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Roxane K. berichtet aus Maple Ridge (Kanada)

Ich drehte mich um, um noch ein letztes Mal zu winken und dann war es soweit. 5 Monate von zu Hause weg sein, in einem fremden Land. Die Zeit im Flugzeug war ganz schnell vorüber. Eigentlich hatte ich gar nicht wirklich Zeit an zu Hause zu denken, weil ich gleich neue Leute kennengelernt habe, die fast alle in der Nähe von mir wohnen würden. Als wir dann schließlich auf kanadischen Boden angekommen waren, wurden wir vom klassischen gelben 'School Bus' abgeholt und in unsere Städte zu den Familien gefahren.

Obwohl ich meine Familie bis jetzt noch nicht wirklich kannte kamen sie gleich auf mich zu und man konnte sofort erkennen wie freundlich sie sind. Ich hatte gar keine Zeit mir Sorgen über zu Hause zu machen, weil alles so spannend war. In der ersten Woche hatte ich auch überhaupt keine Zeit traurig zu sein, da volles Programm für mich anstand. Kanu fahren, Vancouver Island und vieles mehr. Während der ersten Woche habe ich gleich viele Freunde kennengelernt, die auch später mit mir auf die gleiche Schule gegangen sind. Vor dem ersten Schultag war ich natürlich aufgeregt, doch es war alles ganz locker. Wir haben unsere Stundenpläne bekommen und unsere 'locker' und sind dann gleich in den Unterricht, wo sofort die ersten Leute auf uns zukamen. Wirklich nett diese Kanadier.

Natürlich ist das kanadische Schulsystem ein ganz anderes als das deutsche. Ich hatte insgesamt 8 Fächer, wovon 4 Pflichtfächer waren und die anderen 4 frei wählbar. Täglich hatte ich wie alle anderen 4 Schulstunden, die 80 Minuten lang waren. Meine Lieblingsfächer, die ich auch jedem weiterempfehle waren Drama und PE (physical education). Das waren eben Fächer in denen man am meisten Kontakt zu den Leuten hatte. Besonders klasse waren natürlich auch die Sportaktivitäten, die nach der Schule anstanden. Ich war 2 Monate lang im Field Hockey Team, was riesig Spaß gemacht hat. Man lernt da so viele neue Leute kenne. Während der 'lunch time' saß ich immer mit meinen Freunden und habe cookies aus der Cafeteria gegessen.

Ich kann es nur wiederholen: Kanadier sind richtig nett, doch sie kommen nicht immer auf euch zu. Daher müsst ihr sie auch ansprechen und die beste Weise, um mit ihnen in Kontakt zu treten sind die Sport Teams.

Schon nach einer Woche habe ich mich total eingelebt und meine Familie ins Herz geschlossen. Sie waren so nett und haben mir immer angeboten Ausflüge mit mir zu machen, wo ich natürlich Freunde mitnehmen konnte. Was ich anfangs gewöhnungsbedürftig fand war die Abendessenszeit. Immer gegen 17 Uhr, was ich sehr früh fand, doch dann eigentlich keine Problem mehr für mich war. Fast jeden Abend haben wir zusammen Spiele gespielt oder uns mal zusammen einen Film angeschaut. Daraus wurde dann ein Ritual, was mir wirklich sehr gut gefallen hat.

Nach der Schule bin ich oft zu Tim Hortons gegangen. Ein MUST-DO. Dort gibt es alles was das Herz begehrt, cookies, donuts, hot chocolate und Vieles mehr. Unglaublich lecker!!!!! Natürlich bin ich auch relativ häufig in die Stadt gegangen. In ein und halb Stunden war man mit 'bus' und 'sky train' schon in Vancouver. Eine super schöne Stadt. Anders als in Deutschland wird hier Halloween besonders groß gefeiert, ob Groß oder Klein, das ist egal. In der Schule gab es dann eine Halloween Modenschau, die echt gut war. In der Zeit vor Halloween werden alle Häuser geschmückt und natürlich dürfen die Kürbisse nicht fehlen. Die konnte man vorher auf dem 'punpkin patch' kaufen.

Für die international students gab es einen Ausflug pro Monat, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Skifahren, Snow tubing, Hockey Spiele und vieles mehr. Die Skisaison fängt hier ja schon sehr früh an, daher empfehle ich euch, so oft wie möglich Skifahren zu gehen. Ich meine, nicht jeder kann sagen, dass er in Kanada Skifahren war, in richtig guten Skigebieten mit Sicht auf den Pazifik. Ihr solltet auf jeden Fall zu einem Ice Hockey Spiel gehen, sei es die Nationalmannschaft, 'Vancouver Canucks' oder 'Giants' aus der 2. Liga.

Versucht so viel wie möglich zu unternehmen, denn diese Zeit ist echt einmalig. Wenn die Zeit vor Ort schon so schön ist, ist es nicht zu bezweifeln, dass der Abschied schwer sein wird. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass dieser Abschied viel schwieriger war, als der von zu Hause, denn man weiß, dass man nicht so schnell wieder hier her kommen wird und es genau so sein wird. Solche unglaublichen Momente. Für mich definitiv die 5 besten, erfahrungsreichsten Monate meines jetzigen Lebens.

Ergreift diese unglaubliche Chance, eure Roxane!!!

Roxane K.

Maple Ridge Secondary School, Maple Ridge British Columbia

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