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Tanja Kotovnykova berichtet aus Kanada

"Ach, bis dahin ist es noch eine Ewigkeit!", hatte ich gedacht... und schon stand ich am Flughafen und die nächsten drei Monate sind einfach nur verflogen. Denn meinen Aufenthalt in Kanada/British Columbia, Victoria habe ich unglaublich genossen und habe keine einzige Sekunde dran gezweifelt, das Richtige getan zu haben.

Nun ja, am Besten fange ich von vorne an. Ich entschloss mich dazu, ziemlich kurzfristig, für drei Monate nach Kanada zu gehen. Ich hatte die Möglichkeit, selber auszuwählen, wohin es gehen soll. Nach einem Gespräch mit einem Returnee, der ebenfalls in Victoria, Kanada gewesen war, war ich der festen Überzeugung, dass es der richtige Ort für mich wäre. Die Schule konnte ich mir auch aussuchen.

Als ich dann am 31.08.2008 am Flughafen stand, konnte ich kaum fassen, dass es endlich soweit war. Nach einem unglaublich langen Flug lernte ich meine Gastfamilie kenne, ein älteres Ehepaar, dessen Kinder schon Kinder haben und in New York leben. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl bei ihnen gefühlt.

Als wir zu Hause ankamen, war ich total von dem Haus fasziniert: es war unglaublich riesig, wunderschön, mit einem großen Garten. Ich hatte mein eigenes Zimmer und ein eigenes Bad! Meine Gasteltern haben sich während meines Aufenthaltes sehr darum bemüht, mir möglichst viel von Victoria und der schönen Umgebung zu zeigen. Wir sind oft zum Strand gefahren (denn in den ersten Septemberwochen war es täglich über 20 Grad!), zu den Bergen, haben lange Spaziergänge in Wäldern gemacht, haben oft in einem Chinesischen Restaurant gegessen, waren im Wax Museum und haben schöne Städte besichtigt. Außerdem sind wir jeden Montag Badminton spielen gegangen.

In der Schule, Belmont Secondary School, hatte ich zuerst Probleme, mich zurecht zu finden, da sie viel größer ist, als die normalen Schulen in Deutschland, und auch mit mehreren unterschiedlichen Klassenräumen ausgestattet wie Küche für den Kochunterricht, Friseursalon für den Friseurunterricht, viele verschiedene Kunsträume usw. Ich war fasziniert von der Auswahl der verschiedenen Fächer, die man belegen konnte: Theaterunterricht, Chor, Kochunterricht, Management, Zukunftsplanung... das war unglaublich! Naja, ich war etwas zurückhaltender und habe die Fächer English, Biologie, Französisch und Sport gewählt. Dazu möchte ich erwähnen, dass der Sportunterricht unglaublich viel Spaß gemacht hat, weil wir in den drei Monaten, wo ich da war, Volleyball, Badminton, Fußball, American Football, Kricket, Baseball und Hockey gespielt haben. Nachmittags hatte man ebenfalls die Möglichkeit, verschiedenen AGs beizutreten. Ich hatte vieles ausprobiert, von Rudern und Cross Country bis Tennis.

Überrascht hat mich sehr die Erkenntnis, wie unglaublich viele behinderte Jugendliche es auf der Schule gab, welche problemlos integriert worden sind, wobei manche immer auf einen Betreuer angewiesen waren. Ich fand es total vorbildlich, wie tolerant die Kanadier mit ihnen umgegangen sind.

In der Schule fanden sich direkt Freunde. Es hatten sich Cliquen gebildet, sowohl mit deutschen Austauschschülern als auch mit kanadischen Mitschülern. Jedes Wochenende wurde etwas unternommen. Mal Shopping in der Stadt, mal fand ein Football Game statt, mal ein Kinobesuch, oder einfach nur ein DVD-Abend mit Übernachtung. Oft haben meine Gasteltern die eine oder andere Freundin zum Essen eingeladen... Ah ja, was das Essen angeht… Ich bin mit dem Vorurteil nach Kanada geflogen, dass ich öfters Fast-Food zu essen bekommen werde. Und ich war echt unglaublich überrascht, wie lecker, gesund und abwechslungsreich das Essen bei meinen Gasteltern war. Sie haben sich immer viel Mühe gegeben, um das Abendessen exotisch zu gestalten. Da konnte ich nun überhaupt nicht meckern!

Halloween ist in Kanada ein riesen Event! Alle kommen verkleidet und es finden Wettbewerbe statt, wie z. B. der am kreativsten gestaltete Kürbis gewinnt. Den ersten Preis (und somit eine Kinokarte) habe ich gewonnen *smile*. Und nach der Schule wird dann gefeiert.

Es wurden auch Ausflüge von iSt angeboten. Zum Beispiel haben wir für zwei Tage Vancouver besichtigt, was ein unvergessliches Erlebnis war, denn Vancouver ist eine wunderschöne Stadt! Und wir waren in einem Seilgarten, zwar sehr anstrengend- aber es hat sich gelohnt.

Was ich nun überhaupt nicht lassen konnte war das häufige Kommunizieren mit Familie und Freunden. Es hat aber problemlos geklappt, da ich meinen Laptop mitgenommen habe und jederzeit über das Internet in meinem Zimmer verfügen konnte und durch Skype immer telefoniert habe.

Ich könnte noch stundenlang von der Reise berichten, aber ich will Euch nicht zu viel verraten, daher rate ich Euch, solch eine tolle, prägende Erfahrung in einem anderen Land zu leben, zu machen. Und obwohl ich nur drei Monate in Victoria war, fiel es mir sehr schwer, Abschied zu nehmen.

Ich habe bis heute noch Kontakt zu meiner Gastfamilie und zu meinen kanadischen Freunden und ich hoffe sie irgendwann mal wiederzusehen!

Ich bedanke mich herzlich bei dem iSt- Team und motiviere jeden dazu, einen Auslandsaufenthalt zu machen! Habt viel Spaß!

Tanja Kotovnykova, Victoria, British Columblia, Canada

Belmont Secondary School, September- Dezember 2008

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