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Salt Spring Island: Carolin G.

Hallo, mein Name ist Carolin und ich war 10 Monate  auf Salt Spring Island in Kanada.


Ich ging dort auf die Gulf Island Secondary School ( GISS ) in die 11.Klasse.


Im September 2015 war es dann endlich so weit, und die zehn Stunden im Flieger waren fast unerträglich, da ich so aufgeregt war! Ich war so gespannt auf meine Gastfamilie, die Schule und vor allem auf das mir noch recht unbekannte Land Kanada.


Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und fühlte mich schon seit einigen Wochen wie zu Hause.


Ich hatte eine Gastmutter, einen Gastvater und zwei Gastbrüder (8 und 11 Jahre alt).


Es gab auch zwei süße Katzen. Meine Gastfamilie nahm auch viele Arbeiter aus anderen Ländern auf, die ihnen in der Werkstatt halfen (Meine beiden Gasteltern bauen Holzspielzeuge und nähen Hüte und Schals, die sie dann auf dem Markt verkaufen).


Das Haus war wunderschön und ich hatte es nicht weit zum Meer. In der Nähe gab es eine Farm, bei der ich am Wochenende und in den Ferien freiwillig geholfen habe. Es gab Hühner, Schafe und sogar zwei Alpakas. Ich habe auch gelegentlich im Garten geholfen. Als Belohnung habe ich immer Cookies bekommen.


Mit der Schule ging es auch schon sehr schnell los und ich durfte jeden Tag mit dem tollen gelben Schulbus zur Schule fahren. Diese Busse sind einfach genial!


Die Lehrer waren sehr nett und haben einem bei Problemen immer geholfen. Meine Mitschüler waren genauso lieb und vor allem mein Sportunterricht war ziemlich lustig, da Kanadier einfach ein bisschen verrückt sind (im positiven Sinne natürlich). Wir haben Basketball, Fußball, Handball, Lacrosse und natürlich viel Hockey gespielt, aber wir waren auch wandern und sogar einmal Paintball spielen. Die Schule war nicht sehr groß, aber dafür sehr gemütlich. In der Pause war ich gewöhnlich mit meinen Freunden im Multi Purpose Room oder in der Cafeteria, wo wir uns leckeres Essen holten. Bei schönem Wetter haben wir auch draußen auf der Wiese gesessen. Die GISS organisierte auch sehr viel, wie zum Beispiel ein Lehrer gegen Schüler Fußball- und Hockeyspiel, eine Earth Week oder viele Movie Nights.


Es gab so viel Neues auf einmal, dass mir nie langweilig wurde und es machte mir sehr viel Spaß, Englisch zu reden. Ich lernte sehr schnell viele neue Vokabeln und wurde auch viel sicherer im Sprechen, was einfach daran liegt, dass man in Gegenwart von so vielen Muttersprachlern am besten lernt.


Auf Salt Spring Island habe ich so viel erlebt. Ich war mit meiner Gastfamilie viel wandern, habe Badminton zweimal die Woche gespielt, mich mit Freunden getroffen ( eine meiner Freundinnen hatte ein Pferd, also konnte ich bei ihr auch reiten), am Yearbook mitgearbeitet oder einfach mal am Meer entspannt. Ich war auch einige Male in Vancouver und sehr oft mit Freunden oder meiner Gastfamilie in Victoria, wo wir shoppen waren oder einfach mal in einem Café entspannt haben. Die Luft an der Westküste ist so sauber und die Berge in der Ferne sind wunderschön. Überhaupt war die Natur atemberaubend, ich habe sogar Adler, Orcas, Otter und sehr viele Seehunde sehen können.


Das Wichtigste ist aber, dass ich sehr viel Neues gelernt habe.


Ich bin selbstständiger geworden, da ich viel im Haushalt geholfen habe, mich um meine zwei kleinen Gastbrüder gekümmert habe und meine Wäsche selbst gewaschen habe.


Ich habe viel Neues gelernt, zum Beispiel Kochen, Feuermachen, Holz hacken und habe intensiv Sport gemacht. Vor allem weiß ich jetzt viel mehr über das wunderschöne Land Kanada und seine wunderbaren, netten Einwohner, und mein Englisch ist sehr viel besser geworden. Ich habe auch Kontakt zu Japanern, Chinesen, Mexikanern und Brasilianern gehabt, somit habe ich auch etwas über ihre Kultur gelernt. Ich bin so viel offener gegenüber anderen Kulturen und kann sogar Chinesisch und Japanisch unterscheiden, obwohl ich keine der beiden Sprachen spreche.


Alles in allem war mein Austausch ein voller Erfolg. Natürlich gab es auch mal nicht so gute Tage, an denen ich zum Beispiel Heimweh hatte, aber danach wurde es immer besser! Ich bin meiner Gastfamilie unendlich dankbar, dass sie mich aufgenommen hat und ich darf sie jederzeit besuchen kommen.


Ich würde jedem einen Auslandsaufenthalt empfehlen, auch wenn bloß für ein paar Wochen.


Man lernt einfach so viel und kommt als völlig anderer Mensch wieder zurück!



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Alpakas
Blick auf die Berge
Blick aufs Meer
Im Schnee
 
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