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Marlen Cuntz berichtet aus Sidney (Kanada)

Ich hatte schon seit längerer Zeit einen Auslandsaufenthalt mit Schulbesuch geplant, um meine englischen Sprachkenntnisse zu verbessern. Für Kanada habe ich mich schließlich entschieden weil meine Neugier und Abenteuerlust durch beeindruckende Bilder des Landes und durch Erzählungen von anderen Austauschschülern erweckt worden war.

Weil ich einerseits Weihnachten zuhause verbringen wollte und andererseits nicht zu viel von der Schule verpassen wollte, entschloss ich mich für einen auf drei Monate begrenzten Aufenthalt. Außerdem war ich auch anfangs ziemlich unsicher mit meinem Vorhaben, was sich aber später als eines der besten die ich bisher gemacht hatte rausstellte.

Die gesamte Zeit verbrachte ich in einem reinen Frauenhaushalt. Ich hatte eine allein erziehende Gastmutter, eine 16 und eine 20 jährige Gastschwester und zusätzlich wohnte noch eine Mexikanerin mit im Haus die auch zu einem Auslandsaufenthalt dort war.

Ich habe mich von Anfang an in dieser Gastfamilie sehr wohl gefühlt - für mich hätte die Familie gar nicht besser sein können.

Obwohl ich anfangs sehr aufgeregt war, lebte ich mich dann aber doch recht schnell ein und hatte die vielen neuen Eindrücke bald verinnerlicht. Dabei half mir auch die Tatsache, dass ich eine mexikanische Gastschwester hatte mit der ich mich zusammen tat. Wir gaben uns gegenseitig Sicherheit und konnten uns über die neue Umgebung und die Schule austauschen.

Kanadische Freunde fand ich leider nicht so schnell wie ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte. Es gab immer wieder Kontakte die durch meine Gastschwester entstanden weil sie mich oft Leuten vorstellte. Andere Leute lernte ich im Unterricht kennen. Für mich kostete es anfangs Überwindung, einfach Leute anzusprechen.

Ich hatte auch viel Kontakt zu anderen Deutschen, das ist leider auch unumgänglich, da wirklich viele dort waren.

Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass sich das Zusammensein mit ihnen schlecht auf meine Sprachentwicklung ausgewirkt hat. Eher war das Gegenteil der Fall, denn ich war mit ihnen immer viel mutiger im Gespräch mit Einheimischen, wenn ich wusste das mir jemand bei Wortfindungsschwierigkeiten helfen konnte und ich lernte durch sie auch wieder neue Leute kennen.

Außerdem gab es auch noch Austauschschüler von überall auf der Welt, mit denen ich natürlich auch nicht Deutsch sprechen konnte.

Die Schule in Kanada fiel mir sehr viel leichter als in Deutschland, zwar war es mir manchmal zu wenig abwechslungsreich nur 4 Fächer am Tag zu haben und zwar die gleichen jeden Tag. Aber mir gefiel das lockere Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern und auch das Anforderungsniveau war so, dass ich, ohne mich allzu sehr anzustrengen, immer nur gute Noten erzielte.

Die kanadische Kultur lernte ich ziemlich gut über meine Gastmutter kennen, da es ihr sehr wichtig war mir immer wieder Bräuche und Sitten zu erklären.

Ich lernte auch mehr von der Umgebung kennen dadurch, dass ich oft mit zum Einkaufen und zu Familien Besuchen mitkam.

Wir waren auch einmal im Landesinneren, wo wir die Eltern meiner Gastmutter und schließlich auch Freunde in Whistler in den Bergen nahe der Westküste besuchten. Bei dieser Gelegenheit sahen wir, wie übervoll mit Lachsen ein Fluss in Kanada gefüllt sein kann. Leider lag in dem Austragungsort der letzten Winterolympiade um diese Jahreszeit noch kein Schnee. Dafür gingen aber meine Gastschwester und ich zum Bungeejumpen. Das war eine mehr als beeindruckende Erfahrung.

Am Ende hatte ich mich so sehr eingelebt und alles so lieb gewonnen, dass ich sehr traurig war mein neues Leben wieder verlassen zu müssen. Gleichzeitig allerdings war auch die Freude auf mein altes zuhause in Deutschland auch nicht gerade klein.

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