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Jana Rietkötter berichtet aus Victoria (Kanada)

Nach langen Vorbereitungen und viel Aufregung war es endlich soweit, ich musste meine Sachen packen und los ging es nach Kanada.

Zunächst stand der Abschied von meinen Freunden bevor, doch so wirklich realisiert habe ich in dem Moment noch nicht das es für mich bald losgeht. Erst als ich in Frankfurt mit meinem Gepäck am Flughafen stand und mich von meiner Familie verabschieden musste merkte ich, dass es nach langem warten und vielen Zweifeln nun wirklich losging.

Als ich in meinem Flieger von Frankfurt nach Vancouver saß dachte ich noch nicht sonderlich viel darüber nach was nun auf mich zukommen würde, erst als ich in Vancouver landete und in meinen Anschlussflug nach Victoria einstieg wurde mir bewusst, dass ich gleich die Familie treffen werde bei denen ich 3 Monate leben und wohnen würde. So langsam wurde ich sehr aufgeregt und konnte es kaum noch abwarten auf meine Familie zu treffen. Als ich dann endlich in Victoria angekommen war und meine Familie zum ersten Mal sah war die ganze Aufregung verflogen und ich freute mich auf die Zeit.

Nachdem ich auch meine beiden Gastgeschwister kennen gelernt hatte stand direkt für mich fest das ich mich in der Familie sehr wohl fühlen würde.

Nachdem ich zwei Tage bei meiner Familie war stand nun der erste Schultag an, ich wohnte nicht weit von der Schule weg, jeden morgen 10 Minuten laufen und schon war ich dort. Der erste Schultag war für mich sehr ungewohnt, ich kannte niemanden, die Schule war sehr anders als in Deutschland und ich wollte am liebsten direkt wieder nach Hause. An den nächsten Tagen änderte sich an diesem Gefühl auch nicht sonderlich viel und ich hatte zwischendurch richtiges Heimweh. Zunächst unterhielt man sich in der Schule nur mit den anderen deutschen Schülern und ignorierte die Kanadier mehr oder weniger. Nachdem man jedoch eine Woche in den Kursen mit den Kanadiern lernte spielte sich so langsam der Alltag ein und man freundete sich schon so langsam mit einigen von den Mitschülern an, je offener man zu ihnen war desto offener und freundlicher waren sie auch zu einem.

Nachdem ich nun schon fast drei Wochen in Kanada war fühlte ich mich schon richtig wohl und hatte schon einige Freunde gefunden mit denen ich auch häufig nach der Schule noch etwas unternahm. Für mich war es zunächst sehr ungewohnt auf alle Leute zuzugehen jedoch darf man nicht erwarten, dass alle direkt auf einen selber zugehen sondern man muss sich überwinden und mit ihnen reden.

Nach ungefähr vier Wochen änderte sich meine Laune jedoch wieder schlagartig, ich war nicht mehr die neue Schülerin aus Deutschland sondern ich gehörte mehr oder weniger dazu und ich war nicht mehr so interessant wie zu Anfang.

Ich hatte zwei wirklich gute Freunde in Kanada getroffen mit denen ich so oft es ging etwas unternahm jedoch hatte ich trotzdem extremes Heimweh und vermisste meine Freunde zu Hause.

Ich vermisste es mich einfach zu meiner Familie zu setzen und mit ihnen zu reden. Es war einfach nicht das selbe mit seiner Gastfamilie etwas zu unternehmen oder mit seiner richtigen Familie.

Die ersten zwei Monate waren für mich also ein reines auf und ab, mal war ich total begeistert und mal war ich total niedergeschlagen und wollte einfach nur nach Hause.

Nach den zwei Monaten jedoch gefiel es mir immer besser und alles war einfach nur perfekt, jedoch wusste ich, dass ich schon in wenigen Wochen nach Hause fliegen musste und das machte mich traurig. Also genoss ich noch meine letzen Wochen und versuchte soviel wie möglich zu unternehmen. Ich traf mich so gut wie jeden Tag mit Freunden und unternahm so viel es ging mit meiner Gastschwester und mit dem Rest meiner Gastfamilie.

Nun hatte ich nur noch eine Woche und war noch gar nicht bereit wieder nach Deutschland zurück zu fliegen, die letzen Wochen waren wie im Flug vergangen und auch meine letzen sieben Tage waren schnell vorbei. Nun war es an der Zeit allen Leuten Tschüß zu sagen mit dem Hintergedanken sie vielleicht nie wieder zu sehen, aber für mich stand fest, dass es nicht das letzte mal war, dass ich in Kanada war.

Inzwischen bin ich schon einen Monat wieder in Deutschland und zurückblickend auf den Aufenthalt kann ich es nur weiterempfehlen und man sollte nie aufgeben auch wenn es zwischendurch nicht immer leicht ist!

Ich habe immer noch Kontakt zu meiner Familie und meinen Freunden aus Kanada und ein paar von ihnen kommen mich im Sommer in Deutschland besuchen.

Der Aufenthalt in Kanada war für mich ein ganz besonderes Erlebnis und ich würde immer wieder dorthin zurück fliegen.

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