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Paula K. berichtet aus West Vancouver/Sentinel Secondary School (Kanada)

3 Monate in West Vancouver

Wie gerne ich die Zeit zurück drehen würde...
Mein Name ist Paula und ich habe von August bis November in West Vancouver gelebt.

Nach einem tränenreichen Abschied von Freunden und Familie am Flughafen machte ich mich zunächst alleine auf den Weg nach Frankfurt.
Von dort aus flog ich dann mit etwa 20 anderen Deutschen und einem Begleiter von IST direkt nach Vancouver. Vom Flughafen wurden wir dann mit einem Shuttle Service zu unseren Gastfamilien gebracht.

Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern, einem älteren Ehepaar, das seit Jahren Gastschüler aufnimmt und einer chinesischen und einer brasilianischen Gastschwester mit denen ich mich gut verstanden habe.
Meine Gastfamilie hat mit mir keine Ausflüge unternommen.
Das war aber nicht so schlimm. Irgendwie habe ich dann doch das Beste daraus gemacht.

Zwei Tage nach meiner Ankunft sollte eigentlich die Schule anfangen  –  sollte.
In ganz British Columbia streikten die Lehrer. Deswegen gab es für alle Internationals des West Vancouver Schuldistrikts ein zweites, außerplanmäßiges Orientation Programm. In dieser Zeit freundete ich mich sehr gut mit anderen Internationals an. Wir besichtigten alle möglichen Sehenswürdigkeiten in und um Vancouver. Wir waren wandern, Rad und Kajak fahren und fuhren zum Beispiel  auch nach Victoria, Whistler und Squamish, wo wir uns Museen, die Städte oder einfach die Natur ansahen.

Da ich das eigentliche Orientation Programm nicht mitgemacht hatte, fand ich das natürlich sehr gut und deswegen würde ich im Nachhinein jedem empfehlen, die zweiwöchige Orientation mit zu machen. Ich hätte diese ganzen Orte sonst nicht gesehen, was wahnsinnig schade gewesen wäre. Außerdem hatte ich dann zu Schulbeginn auch schon Freunde und konnte mich gut in Vancouver zu Recht finden.

Nach einem Monat (als ich mich dann auch endlich mit dem ein wenig verwirrenden Bussystem zu Recht fand) fing dann endlich die Schule an.
Und wir Internationals freuten uns wirklich sehr, endlich die Chance zu haben Kanadier kennen zu lernen. Ich ging in die Sentinel Secondary School.
Das kanadische Schulsystem unterscheidet sich sehr von dem in Deutschland.
Man hat keine feste Klasse sondern besucht acht Kurse, die jeder individuell wählen kann. Neben fünf akademischen Fächern kann man drei „Spaßfächer“ wählen. Meine Fächer waren: Maths 11, French 11, English, Socials, Science, Foods, Dance und PE. Ich würde jedem empfehlen Sprachen (nicht Englisch) und Mathe eine Jahrgangstufe höher zu nehmen, da der Unterricht sehr leicht ist. Außerdem finde ich, sollte jeder Spaßfächer wählen, da man in Deutschland einfach nicht die Chance dazu hat und in diesen Kursen auch schnell Leute kennenlernt und sie, wie der Name schon sagt, einfach Spaß machen.
Ein Schultag dauert von 8:30 bis 15.00 Uhr und man hat jeden Tag vier Fächer für je 79 Minuten, was für mich sehr ungewohnt war, da man sich sehr lange am Stück konzentrieren muss. Was ich aber eindeutig besser fand als in Deutschland, waren die Lehrer. Diese waren alle sehr hilfsbereit und die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern ist viel lockerer als in Deutschland. Auch die Technik in der Schule fand ich gut, jedes Zimmer verfügt über einen Beamer und man hat WLAN in der ganzen Schule.

Nach der Schule und am Wochenende bin ich dann oft mit Freunden nach Downtown gefahren, wo wir Zeit bei Tim Hortons oder Starbucks oder im Stanley Park verbracht haben.

Außerdem war ich auch sehr viel shoppen und ein Besuch der Outlet Malls vor Seattle durfte natürlich auch nicht fehlen.
Und wenn man schon mal in Kanada ist, sollte man sich auch ein Eishockey Spiel anschauen. Da das Wetter im September sehr gut war, verbrachten wir auch Zeit am Strand.
Im Oktober konnte ich dann einen  wunderschönen „Indian Summer“ erleben.
Dann fing es allerdings an zu regnen. Aber ich hatte Glück: zwei Wochen vor meiner Heimreise fing es dann an zu schneien und ich konnte sogar noch Ski fahren gehen.

Ich habe mich während der drei Monate in Kanada sehr wohl gefühlt, besonders weil die Kanadier sehr nett, hilfsbereit, offen und extrem höflich sind. Man bedankt sich beispielsweise immer beim Busfahrer, wenn man aus dem Bus aussteigt.

Der Abschied von Kanada und meinen neuen Freunden, war dann mindestens so tränenreich, wie mein Abschied drei Monate zuvor in Deutschland. Da ich sehr auf mich alleine gestellt war, bin ich viel selbständiger und selbstbewußter geworden und auch mein Englisch hat sich – ohne, dass ich es gemerkt habe – um einiges verbessert.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Erfahrung machen konnte. Es war wahrscheinlich die beste Entscheidung meines Lebens, für drei Monate (hätten gerne auch fünf sein können, da die Zeit wie im Flug verging) nach Vancouver, der in meinen Augen schönsten Stadt der Welt, zu gehen.




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Halloween
Squamish
Vancouver Skyline
 
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