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Erik A. berichtet aus Winnipeg (Kanada)

Ich hatte mich entschlossen, für einen Schüleraustausch nach Kanada zu gehen. Dafür musste ich mich bei einer Agentur (iSt) bewerben, die den Austausch organisiert und durchführt. Meine Zeugnisse der letzten drei Jahre musste ich vorlegen und einen Lebenslauf schreiben. Nach kurzer Zeit erhielt ich eine Nachricht und ich sollte mich entscheiden, in welche Schule und in welche Stadt ich gehen wollte. Ich habe mich für die Stadt Winnipeg entschieden, meine Schule hieß Shaftesbury High School. Dann musste ich mich noch festlegen wie lange ich wegbleiben möchte. Ich habe mich dann für drei Monate entschieden. Ich wurde von der Agentur zu einem Gespräch nach Frankfurt eingeladen. Bei dem Bewerbungsgespräch musste ich einen vierseitigen Test ausfüllen und dann wurden Fragen auf Englisch gestellt und ich sollte sie dann auf Englisch beantworten.

Nach einem Monat habe ich die Zusage bekommen und wurde dann zu einem zweitägigen Treffen nach Düsseldorf eingeladen. Dort traf ich noch andere Jugendliche, die auch zu einem Schüleraustausch nach Kanada wollten. In Düsseldorf wurden wir über den Ablauf des Schüleraustausch aufgeklärt. Wir erhielten viele Informationen über das Land, die Leute und wie man in Kanada lebt, was man tun darf und was man besser lassen sollte. Wir hatten auch Gelegenheit mit anderen Austauschschülern zu sprechen, die einen Austausch nach Kanada gemacht haben. Man erhielt viele nützliche Tipps, worauf man achten muss und wie das Schulleben in Kanada abläuft.

Nach dem Wochenende in Düsseldorf hat die Agentur mir meine Flugtickets für Kanada geschickt und einen Brief von meiner Gastfamilie. In dem Brief wurde mir meine Gastfamilie vorgestellt und ich habe da auch zum ersten Mal meine Gastfamilie auf einem Foto gesehen. Meine Gasteltern waren ein älteres Ehepaar. Meine Gastmutter hieß Merle und mein Gastvater hieß Richard. Er arbeitet als Schulbusfahrer und sie in der Universitätsverwaltung. Außerdem habe ich noch erfahren, dass die Familie eine Tochter hatte, die Mathe studiert und schon einen Sohn hat der drei Jahre alt ist. Per E-Mail habe ich Kontakt mit meiner Gastfamilie aufgenommen. Meine Gastfamilie wohnt in Winnipeg. Winnipeg ist eine Stadt mit etwa 660.000 Einwohnern und liegt in der Provinz Manitoba im englischsprachigen Teil von Kanada.

Am 3. September war es dann soweit, um 10 Uhr morgens bin ich von Frankfurt nach Toronto geflogen. In Toronto hatte ich einen Zwischenaufenthalt von 2 Stunden. Von Toronto bis nach Winnipeg sind es noch mal 2.000 Kilometer. Der Flug dauert über 10 Stunden und mit dem Zwischenstopp in Toronto war ich insgesamt 14 Stunden unterwegs bis ich in Winnipeg ankam. Am Flughafen wurde ich von meiner Gastfamilie abgeholt. Ich war sehr aufgeregt, denn es war alles neu für mich und ich lernte meine Gastfamilie zum ersten Mal persönlich kennen. Ich hatte auch einen Gastbruder. Er kam aus China und heißt Gene. Er lebte bereits seit einem Jahr bei meinen Gasteltern. Natürlich hatte meine Gastfamilie viele Fragen an mich, z.B. wo ich genau lebe, was man in Deutschland alles isst usw. Am ersten Morgen hat meine Gastmutter mir ein tolles kanadisches Frühstück gemacht. Es gab Spiegelei mit Toast und Speck (lecker). Nach dem Frühstück wurde ich von meinem Gastvater zu einem Meeting ins Jugendzentrum gefahren. Beim Meeting lernte ich noch andere Austauschschüler aus aller Welt kennen. Bei dem Meeting wurden noch mal die Regeln gesagt und wir haben die Ausflüge besprochen, die wir machten in diesem halben Jahr wo ich in Kanada war. Nach dem Meeting wurden wir mit dem Schulbus zur unserer Schule gefahren. Dort wurden wir von der Rektorin erwartet. Die Schulleiterin hat uns die Schule gezeigt und wir haben unsere Stundenpläne erhalten.

Am nächsten Tag hatte ich dann meinen ersten Schultag. Ich war sehr aufgeregt aber auch sehr neugierig, denn es war alles neu. Wir hatten jeden Tag die selben Fächer. Um 8:30 Uhr morgens begann der Unterricht und endete um 15:30 Uhr nachmittags. Eine Unterrichtsstunde ging eine Stunde und 10 Minuten. Natürlich hatten wir auch eine Pause. Die Pause war eine Stunde und 10 Minuten lang. Die Pausen waren nie langweilig, weil die Lehrer in der Sporthalle Sportturniere veranstaltet haben. Zwischen den Stunden hat man drei Minuten Zeit um die Klassenräume zu wechseln. In jeder Klasse waren etwa 25 Schüler. Auf meiner Schule hatten wir einmal im Monat keine Schule und einmal im Monat früher Schule aus. Die Monatsfahrkarte kauft man im Supermarkt.

Ich war meistens erst um 16 Uhr zu Hause. Dann war Zeit, um die Hausaufgaben zu machen oder für Tests zu lernen. Unter der Woche blieb kaum Zeit für Freizeitaktivitäten, denn ich war im Schulfußballteam. Ich hatte zweimal die Woche Training. Am Wochenende habe ich mich oft mit Freunden in der Mall getroffen. Da waren wir oft shoppen oder haben gechillt. Einmal im Monat ging meine Gastfamilie mit meinem Gastbruder und mit mir essen in einem Restaurant. An Halloween habe ich zusammen mit meiner Gastfamilie im Zoo gefeiert, denn an Halloween wird der Zoo zum Gruselpark. Es war ein tolles Erlebnis und hat viel Spaß gemacht. Am besten war der Gruselweg. Dort haben sich verkleidete Leute versteckt und immer wenn jemand vorbei kam, sprangen sie aus Büschen oder hinter Bäumen hervor und haben die Besucher erschreckt.

Auch die Betreuer der Austauschagentur haben mit uns Austauschschülern Ausflüge unternommen. Der erstre Ausflug hat mir am besten gefallen. Wir haben ein Footballspiel zwischen Winnipeg und Toronto besucht. Das Footballstadion war sehr riesig und hoch. Man konnte über ganz Winnipeg schauen. Obwohl Winnipeg verloren hat, war trotzdem eine Bomben Stimmung unter den Fans. Der zweite Ausflug war ein Kinobesuch. Wir haben uns die neuen Filme von Spiderman und Batman angeschaut. Natürlich in der amerikanischen Fassung. Insgesamt waren wir 5 Stunden im Kino. Der letzte Ausflug war nicht so toll. Wir waren in einem Bowlingcenter. Aber es war so viel los, deshalb hatte man nicht so viel Spaß beim Bowlen gehabt.

Leider ging das Semester viel zu schnell vorbei und am 1.Dezember musste ich den Heimflug antreten.

Mein Fazit über den Austausch ist: Ich kann es jedem nur empfehlen, auch wenn man nicht gut in Englisch ist. Schon nach kurzer Zeit vergrößert sich der englische Wortschatz und nach ein paar Tagen versteht man sehr viel von dem was die Gastfamilie und die anderen Menschen in Kanada sprechen. Es macht auch sehr viel Spaß. Der Austausch ist eine gute Erfahrung. Ich bin dadurch selbständiger und selbstbewusster geworden. Ich habe gelernt, dass ich auch allein in einem fremden Land zu Recht kommen kann. Mein Englisch hat sich auch dadurch verbessert. So ein Austausch bringt auch viele neue Freunde und Kontakte in der ganzen Welt.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass in Kanada vieles besser ist als in Deutschland. Denn in Kanada sind alle gleich, da kommt es nicht darauf an was man an hat oder wie man aussieht. Dass jemand ausgegrenzt wird, habe ich an der Shaftesbury Schule nicht erlebt. Es werden alle gleich dort behandelt. Dagegen ist Deutschland ganz anders, man wird oft gemobbt dafür wie man aussieht oder was man für Klamotten an hat.

Ich würde jederzeit wieder einen Aufenthalt im Ausland wiederholen.

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