesslich bleibt:

seid offen für alles und jeden, schließt euch Clubs und AGs an und pflegt neue Freundschaften schreibt ein Tagebuch! Es lohnt sich. Nur ein Satz pro Tag oder nur ein Gefühl reicht :)eine Kreditkarte ist praktisch und fast jeder bezahlt damit eine Monats-Opuskarte (für Bus und Metro) ist preiswert und einfach zu Hand haben Skypt nicht zu viel und lasst euch von ein paar Durchhängetagen nicht unterkriegen. Das ist normal.

Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich echt alles geben würde, um alles noch einmal erleben zu dürfen. Ich war seitdem noch einmal im Sommer da und es war mindestens genauso gut.

Also an alle, die ihr Erlebnis noch vor sich haben: Viel Spaß ! :)

Eure Catharina Jäckel

St. Lambert, Québec

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