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Lisa B. berichtet aus Winnipeg (Kanada)

Hallo alle zusammen, ich bin Lisa und bin 16 Jahre alt. Ich habe von September bis November letzten Jahres eine unglaublich tolle Zeit in Winnipeg (Kanada) verbracht.

Bevor die große Reise los ging, sind mir tausende Gedanken durch den Kopf geflogen. Schaff ich das mit dem Flug? Wird meine Gastfamilie nett sein? Werde ich nette Leute kennen lernen? Ich war super nervös, als es dann wirklich losging. Ich stand mit meinen Eltern am Flughafen in Frankfurt und traf auf alle anderen, die mit mir nach Winnipeg flogen. Da legte sich die Aufregung schon, aber als ich aus dem Flugzeug in Toronto stieg und die Gastfamilien uns am Flughafen empfangen haben, fing mein Herz wieder an zu schlagen. An diese Momente kann ich mich noch ganz genau erinnern, aber im Nachhinein war alles gar kein Problem. Nun möchte ich euch ein wenig über meinen Aufenthalt in Winnipeg einer Großstadt im Herzen Kanadas berichten.

Ich bin auf das Vincent Massey Collegiate gegangen und kann diese Schule nur wärmstens empfehlen. Auch wenn das Gebäude am Anfang etwas fremd war, fühlte ich mich nach dem ersten Tag schon pudelwohl. Ich wurde direkt von einigen Schülern begrüßt und durch die Schule geführt. Sofort spürte ich die freundliche und offene Art der Kanadier und habe sie ins Herz geschlossen. Auch alle Lehrer sind unglaublich nett und hilfsbereit und unterstützen dich überall. Die Fächerauswahl an dieser Schule ist sehr vielfältig. Ich habe die Kurse American History, Math, Gym (Sport), digital photography und spanish besucht und war super zufrieden. Am meisten hat mir jedoch photography gefallen, weil dieser Kurs total neu für mich war und ich eine Menge Spaß am Fotografieren habe. Auch im Sportunterricht habe ich viele tolle Dinge erleben dürfen. Zum Beispiel haben wir eine Fitness Einheit im eigenen Fitnessraum der Schule gemacht, sowie das Football spielen kennen gelernt.

Die Lunch break war immer noch das Highlight des Tages, denn dort traf ich mich mit meinen Freunden und habe viel geredet und Spaß gehabt. Meistens ging es dann zu dem naheliegenden Tim Hortons und dann wurden sich erst einmal ein French Vanilla und ein Bagel gegönnt. Ich kann jedem empfehlen, diese Lunchbreaks nicht zu verpassen, da du hierdurch auch sehr enge Beziehungen zu den anderen internationals aufbaust, welche in meiner Zeit zu meinen besten Freunden wurden.

Am Nachmittag habe ich sehr viel mit meinen Freunden unternommen. Wir sind oft zu the Forks gegangen, shoppen im Polo Park oder Kaffee trinken bei Starbucks. Wenn es schönes Wetter war, was in Winnipeg eigentlich so üblich ist, sind wir auch viel am Red River spazieren gegangen oder haben in den unzähligen Parks die Natur genossen. Auch mit den Kanadiern habe ich viel Zeit verbracht, wobei ich einem hier immer wieder ans Herz legen muss, auf die Leute zu zugehen und sie anzusprechen, um sie näher kennen zu lernen. Was auch sehr praktisch war, dass ich nur 7 Minuten zu Fuß von der Schule entfernt gelebt habe.

Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern, wobei meine Mutter aus Mexico kam. Ich hatte zwei Schwestern und einen Bruder. Meine Gastfamilie war einfach nur das Beste, was mir in dieser Zeit noch passieren konnte. Sie haben mich vom ersten Tag an wie ihre eigene Tochter behandelt und mich im allem unterstützt, wo sie nur konnten. Außerdem hatten wir auch eine Schildkröte und eine Katze. Damit hatte ich auch gar kein Problem, da ich ein absoluter Tierfan bin. An Wochenenden sind wir oft in die naheliegenden Dörfer gefahren und meine Familie hat mir die Umgebung gezeigt. Jeden Sonntag sind wir in eine Rock Kirche gefahren, was eine total neue Erfahrung für mich war.

Ein weiteres tolles Event war Halloween, wo die ganze Stadt mit Geistern und pumpkins geschmückt wurde und auch tolle Halloweenparties angeboten wurden. Auch Thanksgiving gehörte zu den tollsten Festen, die ich miterleben durfte. Am Abend wird dann mit der ganzen Familie ganz groß turkey gegessen.

Das absolute Highlight meines Aufenthaltes war das Konzert von Justin Bieber. Meine Gastschwester hat zwei Freikarten organisieren können und so konnte ich den Weltstar hautnah im MTS Center miterleben. Es war ein unglaubliches Ereignis.

Zu weiteren Aktivitäten gehörten auch die einmal im Monat stattfindenden Treffen der internationals. Dort haben sich alle international students des Schuldistrikts Pembina Trails zusammengefunden und unterschiedliche Dinge unternommen. Wir haben zum Beispiel ein Footballspiel besucht oder sind bowlen gegangen.

Der Abschied fiel mir total schwer und ich schwärme immer noch bei allen meinen Freunden von dieser unglaublich unvergesslichen Zeit. Schon jetzt weiß ich, dass ich nach meinem Abi zurückkommen werde und alle meine Freunde und natürlich meine Familie besuchen werde.

Während meines Aufenthaltes habe ich sehr viele neue internationale Freunde gefunden, mit denen ich immer noch im engen Kontakt stehe. Es war einfach die tollste Zeit meines Lebens und ich möchte jedem wärmstens empfehlen, so eine Erfahrung zu machen. Ich habe auf dieser Reise gelernt mich selbst kennen zu lernen und jede Sekunde meines Lebens zu genießen. Denn solche Erfahrungen wie bei einem Auslandsaufenthalt kannst du nur einmal in deinem Leben machen. Ich wünschte, ich könnte diese wunderbare Zeit noch einmal zurückdrehen und sie noch einmal erleben.

Viele liebe Grüße und die wunderbarste Zeit eures Lebens wünscht euch

Lisa

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Pferdekutsche
im Footballstadium
meine neuen Freunde
beim Konzert
meine Gastfamilie
 
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