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Sarah Gelhard berichtet aus Saanich (Kanada)

Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Sarah Gelhard und ich habe mich im Dezember 2008 dazu entschieden, fünf Monate in British Columbia, Canada zu verbringen. Nach langem Warten und vielen Informationen von meiner Organisation ging es dann am 31 August 2009 endlich los. Ich hab das erste Halbjahr der 11. Klasse in Kanada verbracht und es war mit Sicherheit eins der besten Schulhalbjahre. Ich bereue die Entscheidung nicht, denn meine Zeit in Kanada war wie keine andere.

Also ich dann am ersten September auf dem Airport in Victoria landete, konnte ich mein Glück kaum fassen: Endlich hatte sich mein Traum von einem Auslandsaufenthalt erfüllt. Meine Gastfamilie empfing mich freundlich,wir fuhren nach Hause, haben zusammen gegessen und ich bin dann auch sofort eingeschlafen. Die ersten Tage in Kanada hatte ich noch Sommerferien.Ich nutzte die Zeit um mich an die Zeitumstellung, die neue Umgebung, meine zweite Familie und vieles andere zu gewöhnen.Schon in der ersten Woche unternahm ich viel mit meiner Gastfamilie. Wir sind mit dem Boot von Freunden zu einer kleinen Insel gefahren, um dort am Strand zu liegen. Außerdem habe ich mein erstes Hockeyspiel gesehen (mein Gastbruder hat Hockey gespielt).

Als die Schule began, habe ich gleich gemerkt, dass ich nicht allein war. Mister Tudela, der Schulleiter der Parkland Secondary School, war immer sehr hilfsbereit und hat alle Austauschschüler betreut. Ich hab mich wirklich selten allein gefühlt.

Der Schulalltag ist kaum zu vergleichen mit dem in Deutschland. Ich hatte jeden Tag 4 Fächer, jedes Fach 80 Minuten lang. Außerdem gab es nach den ersten zwei Fächern 60 Minuten Lunchbreak, eine super Zeit um neue Leute kennen zulernen.

Meine Fächer waren : Math 12 (einfach nur ziiiiemlich langweiliger Matheunterricht), Englisch 11 (dort hat man echt eine neue Seite des Englischunterrichts kennengelernt – ich habe viel gelesen und das hat mir sehr im Englischen geholfen), Fitness Fun (wir haben ganz viele Sportarten ausprobiert, wie z.b Curling, Ice Skating, Climbing und so weiter) und Psychology 11 (das war ein wirklich interessantes Fach – zudem war der Lehrer einfach nur total lustig und ich habe echt eine Menge interessanter Dinge gelernt). Vor allem Fitness Fun und Psychology kann ich sehr empfehlen, das waren einfach super spaßige Fächer.

Nach der Schule hab ich mich häufig mit einer Freundin in Sidney oder in dem nahegelegenen Schwimmbad in North Saanich getroffen (dort konnte ich zu Fuß hinlaufen). Vor allem in den Monaten, in denen es weniger regnerisch war, war es einfach spitze, sich am Sidney Pier in die Sonne zu legen und zu entspannen. Am Wochenende habe ich häufig Hockeyspiele geguckt, bin ins Kino gegangen, hab mich mit Freunden zuhause getroffen oder bin mit dem Bus von Sidney nach Victoria gefahren, um ein bisschen zu shoppen.

Ich hatte auch eine Klasse Zeit mit meiner Gastfamilie. Die haben mich einfach nur super lieb aufgenommen und mir viel gezeigt und so weiter. Wir waren zum Beispiel ein Wochenende in Parksville, da mein Gastbruder ein Hockeytunier hatte. Dort konnten wir schwimmen, in Nanaimo einkaufen gehen und es war einfach eine gute Möglichkeit sich näher kennenzulernen.

Bevor ich den Auslandsaufenthalt angetreten hab, hab ich mir Gedanken über Heimweh gemacht, jedoch hatte ich in meiner Zeit in Kanada kaum Heimweh, natürlich ist es komisch in einem anderen Bett zu schlafen und mit einer ganz anderen Familie zusammenzuwohnen. Außerdem hat man anfangs weniger Bezugspersonen. Ich hab den Kontakt zu Freunden und Familie in Deutschland über das Internet gehalten, habe aber auch viele nette Menschen in Kanada kennengelernt, dennen man sich anvertrauen konnte.

Vor allem meiner Gastmutter konnte ich von alltäglichen Problemen und Ereignissen erzählen und meistens konnte sie mir weiterhelfen. Oft saß ich auch einfach nur ein paar Stunden mit ihr in der Küche, habe das Essen vorbereitet und über meinen Alltag hier gesprochen. Das hat mir übrigens sehr mit meinem Englisch weitergeholfen, da man mit den Schulfreunden ja doch eher "slang" spricht.

Was ich auch noch unbedingt erwähnen sollte: Der Schulbezirk hat ganz tolle Ausflüge für die International Students organisiert. Das war eine gute Möglichkeit ein bisschen mehr vom Land zu sehen. Wir waren zum Beispiel in Whistler Skifahren. Es war mein erstes mal Skifahren und einfach ein super schönes Erlebnis. Außerdem sind wir nach Vancouver gefahren und vor allem war es vor den Winter Olympics eine super Erfahrung mal alles gesehen zu haben.

Um nochmal alles zusammenzufassen: Ich hatte eine klasse Zeit! Natürlich hat sich mein Englisch verbessert, ich habe aber auch gelernt, mich anzupassen, zu waschen, zu bügeln, offener zu sein, Probleme selbst zu lösen. Ich hatte riesiges Glück mit meiner Gastfamilie, unsere Interessen haben super übereingestimmt ( ein Lob an iSt) und am Ende kamen mir die 5 Monate überhaupt nicht wie 5 Monate vor und der Abschied war schon ziemlich traurig.

Man braucht wirklich keine Angst haben alleine zu sein. Die Gastfamilien, die Schüler und die Schule sind auf Austauschschüler eingestellt und die meisten sind mir wirklich freundlich begegnet.

Ich hoffe ich konnte euch wenigstens einige Sorgen nehmen. Glaubt mir, ihr werdet eure Entscheidung nicht bereuen. Viel Spaß bei eurem Auslandsaufenthalt.

Sarah Gelhard

Parkland Secondary School, Sidney, British Columbia September 2009-Januar 2010

PS: Sidney und die Parkland Secondary School waren übrigens ne super Wahl, die Schule war nicht zu groß, Sidney ist echt ein super Platz um sich mit Freunden zu treffen und wenn man mal mehr erleben will, ist es ganz einfach, mit dem Bus nach Victoria zu kommen. Außerdem war ich nicht so sehr auf meine Gastfamilie angewiesen.

PPS: ZÖGERT NICHT, das ist ein SUPER ERLEBNIS!

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