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Thoya Urbach berichtet aus Winnipeg (Kanada)

Von September bis Ende November verbrachte ich einen Auslandsaufenthalt in Winnipeg. Ich hatte mich ziemlich kurzfristig angemeldet und war sehr aufgeregt und gespannt auf meine Zeit in Kanada. Am 3. September ging es dann los. Vom Flughafen Hamburg aus flog ich zuerst nach Frankfurt, wo ich dann viele andere Austauschschüler traf. Wir waren alle sehr aufgeregt und besorgt, dass wir etwas vergessen haben könnten. Von Frankfurt aus flogen wir zusammen nach Toronto und dann nach Winnipeg. Am Flughafen in Winnipeg erwarteten uns unsere Gastfamilien.

Ich erkannte meine Gastmutter sofort, da ich schon Fotos von ihr gesehen hatte und vor meinem Abflug ein paar Mal mit ihr telefoniert hatte. Auch meine Gastschwester, eine Austauschschülerin aus China war zum Flughafen gekommen, um mich abzuholen. Zusammen holten wir meinen Koffer vom Gepäckband und fuhren zum Haus meiner Gastmutter, was bald auch mein Zuhause wurde. In den ersten Tagen meines Aufenthaltes war ich viel schüchterner als sonst und hatte großes Heimweh. Ich dachte, dass ich es nicht 3 Monate ohne meine Familie und meine Freunde schaffen würde und mir wurde klar, dass ich jetzt auf mich allein gestellt war. Doch ich gewöhnte mich schnell an den Alltag in Winnipeg und nach 1 Woche war es auch mit dem Heimweh schon viel besser.

Mit meiner Gastschwester habe ich mich super verstanden und wir hatten immer viel Spaß zusammen. Meine Gastmutter lebt in einem großen Haus mit Pool und hübschem Garten. In den ersten Tagen zeigte meine Gastmutter meiner Gastschwester und mir ein bisschen was von Winnipeg.

Dann ging die Schule los. Während meines Aufenthaltes besuchte ich die Oak Park High School, eine sehr große aber meiner Meinung nach auch sehr coole Schule. Am ersten Schultag hatten alle Schüler Probeunterricht und konnten ihre Fächer wählen. Ich wählte Biologie, Sport, Geografie, Tanzen und Spanisch und war im Nachhinein sehr glücklich über meine Fächerwahl. Die erste Schulwoche war für mich sehr komisch. Alles war ganz anders als in Deutschland und man kannte noch niemanden. Ich freundete mich jedoch schnell mit anderen Austauschschülern aus Deutschland, Frankreich und China an. Sich mit Kanadiern anzufreunden war um einiges schwieriger, denn man musste immer den ersten Schritt machen und auf sie zugehen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. In meinem Sport- und Spanischkurs fand ich ein paar gute Freunde mit denen ich auch weiterhin in Kontakt bleiben möchte.

Da meine Gastmutter Lehrerin an meiner Schule war, hatte sich bei den Lehrern schnell herum gesprochen wer ich war und woher ich kam. Alle Lehrer waren sehr nett und offen und boten immer ihre Hilfe an. Außerhalb der Schule habe ich sehr viel Zeit mit anderen Austauschschülern verbracht. Wir haben uns Winnipeg angeguckt, waren shoppen, joggen, im Kino oder haben Filme geguckt. Während meines Aufenthaltes in Winnipeg waren die anderen Austauschschüler sehr wichtig für mich. Wir hatten immer sehr viel Spaß zusammen und sie waren immer für mich da, wenn ich mal Heimweh oder Probleme mit meiner Gastmutter hatte.

Mitte November wurde es dann ziemlich kalt in Winnipeg und es begann zu schneien. Es wurde tagsüber bis zu -15°C kalt und alles war wunderschön weiß eingeschneit. Zusammen mit ein paar Freunden guckte ich mir ein Eishockey Spiel meiner Schule an.

Weitere Highlights meines Aufenthaltes waren Thanksgiving und Halloween. Ich feierte zusammen mit meiner Gastmutter, ihrer Familie und meiner Gastschwester zum ersten Mal in meinem Leben Thanksgiving.

An Halloween ging ich zum „Halloween Dance“ an meiner Schule. Alle waren verkleidet und es wurde getanzt und gefeiert! Auch all die Halloween Dekorationen und Halloween- Süßigkeiten in Winnipeg haben mir sehr gut gefallen. Zwei Wochen vor meinem Abflug fuhr meine Gastmutter mit meiner Gastschwester und mir nach Gimli, ein kleines Dorf nördlich von Winnipeg. Und an meinem letzten Wochenende machten wir eine Kutschenfahrt durch den Schnee. Natürlich habe ich in den 3 Monaten auch ein paar richtig kanadische Sachen gemacht, wie zum Beispiel ein Football Spiel der „Winnipeg Blue Bombers“ im Stadion angeguckt.

Die Stadt Winnipeg ist sehr anders als deutsche Städte. Es gibt um Winnipeg herum keine Berge oder Hügel und die Stadt ist sehr weit ausgebreitet. Daher dauert es manchmal etwas länger vom einem zum anderen Ort zu gelangen. Es gibt viele schöne Plätze in Winnipeg, wie zum Beispiel „The Forks“, die Stelle an der sich die beiden Flüsse kreuzen oder die große Shoppingmall „Polo Park“.

Meine Zeit in Kanada ist sehr schnell vergangen und der Abschied, besonders von meinen Freunden war sehr traurig. In den ganzen 3 Monaten hatte ich sehr viel Spaß und habe echt viel gelernt. Und zwar nicht nur Englisch. Ich denke, dass ich für mein ganzes Leben sehr viele wichtige Dinge lernen konnte und es war toll, eine andere Kultur und neue Menschen kennenzulernen. Mit der Sprache bin ich eigentlich die ganze Zeit über gut klar gekommen. Nach einiger Zeit hat man sich daran gewöhnt, dass alle Englisch sprechen und man versteht dann auch alles und kann spontan und flüssig antworten. Ich habe sehr viele nette und interessante Leute kennengelernt und viele Freundschafen geschlossen. Insgesamt bin ich sehr froh, dass ich an einem Auslandsaufenthalt teilgenommen habe. Ich möchte irgendwann unbedingt mal wieder nach Winnipeg zurück und es gibt bis jetzt keinen Tag an dem ich nicht an meine Zeit in Winnipeg zurückdenke. Ich kann daher nur jedem empfehlen auch mal ins Ausland zu gehen, denn es lohnt sich echt und ist eine Erfahrung die man sicher nie vergessen wird.

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