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René Sch. berichtet aus Pitt Meadows/Pitt Meadows Secondary School (Kanada)

Hallo zusammen,

mein Name ist René und ich war von August bis Juli in Kanada. Ich bin zur Pitt Meadows Secondary School gegangen und habe in Maple Ridge gelebt. Die Zeit, die ich dort verbrachte, war unvergesslich und ich habe sehr viel an Erfahrung sammeln können.
Dadurch, dass ich Eishockey spielte und auch so viel Sport machte, verbrachte ich meine Zeit größtenteils mit meiner Gastfamilie und beim Sport.

Anfangs war es, nach meinem Empfinden, ein wenig schwer sich mit Kanadiern in Kontakt zu bringen, aber das hat sich nach einer Zeit von ganz alleine ergeben.
Was ich allerdings jedem empfehlen kann, ist, dass man, auch wenn es schwer fällt, versucht so früh wie möglich und auch so viel wie möglich auf die Kanadier zu zugehen und sich mit ihnen anzufreunden. Ich hatte mich anfangs nämlich erst etwas zurückgehalten. Man braucht auch eigentlich nicht wirklich zurückhaltend sein, denn die Kanadier sind alle super freundlich und hilfsbereit. 

Die komplette Zeit über die Sprache zu sprechen, war anfangs etwas schwierig, aber  nach ein paar Tagen hatte ich keine Probleme mehr damit. Jetzt am Ende des Jahres hatte ich teilweise Probleme Deutsch zu sprechen, da Englisch einfach schon so extrem in meinem Kopf  war. Und selbst wenn man Probleme mit der Sprache hat, sind die kanadischen Schüler und natürlich auch die Lehrer super hilfsbereit. Ganz am Anfang war es bei uns so, dass die Austauschschüler erst einmal alle zusammen standen und sich erst nach ein paar Wochen aufgelöst hatten, da dann jeder  kanadische Freunde gefunden hatte.

Meine Gastfamilie war richtig nett und ich bin super froh in diese Familie gekommen zu sein.
Auch von den anderen Austauschschülern hat man eigentlich größtenteils nur positive Reaktionen gehört. Man musste sich etwas anpassen, was meiner Meinung aber auch selbstverständlich ist, genauso haben die Familien sich aber auch versucht anzupassen
z.B. kann man ihnen auch mal eine Freude machen, wenn man sich beim Putzen anbietet oder anderweitig hilft.
Dadurch, dass wir  einen riesigen Garten hatten, habe ich viel für die Familie gebaut oder mal den Rasen gemäht. Solche Kleinigkeiten tragen zu einem guten Zusammenleben bei. Ich habe  mich so gut mit meiner Familie verstanden, dass ich immer noch ab und zu mit ihnen skype und wir Kontakt haben. In meiner Zeit dort haben sie mich sogar mit auf Ausflüge genommen und auch einmal mit in den Urlaub. Es steht für mich auf jeden Fall fest, dass ich noch einmal dort hinreise und die Familie und alle Bekannten und Freunde dort besuche.

Ich habe neben all den Sachen auch noch Cross fit gemacht, was auch super war. Die Menschen die ich dort kennen gelernt habe, waren größtenteils über 25 Jahre alt und trotzdem haben sie mich alle als Freund behandelt. Ich kann schon fast sagen, dass dieses Cross fit so eine Art Familie war. Die haben sogar extra für mich eine kleine Abschiedsparty  gegeben und mir noch ein T-Shirt mit allen Unterschriften drauf geschenkt.

Ich bin zur Pitt Meadows Secondary School gegangen. Diese Schule war die beste Schule, in der ich je gewesen bin. In dieser Schule sind sehr nette Lehrer und auch die Programme, die dort angeboten werden, sind richtig cool.
Es wird z.B. Metall- und Holzarbeit angeboten, was ich beides auch hatte. Für diese zwei Fächer gibt es jeweils eine Werkstatt in der Schule mit großen Sägen, Schleifmaschinen, Schweißgeräten, Standbohrern und vielen anderen Werkzeugen. Man kann in diesen Unterrichtsstunden sehr viel lernen und vor allem auch bauen. Ich habe z.B. ein kleines Modellmotorrad aus Metall gebaut, eine Bank aus Holz, einen Schraubstock aus Metall und noch vieles mehr. Man hat in diesen Fächern, meiner Meinung nach, einfach so viel Spaß und die Lehrer sind richtig nett und cool. Man muss sich natürlich für diese Arbeit auch interessieren aber selbst wenn man nach einiger Zeit merkt, dass es einem nicht gefällt, kann man immer noch Fächer wechseln.  
Es wird auch noch Automechanik, Kochen und Nähen angeboten, was ich persönlich jetzt nicht hatte, wovon ich aber auch nur Gutes von den anderen gehört habe. Es ist Geschmackssache und das muss jeder für sich selbst heraus finden. Aber selbst wenn man mal ein Fach nicht mag, kann man wechseln. Man sollte es halt nur mit dem Wechseln der Fächer nicht übertreiben, denn durch diese Wechsel müssen viele Änderungen vorgenommen werden und wenn jemand die ganze Zeit nur wechselt, sagen die Lehrer natürlich auch irgendwann, dass das nicht mehr geht.

Auch im Sport bietet die Schule sehr viel an. Ich war in der Eishockey-Akademie und fand es auch sehr gut dort. Ich hatte zwar anfangs einige Schwierigkeiten, da ohne Körperkontakt gespielt wird und man eigentlich nur trainiert. Ich kenne das aus Deutschland ganz anders, aber nach einer Zeit hat man sich daran gewöhnt und es hat wieder super viel Spaß gemacht. Die Trainingseinheiten sind auch Teil der Schulzeit, das bedeutet, man geht zum Beispiel nach der Lunchpause zur Eishalle, zieht sich um, hat Training und geht nach dem Training wieder zurück zur Schule. Man lernt sehr viel in der Schlittschuh- und Stocktechnik und es ist alles dort mit Spaß verbunden. Wir hatten sehr viele Anfänger in dieser Hockey Akademie, was ich anfangs nicht so gut fand. Aber auch das legte sich im Nachhinein, da man sie unterstützt hat und es ja auch erfahrene Spieler gab. Es haben sich dort z.B. drei deutsche Austauschschüler  angemeldet, die vorher noch nie gespielt haben. Sogar die wurden gut aufgenommen und hatten super viel Spaß. Natürlich muss man sich auch anstrengen und das ernst nehmen, aber wenn jemand diesen Sport mag ist das ja selbstverständlich. Außerdem bekommt man vor allem von den Trainern super viel Unterstützung.

Die anderen sportlichen Programme sind track and field (Leichtathletik), Football, Fitness, Fußball, Basketball und auch Volleyball. Ich hatte von all dem nur Fitness bei dem ich super viel Spaß hatte. Der Lehrer ist auch gleichzeitig der Holzarbeitslehrer.  Er ist einer der nettesten und coolsten Lehrer dieser Schule. Man hatte einmal während der Schulzeit eine Stunde Training im Fitnessraum und nach der Schule an bestimmten Tagen auch noch einmal, wenn man Lust hatte.

Man hat dort unterschiedliche Übungen gemacht. Manchmal war man an den Geräten, manchmal hat man Zirkeltraining gemacht und einmal gab es sogar so eine Art Fitness Wettkampf für die ganze Schule. Also es ist immer unterschiedlich und wird nie langweilig.

Über die anderen Sportprogramme kann ich nichts Genaueres sagen, da ich diese Programme nicht gewählt hatte. Ich kann aber nur empfehlen bei solchen Sportaktivitäten mit zumachen, denn man lernt sehr viele nette Leute kennen und kommt so auch eher in Kontakt mit den kanadischen Schülern. Das Gute ist, dass selbst wenn man diese Sportart noch nie gemacht hat oder man ein Mädchen ist, wird man trotzdem aufgenommen und  darf mitmachen. Damit meine ich, dass Mädchen z.B. auch Fußball oder Basketball ganz einfach spielen können, da es dort extra Mädchenmannschaften für viele Sportarten gibt. 

Die anderen Fächer sind eher so akademische Fächer, wie Mathe, Physik und Englisch, die man natürlich auch wählen muss, denn man soll ja auch etwas lernen in dem Auslandsjahr. Natürlich hat man es nicht ganz so schwer wie die einheimischen Schüler, da die Lehrer einen größtenteils ein wenig verschonen, aber trotzdem muss man  Leistung erbringen.

Nach der Schule hat man entweder Sport oder man ist zu Hause oder mit Freunden unterwegs. Oftmals geht man mit Freunden in den Donut-Laden Tim Hortons oder in Burgerrestaurants. Man hat auch sehr gut die Möglichkeit nach Vancouver  zu fahren, was ich persönlich immer total schön fand, weil es einfach so eine tolle Stadt ist. Wenn man sich schon mit Kanadiern angefreundet hat, zeigen diese einem auch oftmals die coolen Sachen in der Gegend. Ich zum Beispiel hatte mit einem mexikanischen Austauschschüler am Ende des Jahres eine Liste mit all den Sachen, die wir noch machen wollten und dann waren wir zum Beispiel in einem Freizeitpark (Playland) oder sind tubing gewesen. (tubing ist, wenn man einen Fluss auf einem Gummireifen runterrutscht). Aber es gibt natürlich noch viel mehr zu sehen und das hat ja auch wieder was mit Geschmack zu tun.
Ich fand es auf jeden Fall nie langweilig.

Die Ausflüge von der Organisation waren auch sehr gut. Ich habe nicht an allen Ausflügen teilgenommen, aber bei denen ich dabei war, hatte ich richtig viel Spaß und habe viele schöne neue Sachen gesehen. Sehr zu empfehlen ist Whistler zum Skifahren. Whistler hat so eine beeindruckende Landschaft und das Skigebiet ist einfach nur klasse. Als ich da war, schien die Sonne, so dass ich am liebsten ohne Jacke weiter gefahren wäre, da es so warm war. Diese Wärme hatte keinerlei Einfluss auf den Schnee. Auch alle anderen Städte in Kanada sind einfach nur super schön.

Alles in allem kann ich sagen, dass es  eine unvergessliche Zeit war. Alle Schüler, die das erleben durften, waren im Nachhinein sehr traurig als die Zeit zu Ende ging. Man hat so viele Dinge gelernt. Ich z.B. bin viel erwachsener geworden und habe eine völlig andere Sicht auf manche Dinge bekommen.

Für die Leute die sich entscheiden, so ein Jahr zu machen, denen wünsche ich viel Spaß und Erfolg. Genießt eure Zeit dort, denn sie geht schnell vorbei.
Versucht so viel zu erleben und mitzunehmen wie möglich, denn diese Zeit kommt nie wieder.




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Skifahren in Whistler
Blick auf die Berge
Fittnessraum
Schul-Werkstatt für Holzarbeiten
Schul-Werkstatt für Metallarbeiten
 
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