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Franziska Handschumacher berichtet aus Winnipeg (Kanada)

Auch wenn seit meinem zweimonatigen Austausch nach Winnipeg nun schon einige Zeit vergangen ist, kann ich mich heute noch an jedes einzelne Detail erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Bevor ich nach Canada gekommen bin, hatte ich natürlich jede Menge Erwartungen und Hoffnungen an diese Zeit, doch kann ich heute sagen, dass es viel schöner war als ich es mir je hätte wünschen und vorstellen konnte.

Nach dem sehr langen und recht anstrengenden Flug wurde ich von meine Gastfamilie am Flughafen abgeholt mit einem großen Schild, auf dem mein Name stand haben sie mich sehr herzlich empfangen. Im Flugzeug hatte ich mir noch geschworen so bald ich zu Hause wäre müde ins Bett zu fallen, doch war nach meiner Ankunft vom Schlafen keine Rede mehr. Alles war viel zu aufregend und neu und ich wollte auf keinen Fall irgendwas verpassen.

Ab dem ersten Tag wurde ich wie ein neues Familienmitglied aufgenommen. Meine Gastfamilie bestand aus Meinem Gastvater, meiner Gastmutter, ihrer Schwester, meiner Gastschwester, die genau im gleichen Alter, wie ich war, zwei Hunden und einer Katze. Auch den Rest der Familie durfte ich noch kennen lernen. Die Tanten, Onkels, Großeltern und die Uroma meiner Gastschwester. Alle waren so herzlich und offen und wollten alles über mich und Deutschland erfahren.

Trotz der vielen Unterscheide, wie Zeit, Sprache, Menschen und Kultur habe ich mich sehr schnell an die neue Situation gewöhnt. Nur das Wetter war die größte Umstellung. Da ich im Februar gekommen bin hatte ich mir somit die kälteste Saison des Jahres ausgesucht: Durchschnittlich – 30°C und einmal sogar bis zu -52°C, doch auch dies wurde nach einiger Zeit zur Normalität. Wenn ich warm genug angezogen war habe ich mich sogar über den vielen, wunderschönen, weißen Schnee gefreut und heute erzähle ich gerne über diese Erfahrung, die noch nicht jeder erleben durfte.

Meine Familie wohnte in einem hübschen, kleinen und sehr gemütlichen Haus nicht weit entfernt von meiner Schule, so dass wir, wenn es nicht zu kalt war nachmittags von der Schule nach Hause laufen konnten.

In der Schule hatte ich mich von Anfang an wohl gefühlt. Das Schulsystem ist sehr anders als in Deutschland. Man hat jeden Tag nur fünf Fächer und die ganze Woche über den gleichen Stundenplan, doch auch damit bin ich sehr schnell zurecht gekommen, was auch daran lag, dass ich von den anderen Schülern und Lehrern besonders nett aufgenommen und eingeführt wurde. Ich habe sehr schnell Anschluss gefunden und viele neue und gute Freunde gefunden zu denen ich heute noch Kontakt habe. Vor allem international habe ich viele Bekanntschaften gemacht: Aus Mexico, Brasilien, Afrika, Indien, Japan und viele weitere.

Auch mein anfangs etwas stockendes Englisch hat sich von Tag zu Tag mehr und mehr verbessert und wurde immer fließender. Doch obwohl dies der Hauptgrund war, warum ich nach Canada gehen wollte wurde es schnell zur Nebensache. Ich habe viel wertvollere Dinge gelernt, wie Selbstbewusstsein oder Umgang mit fremden Menschen.

An den Wochenende habe ich viel mit meiner Gastfamilie und meinen neuen Freunden unternommen, wir waren Eislaufen, Essen, Bowling spielen, Theater, im Kino, in Gimli, einem kleinen Ort in der Nähe von Winnipeg und bei insgesamt vier „Ice Hockey Games“ . Diese waren besonders toll, wir hatten jedes Mal super Plätze von denen aus man alles erkennen konnte und obwohl ich vorher eher uninteressiert war habe ich mich recht schnell zu einem richtigen „Ice Hockey Fan“ entwickelt.

Oft musste ich auch an zu Hause, meine Familie und meine Freunde denken, doch war von Heimweh nie die Rede. Meine neue Heimat war für zwei Monate Canada und ich wollte meine Zeit in vollen Zügen genießen und ich wusste ja immer, dass ich in nicht all zu langer Zeit sie alle wieder sehen würde.

Je näher das Ende rückte umso trauriger wurde ich, es war doch mal wieder erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht. Als dann der Zeitpunkt des Abschiedes gekommen war hätte ich viel dafür getan doch nur noch einen Tag länger bleiben zu können, doch alles hat ein Ende und ich wusste ja, dass meine Familie und Freunde mich zu Hause sehnlich erwarteten. Meine Gastschwester hatte mir damals noch versprochen, mich so bald, wie möglich besuchen zu kommen, was das ganze ebenfalls noch erleichterte. Dieses Versprechen hatte sie diesen Sommer eingelöst und kam mich und meine Familie hier in Dresden besuchen.

ch danke IST für die Ermöglichung dieses wunderschöne Erlebnisses, ich habe nun zwei Familien, eine in Dresden und eine in Winnipeg.
Ich durfte einmalige Erfahrungen sammeln, die unersetzlich sind und mir noch lange Zeit bleiben werden. Ich rate jedem solch eine Change zu nutzen. Ich würde es immer wieder machen.

Liebe Grüße

Franziska H.

Vincent Massey Collegiate, Winnipeg, Manitoba, Januar – März

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Eisessen bei Minus 15 Grad Celsius...
Meine Englischklasse...
Ausflug nach Gimli...
 
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