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Rebecca R. berichtet aus West Vancouver (Kanada)

Mein Auslandsjahr war die beste Erfahrung in meinem Leben. Das ist das Erste, was mir zu diesen fünf Monaten in Kanada einfällt.

Die Vorbereitungszeit und die Sommerferien gingen sehr schnell vorbei und plötzlich war es so weit. Ich stand am Flughafen und habe meine Eltern verabschiedet. Ein Tipp: Denkt nicht viel darüber nach wie es werden wird, denn es wird in jedem Fall anders kommen! Der Flug war zwar lang, aber da ich mit anderen Jugendlichen geflogen bin, auch sehr lustig!

In West Vancouver wird vor Beginn der Schule ein Vorbereitungscamp angeboten, in welchem man sich schon mal orientieren kann und auch andere Leute von der zukünftigen Schule kennen lernt. Dort hatte ich sehr viel Spaß, wir haben viel erlebt, konnten uns eingewöhnen und haben auf den ganzen Sightseeingtouren schon viel von Vancouver zu sehen bekommen.

Nach 2 wunderschönen Wochen im Vorbereitungscamp, ging dann auch endlich die Schule los... Ich habe mich sehr schnell an den Rhythmus in der Sentinel Scondary School gewöhnt und auch die täglichen Schuldurchsagen vor dem 3. Block sind schnell zur Gewohnheit geworden. Ich hatte dort acht Fächer, von denen jeweils vier an einem Tag unterrichtet wurden. Ich hatte einige Anstrengungen in meine Wunschfächer zu kommen, doch mein endgültiger Stundenplan sah dann so aus: Ich hatte Mathe, Englisch, Französisch, Geschichte, Naturwissenschaften, Kochen, Woodwork und ATB. Der Unterricht in Kanada ist gut und interessant, da die Lehrer dort auch sehr motiviert und freundlich sind, das Niveau ist jedoch ein ganz anderes als hier in Deutschland. Es war alles viel einfacher und Hausaufgaben hatte ich auch nicht allzu viele auf. Well, I didn't mind.

Die Menschen in Vancouver haben ganz unterschiedliche Nationalitäten und kommen von überall auf der Welt. Dennoch sind eigentlich alle super freundlich! Ein toller Brauch finde ich, ist es, dem Busfahrer Hallo und auch Auf Wiedersehen und Danke zu sagen.

Zu Bedenken ist aber auf jeden Fall, dass es in Vancouver, da es viele Einwanderer gibt, natürlich auch einige Deutsche, Schweizer und Österreicher gibt. Man muss wirklich aufpassen was man sagt, denn man weiß nie wer einen vielleicht verstehen kann.
Sport ist das MUSS in Kanada. Jeder Schüler betreibt eigentlich eine Sportart und die Schulteams sind daher ein toller Ort neue Leute kennen zu lernen.

Meine Gastfamilie war sehr nett. Da meine Gastmum geschieden und ihr älterer Sohn schon ausgezogen war, waren wir nur Frauen im Haus, denn ich hatte noch zwei Gastschwestern. Einmal die Tochter meiner Gastmum und einmal noch eine Austauschschülerin aus Brasilien.

In meiner Freizeit habe ich viel unternommen. Im Sommer ging es an den Strand, im Herbst zum Shoppen und im Winter Snowboarden und Skifahren. Ich kann nur jedem empfehlen sich ALLES anzuschauen und vieeele Fotos zur Erinnerung zu machen. Vancouver ist super schön mit dem Meer auf der einen Seite und den vielen Bergen auf der anderen. Die Szenerie ist einfach unglaublich. Hier ein Bild der Skyline von Downtown Vancouver.

Ich habe in Horseshoe Bay gewohnt, einem kleinen “Stadtteil” von West Vancouver. Da dieser ein wenig abgeschieden vom Zentrum Vancouvers war, war es einerseits sehr ruhig und idyllisch, ich habe aber auch andererseits immer etwa eine halbe Stunde mit dem Bus fahren müssen um ins Zentrum zu gelangen. Da ich es nicht aus Deutschland gewohnt war immer so lange mit dem Bus zu fahren, war es eine Umstellung für mich, aber nach einiger Zeit habe ich diese Busfahrten sehr genossen.

Mein halbes Jahr in Kanada ging viel zu schnell vorbei und als es dann auf die letzten Wochen zu ging, habe ich mir nichts mehr gewünscht als dort bleiben zu können.

Meine Mama ist eine Woche vor meinem Rückflug aus Deutschland gekommen, um mich abzuholen und sich Vancouver auch mal anzuschauen. Ich persönlich fand es super, dass sie dann auch noch meine Gastfamilie kennen gelernt hat.

Wieder zurück in Deutschland haben mich viele Veränderungen erwartet. Ich musste mich erst mal an mein "altes-neues" Leben gewöhnen. Plötzlich hatte ich wieder einen Bruder und meine richtigen Eltern und habe meine Freunde hier in Deutschland nicht mehr nur über Skype gesehen. Diese Umstellung war sehr hart für mich, da ich mich in Kanada unheimlich weiter entwickelt habe, mein altes Umfeld in Deutschland aber auch. Wir mussten uns erst mal neu arrangieren. Aber keine Sorgen, wenn man sich erst mal wieder richtig eingelebt hat, wird alles gut.

In der Schule bin ich dann auch gut mitgekommen und musste nur einen Teil der Sachen, die ich verpasst hatte, nachholen.

Vancouver war bis jetzt the best time of my life und ich werde sicher auch wieder dorthin zurückkehren. All denen, die sich nicht sicher sind, kann ich nur sagen: "Habt den Mut es auszuprobieren."

Kanada ist für mich eine zweite Heimat geworden und hat mir geholfen mich enorm weiter zu entwickeln.

I wish anyone who goes to Canada a great time there with a lot of fun, many new friends and extraordinary experiences!!

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beim Skifahren
Downtown Vancouver
hmmm, lecker!
 
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