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Magdalena Nadenau berichtet aus West Vancouver (Kanada)

Ja, um ehrlich zu sein weiß ich nicht wirklich wo ich so recht anfangen soll. 2009/2010 war ich für 5 Monate in West Vancouver. Aber ich kann ja mal ganz vorne anfangen! Als erstes muss ich ehrlich gestehen war die Vorbereitung von iSt wirklich klasse, da gab es keinerlei Beschwerden. Also fang ich mal bei meinem Abschied am Flughafen an. Ich hab dann also meine Familie, meine 2 besten Freundinnen und meinen Freund mit an den Flughafen geschleppt. Naja, und dann stand ich da direkt vor den Sicherheitskontrollen und fange einfach nur noch an zu weinen. Ja, dann stehst du da und musst, für mich in dem Fall ein halbes Jahr, tschüss sagen. Aber, ich kann euch sagen so schwer der Abschied auch fällt – macht euch nichts draus, in Canada ist es klasse und da vergeht das Heimweh schnell! Mein Flug war dann nach 5 Stunden weinen wirklich angenehm und ich kann mich nicht beschweren. Am Flughafen wurde ich dann von dem Taxiservice abgeholt und los ging es zu meiner Gastfamilie… mensch war ich aufgeregt! Naja, da stand dann auch schon meine Gastmama mit offenen Armen und hat mich willkommen geheißen, also kein Grund zur Sorge! Die ersten zwei Wochen musste ich mich wirklich einleben. Es ist schon merkwürdig, da verlässt du Deutschland, deine Familie und all deine Freunde und versuchst dich in einer neuen Familie zu Recht zu finden. Ich kann dazu nur sagen, ich habe so meine 2-3 Wochen gebraucht aber dann war es wirklich super! Also fange ich einfach mal an von meinem „Homestay“ wie es so schön heißt zu erzählen… Ich war durch und durch zufrieden und wahrscheinlich ist das noch untertrieben! Meine Gastfamilie war total aufgeschlossen, hat mich sofort aufgenommen, tierisch chaotisch, herzlich, mit viel viel viel Liebe, witzig, liebevoll… ach und ich weiß gar nicht was noch alles! Über Weihnachten waren sie mit mir in Montréal, dann noch in Whistler Ski fahren und ein langes Wochenende über Thanksgiving habe ich auf Hornby Island, einer kleinen Insel bei Vancouver Island, verbracht! Ich hatte 2 Gastgeschwister, Mark (13) und Natalie (14). Mit meinem Gastbruder war es am Anfang etwas schwierig aber zum Ende hin hab ich ihn ungern hergegeben, wenn er mich mal wieder ewig umarmt hat. Ständig haben mich die beiden umarmt, mir irgendwelche Dinge erzählt und gemeckert wenn ich mal wieder ihrer Ansicht nach dumme Fernsehsendungen geschaut habe. Ich hab mich mit den beiden durch und durch wohl gefühlt und konnte mir einfach keine bessere Gastfamilie wünschen. Ich hatte mein eigenes Zimmer, mein eigenes Bad und einen Computer, da ich eine der wenigen Internationals ohne Laptop war, haben sie mir auch bereit gestellt. Also mir hat es wirklich an nichts gefehlt und ich bin überglücklich gewesen mit dieser Familie!

Zur Schule. Ja, die ersten paar Tage war es super chaotisch bei mir, weil mein Gastvater, wie gesagt sehr chaotisch, es nicht geschafft hat mir zu erzählen wann ich in die Schule muss und ich dann eben zu spät kam, aber das hatte sich dann nach 2 Tagen auch alles geklärt und los ging es. Ich habe Math, English, Communications, French, Biology, ATB („Hausaufgabenstunde“), PE und Social Studies belegt – ja, es waren eben die typischen Fächer und es war ganz in Ordnung so, das ein oder andere Fach war dann eben doch etwas langweilig aber das kennt man aus Deutschland ja auch, von daher ging das leicht wegzustecken! Meine Biolehrerin habe ich ganz besonders geliebt! Wir haben DNA aus Marshmallows gebastelt und zu mRNA Karaokesongs gesungen. Es hat eine Menge Spaß gemacht und gelernt hat man wirklich was! Generell sind die Lehrer ganz anders als in Deutschland. Wesentlich aufgeschlossener, herzlich und vor allem lockerer. Ich erinner mich gerne an meine Socials Class, wenn man Socials Lehrer über den Beamer wieder „Youtube“ aufgerufen hat und mit uns „Guns’n Roses“ gehört hat! Anfangs ist es mir etwas schwer gefallen mit der Sprache, aber ich muss sagen man ist auch da nach 2 Wochen drin. Schule hat mir einfach im Vergleich zu Deutschland super Spaß gemacht. Natürlich hatte ich meine Tage da wollte ich einfach nicht aus dem Bett und auch das nächste English Assignment hat mich genervt, aber so war es eben und auch damit kommt man wie in Deutschland auch super zu recht. Mit meiner PE-Class haben wir mehrere Fieldtrips gemacht, wie Tandem fahren im Stanley Park oder Curling, es hat alles super Spaß gemacht und jeder Lehrer war immer super bemüht, dass ich auch alles gut verstehe und im Unterricht mitkomme. An sich hatte ich nie starke Probleme in der Schule was das Leben natürlich sehr angenehm dort gestaltet! Ich konnte am Wochenende und auch unter der Woche immer eine Menge mit Freunden unternehmen und hab mein Leben dort vollkommen genossen!

Zu Vancouver an sich kann ich nur sagen, dass es wirklich eine Traumstadt ist! Man hat die Berge, das Meer und einfach diesen kulturellen Mix aus Asien und Nordamerika. Ich bin dort liebend gerne Sushi oder generell asiatisch essen gegangen. Meine Gastfamilie war total entsetzt, dass ich noch nie Sushi gegessen hatte und ist erst mal mit mir losgezogen um Sushi zu essen. Das fand ich dann super lecker und war dann schätzungsweise in dem halben Jahr bestimmt jede 2. Woche entweder mit Freunden oder meiner Familie asiatisch essen. Zum Essen kann ich noch sagen, dass meine Gastmama super lecker gekocht hat! Immer gesund, Gemüse, leckeres Fleisch – immer gut. Naja, trotz allem hat mich der Spaß dann 5-7kg auf den Hüften gekostet, aber die sind so gut wie fast weg! Also war das dort wirklich meine kleinste Sorge…

Was die Canadier angeht kann ich nur sagen, dass sie ein super aufgeschlossenes und freundliches Volk sind! Wenn man in der Schule erst mal auf die Leute zugeht findet man auch schnell Anschluss und fühlt sich super wohl! Canadier an sich sind meiner Meinung nach oberflächlicher als die Deutschen, dafür aber ein super nettes Volk! Wenn man mal Hilfe braucht oder einem für das Busticket 20ct fehlen bekommt man immer sofort geholfen! Ich war dann auch ganz froh, als diese ständige Freundlichkeit mal rum war, weil ich da wirklich kein Fan von bin, aber es gestaltet das Leben und vor allem das Einleben dort drüben um einiges einfacher!

Ja, und das letzte was ich euch dann noch sagen kann ist…. Dass der Abschied einfach das Schlimmste überhaupt ist. Vergesst euren Abschied in Deutschland, er ist nichts dagegen. Meine Gastfamilie hat mich dann noch zu den Sicherheitskontrollen gebracht, mit meiner Gastschwester, meinem Gastbruder musste ich leider vorher schon tschüss sagen, und habe einfach nur noch geweint. Als ich in Deutschland tschüss gesagt habe war mir klar, dass ich in 5 Monaten zurück bin, aber wenn man in Canada tschüss sagt, weiß man ganz und gar nicht wann man wiederkommt. Ich darf Gott sei Dank bald wieder hin, aber ich kann jedem nur den Tipp geben –genießt die Zeit die ihr habt! Die Zeit ging einfach total schnell rum! Ich habe mich weiterentwickelt, bin wahrscheinlich an meinen Aufgaben und Erfahrungen gewachsen und werde diesen Aufenthalt auf keinen Fall bereuen… Es war die beste Erfahrung, die ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe und ich kann nur sagen, dass ich auf jeden der diese Erfahrung noch machen darf super neidisch bin! Es war eine wunderbare Zeit, ich hatte die beste Gastfamilie überhaupt, die ich super vermisse und hatte auch mit all meinen Freunden eine riesen Menge Spaß dort drüben! Ich vermisse Canada an allen Ecken und blicke gerne an meine Zeit zurück. Und was nicht fehlen darf ist, dass ich an dieser Stelle iSt auch noch kräftig danken möchte, denn ihr habt mich super vorbereitet und ich hatte keinerlei Probleme mit irgendwelchen Dingen! Ich habe mein Leben in Vancouver vollkommen genossen und möchte einfach nur so schnell es geht wieder hin… Es war eine Erfahrung wert, die ich niemals mehr missen möchte… also Leute, rafft euch zusammen und macht es! Es gibt kaum was Schöneres!

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