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Fabian Stürmlinger berichtet aus Squamish (Kanada)

Mein zunächst für 4 Monate geplanter Auslandsaufenthalt fing am 3 September mit einem langwierigen 10 Stunden Flug an. Als ich um ca. 15.00 Uhr Landeszeit in Vancouver gelandet bin, konnte ich an fast nichts anderes denken, als an Zuhause, wo meine Familie und Freunde mit 9 Stunden Zeitvorsprung gerade ins Bett gingen. Auf der einstündigen Autofahrt von Vancouver nach Squamish zu meiner Gastfamilie habe ich dann auch geschlafen. Als der Taxidienst aber vor einem schönen, roten und neuen Haus gehalten hat, war ich aber auf einmal so aufgeregt, dass ich wirklich kurz dachte einfach sitzen zu bleiben und zu fragen, ob der Fahrer mich wieder zurück zum Flughafen bringen wolle.

Als meine Hostmom dann aber die Tür aufgemacht hat, war es schon wieder besser. Ich lebte bei einem Ehepaar mit 2 Söhnen, die aber schon ausgezogen waren. Meine Hostmom Sue verkauft Werbung für Funk und Fernsehen und konnte das an den meisten Tagen von zuhause aus erledigen. Ich konnte mich also immer an sie wenden wenn ich wollte. Mein Hostdad Greg arbeitet als Lehrer für Computertechnik. Mein älterer Gastbruder hieß Michael und war 20 Jahre alt, mein jüngerer Gastbruder hieß Matthew und war 18 Jahre alt. Nach ca. einem Monat habe ich noch einen mexikanischen Gastbruder (Brandon) bekommen, der ein ganzes Jahr da bleiben wird.

Ich hatte ein Wochenende Zeit bevor die Schule anfing und das empfand ich als sehr wohltuend, weil man nach dem langen Flug echt Erholung nötig hat.

Meine Schule (Howe Sound Secondary School) war 5 Kilometer von meinem Haus entfernt und deshalb bin ich regelmäßig mit den gelben Schulbussen gefahren. Die Schule selber hatte nur 750 Schüler und ging von Jahrgangsstufe 8 bis 12. Ich hatte alle meine Kurse in Stufe 11 gewählt. Das Gebäude war relativ klein und fast alle Klassen lagen auf 2 Fluren verteilt. Das heißt, dass die Flure immer gefüllt waren mit Schülern und man sich so nie einsam gefühlt hat weil immer was los war und man fast immer irgendwelche Freunde getroffen hat.

Meine Kurse waren Mathe, Englisch, Biologie und PE wovon Englisch der schwerste Kurs war. Dadurch habe ich aber auch viel gelernt. Aber in jedem Kurs - und das hat mich sehr gefreut - hatte ich einen sehr netten Lehrer der mich persönlich begrüßt hat und auch immer auf mich Rücksicht genommen hat und mich öfters gefragt hat, ob ich alles verstanden hätte.

Die Lehrer sind generell immer sehr nett gewesen und sind auf jeden Einzelnen eingegangen, was vielleicht auch dadurch kommt, dass die Kurse ein bisschen kleiner sind als in Deutschland. Im Durchschnittlich besuchen 20 bis 24 Schüler einen Kurs.

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass es - wenn man wollte - normal war, nach der Schule sich noch mit Freunden in der Turnhalle zu treffen und Sport wie Volleyball und Basketball zu spielen. Gut ist, dass es keine Ausnahmen gegeben hat und dass auch immer jeder mitspielen durfte.

Neben der Schule habe ich mich viel mit Freunden getroffen um entweder zu McDonalds oder zu Starbucks zu gehen oder wir haben das Gym (Fitnessstudio) oder das Kino besucht.

Nach einem Monat habe ich schon das Gefühl gehabt, dass ich mit der Entscheidung nach Kanada zu gehen, die beste Entscheidung meines Lebens getroffen habe. Ich habe bereits alles und jeden verstanden und ich hatte schon so viele neue Freunde getroffen, dass ich es kaum glauben konnte.

Viele aus meiner Biologieklasse haben mich dann schon gefragt, ob ich nicht länger als nur bis Weihnachten bleiben könne und haben mich gedrängt, meine Eltern zu fragen. Meine Eltern haben dann auch schnell zugesagt, dass ich meinen Aufenthalt bis Ende Januar verlängern könne, wofür ich ihnen sehr dankbar war. Auf diese Art und Weise konnte ich bis zum Ende des ersten Halbjahres bleiben. Vor allem für das Skifahren war es eine gute Entscheidung, da ich nun in den Winterferien und damit genau in der Hauptsaison Ski fahren konnte. Allein in den 2 Wochen Ferien bin ich 8 mal nach Whistler gefahren. Die Skigebiete dort (Whistler und Blackcomb) sind mit den europäischen Skigebieten in den Alpen nicht zu vergleichen.

Meine Abreise kam dann viel zu schnell. Samstag abends auf der allgemeinen Abschlussparty habe ich erst gemerkt, dass ich die meisten meiner Freunde nach diesem Tag sobald nicht wiedersehen würde und das kam mir dann schon ein bisschen komisch vor. Meine letzten 2 Tage habe ich hauptsächlich mit packen und „lastminute“-Besuchen und „lastminute“-Überraschungen verbracht. Dies deswegen, weil die Kanadier alle sehr liebe und sympatische Menschen sind und sich noch mal und immer noch mal verabschieden wollen. Meine Hostmom Sue war davon schon ein bisschen genervt, was ich schon zugeben muss.

Mein Rückflug ging dann genauso langsam wie der Hinflug und ich war schließlich am Flughafen froh, meine Familie wieder zu sehen. Erst in den nächsten Tage habe ich dann Kanada vermisst und beschlossen, dass ich da auf jeden Fall wieder hinfliegen werde.

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