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Marcel B. berichtet aus North Vancouver/Handsworth Secondary School (Kanada)

Hallo, ich bin Marcel und war von September  bis Juli  mit iSt in North Vancouver. Dazu gibt es nur eines zu sagen: „Es war phantastisch“. Ich habe dieses Jahr absolut genossen, obwohl ich gestehen muss, dass ich davor schon etwas Angst hatte,  tausende von KM von Familie und Freunden weg zu sein.

Als meine Eltern mich ein Jahr vorher fragten, ob ich nicht Lust hätte, mal ein Auslandsjahr einzulegen, sagte ich begeistert „ja !“. Die Wahl zwischen England und Kanada fiel mir leicht: Vancouver !!! Meine Mutter hatte mir schon sehr oft begeistert von dieser Stadt berichtet, sie war selbst vor 20 Jahren  dort gewesen, da fiel mir die Wahl leicht.

Ich entschied mich für Nord Vancouver und dort für die Handsworth Secondary School. Warum? Diese Schule bot als Auswahlfächer Breakdance und Automechanics an. Wie sich später herausstellen sollte, genau das Richtige für mich.

Leider war mein Start in Vancouver nicht ganz so gut wie ich gehofft hatte. Die Chemie zwischen meiner ersten Gastfamilie und mir stimmte leider nicht und so half mir die Organisation FCI (First Choice International) bereits in der 3. Woche, in eine neue Gastfamilie zu wechseln. Von da an ging es mir sehr gut. Meine Gasteltern, sie kamen beide aus Afrika,  kochten beide hervorragend und waren begeistert von meinem Appetit. Mit meinem Gastbruder, 18 Jahre  und meiner Gastschwester, 15 Jahre,  habe ich mich sehr gut verstanden.

In der Schule lief von Anfang an alles super, die Lehrer waren sehr nett, die kanadischen Mitschüler nahmen mich super auf, vor allem in meiner Tanz AG. Ich habe nur in den ersten 2 - 3 Wochen die Mittagspause in der Schule mit anderen deutschen Internationals verbracht, danach war ich nur noch mit Kanadiern zusammen.

Mit FCI war ich im Oktober in Seattle, was riesigen Spaß gemacht hat. Dort habe ich mir auch günstig im Outlet meine Skiausrüstung gekauft. Nach Whistler kam ich im Winter durch einen kanadischen Freund, dessen Familie mich öfter an Wochenenden zum Skifahren mitnahm. Die Pisten waren traumhaft und die Aussicht von dort oben einfach atemberaubend. Whistler ist ein wunderschönes Städtchen.

Zum Skifahren ist auch der Hausberg von North Vancouver, Grouse Mountain, super. Leider gab es in diesem Winter nur wenig Schnee, aber meinen Spaß hatte ich dennoch. Ab dem Frühjahr heißt es für viele Sportler auch, den Grouse zu Fuß zu besteigen, eine Strapaze, die für „Nicht-Sportler“  mit viel Wasser, Bananen und einem Ersatz-T-Shirt gemacht werden sollte.

Ein absoluter Spaß ist auch die riesige Hängebrücke, Capilano Suspention Bridge, über den Capilano River, allerdings für nicht schwindelfreie mit Vorsicht zu genießen.....

Mit meiner Gastfamilie fuhr ich öfter zum Strand nach West Vancouver. Das ist, egal bei welchem Wetter, immer ein absolutes High Light....und anschließend in den Park Royal zum Shopping. Auch Down Town bietet sich an zum Shopping, ins Kino gehen, Museen zu besichtigen, oder einfach mit Freunden abzuhängen. Beide Stadtteile sind schnell und einfach mit den Busverbindungen zu erreichen und es lohnt sich, ein Monatsticket zu kaufen, mit dem man dann auch den „Sea Bus“, eine Fähre zwischen North Vancouver und Vancouver Down Town, benutzen kann.

Wenn ich mit Freunden unterwegs war, haben wir oft  „The Old Spaghetti  Factory“besucht, eine italienische Restaurantkette in Kanada, die sehr beliebt bei jungen Leuten ist, weil sie einfach leckeres und auch bezahlbares Essen anbietet. Starbucks ist natürlich ein absolutes „must“ und wer noch mehr Kalorien verputzen möchte geht zu „Cup Cakes on Denman“. Absolut leckere Cup Cakes, die auch entsprechend sättigen....

Am letzten Wochenende meines Aufenthaltes kamen meine Eltern nach Vancouver. Sie hatten das Angebot genutzt und bereits 9 Monate im Voraus über iSt günstige Flüge gebucht. Auch sie waren absolut begeistert von dieser Stadt, aber nicht nur davon. Nach der ersten Woche in Van City (so nennen die Kanadier Vancouver) ging es für uns drei für  2 Wochen auf eine Rundreise durch British Columbia bis nach Alberta und wieder zurück nach Vancouver. Natur und Wildnis pur. Allerdings bekamen wir nur 4 Bären zu Gesicht....

Vancouver selbst haben wir, natürlich unter meiner Führung, zu Fuß und mit dem Rad erkundet. Es ist einfach super, den Stanley Park und Grandville Island, ein kleines Künstlerviertel am Hafen, radelnd zu erkunden. Überhaupt ist das Hafenviertel mit seinen Rad- und Fußgängerwegen toll zum Spazieren gehen und nach Feierabend und an den Wochenenden ist ganz Vancouver dort auf den Beinen.

Meine Eltern lernten auch meine Gastfamilie kennen und alle verstanden sich auf Anhieb. Ende Juli hieß es dann endgültig: ab nach Hause.

Der Abschied von Kanada und besonders von Vancouver fiel mir nicht ganz so schwer wie ich anfangs dachte. 2 Wochen nach meiner Rückkehr nach Deutschland besuchte mich eine Freundin aus Kanada, die mit ihren Eltern einen Trip nach Kroatien und Österreich gemacht hatte. Mit einer deutschen International aus der Nähe meiner Heimatstadt treffe ich mich ab und zu zum Shoppen und Kino gehen und einige kanadische Freunde aus der Tanz AG haben sich bereits für nächstes Jahr zu Besuch angekündigt.

Dieses eine Jahr im Ausland hat mir persönlich bzgl. Sprache, Freunde und den Umgang mit verschiedenen Mentalitäten sehr viel gebracht. Für nächstes Jahr habe ich deshalb nur ein Ziel: „Vancouver, ich komme wieder....“

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Cup cakes Vancouver
Steam clock Gastown
Vancouver Grouse Mountain Winter
Vancouver Hafen
Vancouver Stanley Park
Wasserfall Rockies I
 
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