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Stina Marlen Ochner berichtet aus Ottawa (Kanada)

Am 31. August ging es endlich los. Ich sollte in das Land fahren über das mir meine Eltern, Verwandten und Bekannten schon soviel Gutes erzählt hatten. Komischerweise hielt sich meine Aufregung noch in Grenzen, als ich nach einem letzten Check mein Haus verließ. Ich konnte noch gar nicht so richtig realisieren, was da gerade geschah. Es war kalt draußen, das weiß ich noch genau. Ich hatte mich warm angezogen mit meinem schwarzen Mantel und meinen Stiefeln, ich dachte man könne sich in Kanada niemals warm genug anziehen. Der Weg zum Flughafen war kürzer als ich erwartet hatte. Bald war es dann auch schon soweit das ich meine Eltern in die Arme nahm und durch die Sicherheitskontrolle durchging.

Der Flug dauerte ewig lange, so kam es mir vor, und ich konnte es gar nicht mehr erwarten endlich anzukommen. Als ich dann endlich da war, ging es erstmal durch die Immigration wo wir uns alle zum ersten Mal so richtig auf Englisch verständigen mussten. Schon nach kurzer Zeit hatte ich meinen Stempel und meinen Koffer eingesammelt und war als eine der ersten Austauschschüler auf dem Weg nach draußen in Richtung Gastfamilie.

Meine Familie hatte für mich ein Schild mit meinem Namen vorbereitet und da meine ältere Gastschwester Olivia und ich schon viel Kontakt bei Facebook gehabt hatten, erkannte sie mich auch direkt. Ich wurde ungeheuer herzlich empfangen, was mich natürlich sehr freute.

Meine Gastfamilie fand ich sowieso ungeheuer toll, wir hatten ein tolles Verhältnis und meine Gastschwester Olivia kann ich heute zu einer meiner besten Freundinnen zählen. Meine Familie bestand aus Olivia (16), Marisol (13), Caroline und Valquir meinen “Eltern”. Mein Gastvater kam aus Brasilien und hat für uns alle immer das tollste Essen gekocht. Die einzigen Aufgaben die ich im Haushalt erledigen musste war ab und zu die Spülmaschine ausräumen, mit dem Hund gehen und wenn ich Lust hatte konnte ich auch kochen.

In meiner ersten Woche hatte ich noch schulfrei, und bei überraschenden 36°C Außentemperatur sind wir gleich auf unser Cottage in der Nachbarprovinz Quebec gefahren. Dort haben wir uns erst so richtig kennengelernt und gemerkt das wir richtig gut zusammenpassten.

Bald kam auch der erste Schultag und ich war aufgeregter als bei meiner Ankunft in Ottawa. Meine Schule, die Nepean High School war riesig groß, etwa 1.200 Schüler, etwa doppelt so groß wie meine Schule hier in Deutschland, bei halb so vielen Klassenstufen. Ich habe die Kurse Enriched Math 10, Enriched English 10, Visual Arts 11, und Core French 10 belegt. Eigentlich waren alle meine Kurse ziemlich cool, deswegen könnte ich gar nicht sagen welches mein Lieblingskurs gewesen wäre. In French hatte ich mit Sicherheit am meisten zu lachen, da dort die ganzen Chaoten des Jahrgangs versammelt waren. Die Leute in meinen Kursen waren weitestgehend superlieb und nett und total offen. Man wurde direkt immer zum Lunch mit zu anderen Leuten nach Hause eingeladen und hat sich so besser kennengelernt. Ich hab in meiner Zeit richtig viele Leute kennengelernt und mit richtig vielen Leuten eine Menge Spaß gehabt.

Die Schule hatte einen tollen Zusammenhalt und viele Leute kannten sich untereinander, jedoch fiel auch immer wieder auf, das sich nur wenige Leute so richtig kannten. Der Unterschied zwischen Kurs und Klassensystem macht sich eben doch bemerkbar, da die Freundschaften an meiner Schule weniger tief gingen, und je nach dem mit wem man seine Kurse hatte, wechselten. Jedoch war das sicherlich auch eine willkommene Erfahrung, auch wenn ich nach einem halben Jahr sicherlich auch meine Klasse zu Hause vermisst habe.

Am meisten habe ich immer mit Olivia, meiner Gastschwester unternommen, wir waren einfach immer zusammen und hatten super viel Spaß.

Eines der Highlights war mit Sicherheit unser Urlaub im Cottage zu Weihnachten, denn wir konnten auch super Skifahren gehen und den kanadischen Winter so richtig genießen.

Die Abreise fiel mir schwer, besonders weil viele meiner Freunde mir kleine Abschiedsgeschenke vorbereitet hatten oder mich zum Essen einluden. Besonders schwierig war es, sich von meiner älteren Gastschwester zu verabschieden, da sie mir richtig ans Herz gewachsen war, und ich die tollsten Dinge mit ihr während meines Schüleraustausch Kanada unternommen und erlebt habe.

Ich bin wirklich froh das ich diese Erfahrung machen konnte, und danke iSt für diese Bereicherung.

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