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Juliane O. berichtet aus Squamish/Howe Sound Secondary School (Kanada)

 3 Monate in Kanada - das war mein Traum und im Frühjahr ist er endlich in Erfüllung gegangen. Nach ausführlicher Vorbereitung ging es dann im Februar ab zum Flughafen, das Gefühl, in weniger als 12 Stunden wohl schon in den Armen meiner Gastfamilie in Squamish zu liegen, war überwältigend. Dennoch fiel mir der Abschied von meinen Freunden und meiner Familie superschwer und so war es das Beste, ihn so kurz wie möglich zu halten.

Ich machte mir anfangs große Sorgen um meine Gastfamilie, da sie nur sehr lange brauchten, um auf meine E-Mails zu antworten. Doch von den Returnees vom Vorbereitungstreffen wusste ich, dass Kanadier einfach schreibfaul sind und so stellte es sich dann auch letztendlich raus. Der Flug ging sehr schnell herum und schon wurde ich zum Haus meiner Gastfamilie gebracht, ich konnte es kaum noch aushalten. Doch genau in dem Moment, als meine 2 kleinsten Gastschwestern schon hüpfend am Fenster standen, wusste ich, dass mir diese Familie sehr ans Herz wachsen wird. Meine Gastmama war super lieb und immer für mich da, mein Gastvater war auch richtig lieb und eben so ein typischer kanadischer Eishockeyfan und dann waren da auch noch die 3 Schwestern Ella, Mia und Lauren. Mit den beiden Kleinen habe ich oft Just Dance gespielt oder einfach gemalt. Lauren, die genauso alt war wie ich, und ich brauchten ein wenig Zeit um uns kennenzulernen, aber dann wurde sie auch wie eine richtige Schwester für mich. Vor allem die Rituale meiner Gastfamilie habe ich geliebt. Abends immer mit Lauren Pretty Little Liars schauen, regelmäßig backen, mit dem Hund wandern gehen, Eishockey schauen und so weiter…

Und dann ging es auch schon los mit der Schule. Anfangs noch alles sehr neu und groß, doch dank der superlieben Leute dort habe ich mich schnell eingelebt. Alles war so ein bisschen wie im Film. Ich konnte 4 Fächer wählen und da ich nur für 3 Monate blieb, entschied ich mich für Drama (Schauspiel), PE (Sport), Foods (Kochen & Ernährung) und Maths (Mathe halt). 
Man kann eigentlich in allen Fächern die Kurse aus den Stufen obendrüber wählen, bei mir war das seltsamerweise sogar bei Mathe kein Problem. 
Ich habe alle meine Fächer geliebt und vor allem Drama kann ich nur empfehlen! Man legt seine Schüchternheit schnell ab und lernt die Sprache durch Spiele sehr schnell.

Freunde zu finden war für mich in Squamish überhaupt nicht schwer. Man muss aber schon auf die Leute zu gehen. Ich fand es für mich wichtig, die richtige Mischung zwischen Kanadiern und Internationals zu finden und wenn man freundlich und offen ist, ist das überhaupt kein Problem.
An den Wochenenden und nach der Schule war immer was los: Starbucks, Tim Hortons, Shoppen in Vancouver, Skifahren in Whistler, einfach so mit Freunden treffen, Picknicks, Iceskaten, Schwimmen und so weiter.
Und so ging die Zeit leider viel zu schnell vorbei. Es gab so viele Highlights für mich:

Skiurlaub auf Vancouver Island mit meiner Gastfamilie, Canucks-Icehockeygame mit der Gastfamilie, Snowtubing mit den Internationals, die riesen Superbowlparty direkt am Anfang meines Aufenthaltes, die Springbreaks, die Talentshow, Poolpartys, Wandern auf den Chief und so weiter. 
Mich haben besonders die Leute so sehr beeindruckt: Sehr freundlich, offen, und immer total herzlich, super spontan. Squamish ist auch durch den vielen Regen, der fällt, bekannt, aber wenn man mit Gummistiefeln und Regenschirm gerüstet ist, ist das überhaupt kein Problem.

Und dann war es leider schon Ende April und ich musste nach Hause gehen. Dass da viel mehr Tränen als beim Hinflug geflossen sind, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Jedenfalls stand meine Gastfamilie weinend vor mir und hat mir extra noch das so sehr geliebte Bananenbrot gebacken. Ich habe eigentlich den Heimweg die ganze Zeit nur geweint, auch wenn es dann doch schön war, seine ‚normalen‘ Leute wiederzusehen.

Das Einleben in Deutschland verlief gar nicht so leicht, da eine Freundin und ich uns zum Beispiel einfach ein bisschen ‚auseinandergelebt‘ haben. Doch nach 3 Wochen war ich schließlich wieder ganz gut im Rhythmus drin. 
Ich kann abschließend nur sagen: Genießt eure Zeit!!! Kanada ist wunderschön!!! Und es ist eine Erfahrung, die euch niemand mehr nehmen kann! Und ach ja, vergesst bitte nicht wie ich, ab und zu ein Lebenszeichen für eure Eltern zu schicken, die sind dann nämlich ziemlich frustriert. 

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