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Nathalie E. berichtet aus Cranbrook (Kanada)

WOW CANADA ROCKS!!Hallo, mein Name ist Nathalie Erlemann und ich habe ein Auslandssemester in Cranbrook, BC in Kanada verbracht. Wenn mich Leute fragen, wie es denn war, weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, denn mein Aufenthalt in Cranbrook war einfach amazing!!!

Ich hatte mich schon länger dafür interessiert irgendwann mal ins Ausland zu gehen und einfach einmal etwas ganz neues kennenzulernen und Canada fand ich auch interessant. Dann war also nur noch die Frage, wohin genau es gehen sollte. Ich wollt auf jeden Fall in die Berge zum Ski fahren und da hat iSt mir Cranbrook empfohlen, weil die sich dort so engagiert um die Schüler kümmern. Das war wirklich nicht zu viel versprochen, denn alle haben sich viel Mühe gegeben unseren Aufenthalt so schön wie möglich zu machen. Es werden viele Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen organisiert, sodass man gleich das Gefühl hat integriert und eine Gemeinschaft zu sein. Auch sind eure Ansprechpersonen immer erreichbar und man kann jederzeit Fragen stellen und Probleme besprechen, jeder kennt jeden, da es auch nicht so viele Austauschschüler wie z.B. in Vancouver sind.

Ich bin dann Anfang September am Flughafen in Frankfurt weggeflogen und war natürlich total aufgeregt und gespannt, was mich wohl jetzt so alles erwarten würde. Auch war ich sehr erleichtert, dass ich die ganzen Vorbereitungen (packen, Verabschiedungen, etc.) jetzt endlich hinter mir hatte. Ich bin übrigens mit einem Koffer und zwei Handgepäckstücken + Laptoptasche geflogen, und hab dann später noch einen zweiten Koffer mit zurück gebracht.Ich kam also am Gate an und dachte erstmal ich wär irgendwie falsch oder so, ich war nämlich die erste! Naja dann sind ja zum Glück doch noch andere Leute aufgetaucht und man hat sich viel unterhalten, wo die andren hingehen, wie lang sie bleiben und so weiter. Es war echt klasse, dass man sich ein bisschen austauschen konnte und wusste, dass man nicht die einzige ist, die aufgeregt war. Nach 10 Stunden Flug sind wir dann alle in Vancouver angekommen und da hat sich die Gruppe dann geteilt, ich glaube am Ende waren außer mir nur noch 2 andere da, die tatsächlich in Cranbrook geblieben sind.

Als ich am Flughafen in Cranbrook ankam stand meine Familie (nicht alle davon) schon mit einem „Welcome Nathalie“-Schild da. Ich hab mich so gefreut sie endlich zu sehen und ich wurde auch gleich umarmt und ich hab mich sofort wohl gefühlt. Ich hatte auch eine mexikanische Gastschwester, die schon eine Woche vor mir angekommen war. Wir sind in der Zeit so eng zusammen gewachsen und haben uns so gut verstanden, dass ich es mir ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann! Bevor ich nach Kanada kam habe ich viel darüber nachgedacht, wie es wohl mit einer anderen Schülerin zusammen so wird und war auch am Anfang nicht so begeistert von der Idee. Jetzt bin ich einfach nur noch sehr froh, dass sie da war, es ist einfach gut wenn man jemanden hat, der das gleiche erlebt und mit dem man über alles sprechen kann, vor allem wenn es einem mal nicht so gut geht. Wir waren wie beste Freunde und Schwestern zusammen und ich vermisse sie immer noch sehr!!

Die nächsten Tage waren dann natürlich total spannend! Am ersten Abend war mir erst einmal ziemlich schlecht wegen diesem Mini-Flugzeug mit dem ich angekommen bin, das hat so gewackelt, das hat meinem Magen nicht gefallen. Meine Gastmutter hat sich dann auch gleich sehr süß um mich gekümmert. Auf dem Weg vom Flughafen haben wir uns gut unterhalten, man muss nur ein Gespräch anfangen und dann läuft die Unterhaltung schon von alleine an, zunächst ein bisschen Small-Talk aber das ist am Anfang ja auch nicht schlimm, weil man sich ja an alles gewöhnen muss und die Familie am besten erzählen kann, wie das Leben auf der anderen Seite der Welt so aussieht.

In den nächsten Tagen haben mich die drei Girls (meine drei kleinen Gastschwestern) auf Trab gehalten und daher hatte ich auch gar keine Zeit, zuhause zu vermissen, sondern war einfach nur gespannt, jeden Tag etwas Neues zu sehen und meine Familie besser kennenzulernen. Gleich am Tag nach meiner Ankunft habe ich die ganzen anderen Internationals kennengelernt, als wir alle zusammen River Rafting gegangen sind. Das ist auch eine einmalige Erfahrung und macht riesig Spaß, vor allem weil man dann gleich viele neue Leute kennen lernt und sich nicht so alleine fühlt. Viele Mexikaner, Brasilianer, Spanier und Deutsche (über 50 Schüler) haben alle neue Kontakte geknüpft und sich prächtig amüsiert. Die Gruppe der Internationals war immer wie eine Art Großfamilie, weil wir alle neu in Kanada waren und es daher selbstverständlich war, das man sich versteht und gemeinsam die neue Herausforderung angeht. Wo man am Anfang vielleicht noch etwas schüchtern war, haben sich schnell neu Freundschaften geschlossen, auch wenn es zunächst vielleicht leichter erscheint, sich mit der eigenen Nation anzufreunden. Die Sprache bietet dabei immer guten Gesprächsstoff: jeder will wissen wie man z.B. „Ich liebe dich“ „Hallo“ und „wie geht’s“ in anderen Sprachen sagt, wobei wir auch schnell verschiedene Schimpfwörter gelernt haben. Ich hatte später Freunde aus jeder Nation und dabei waren die besten nicht zwingend Deutsche. Also River Rafting war jedenfalls ein voller Erfolg und mit anschließendem Klippenspringen auch ein nasse Angelegenheit.

Das Wochenende habe ich dann noch mit meiner Familie verbracht, bevor ich dann am Montag zum ersten Mal zur Mount Baker Secondary High School gegangen bin. Ich war soooo aufgeregt, dass ich kaum schlafen konnte, denn schließlich sollte ich ja jetzt neue Freunde für das nächste halbe Jahr finden. Außer ein paar flüchtigen Bekanntschaften mit anderen Austauschschülern kannte ich niemanden und meine mexikanische Gastschwester ging auch nicht auf die gleiche Schule (was aber im Nachhinein gut war, denn wenn wir uns den ganzen Tag gesehen hätten, wäre das wahrscheinlich auch irgendwann langweilig geworden, so hatten wir uns abends immer etwas zu erzählen). Der erste Schultag war nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, denn wenn man erwartet, dass man wie von alleine von Kanadiern angesprochen wird, liegt man definitiv falsch! Man muss einfach bedenken, dass die wahrscheinlich schon seit der Mittelschule jedes Jahr neue Austauschschüler kennenlernen und es daher für sie nicht sonderlich spannend ist. Ich war also zunächst nur mit anderen Austauschschülern zusammen und das ist auch total normal. Sobald man aber Kanadier anspricht, merkt man, dass die meisten sich gerne auf Gespräche einlassen und auch sehr freundlich reagieren. Ganz wichtig: Es wird erwartet, dass DER ERSTE SCHRITT VON EURER SEITE KOMMT! Sprecht ruhig viele verschiedene Leute an und dann werdet ihr sehen mit wem ihr euch gut versteht. Mir fiel das am Anfang nicht so leicht, weil ich nicht wusste, über was ich mit Kanadiern reden soll, aber eigentlich spielt das keine Rolle. Nach ein paar Wochen habe ich mich dann auch nach der Schule mit verschiedenen Freunden getroffen und ab da lief es wie von selbst. Dann konnte ich dann immer auch in den Pausen mit Kanadiern zusammen rumhängen und habe auch immer wieder neue Leute getroffen. Für mich war es ein toll als mir eines Tages auffiel, wie viele Leute ich auf dem Gang plötzlich kenne. Während der ganzen Zeit hatte ich immer auch deutsche Freunde und das war auch keine Problem, oft haben wir uns dann mit einigen Austauschschülern und mehreren Kanadiern in einer Gruppe getroffen, also nicht denken, dass es generell schlecht ist mit Austauschschülern etwas zu unternehmen, solang man sich nicht nur auf diese fixiert. Ich hatte in der Schule die Kurse Photographie, Mathe, Girls in motion (Sport) und Girls extreme makeover (ein total verrücktes Fach, wie man es in Deutschland nie finden würde! Dort haben wir alles gemacht, Häuser gestrichen, Fliesen verlegt und mit Holz gearbeitet. Hammer!) belegt und das war absolut die richtige Entscheidung! Man macht sich vielleicht Gedanken, ob man nicht doch lieber Fächer wählt, die in Deutschland auch wichtig sind, aber meiner Meinung nach, ist das nicht Sinn der Sache. Wählt lieber Fächer, in denen man leicht mit Leuten in Kontakt kommt, anstatt solche, bei denen ihr steif im Stuhl sitzt und keine Gelegenheit habt, Mitschüler anzusprechen! Es lohnt sich auf jeden Fall und zumindest mir ging es so, dass ich im Biologieunterricht sowieso kein Wort verstanden habe.

In der Schule werden auch viele Sportarten angeboten und auch das ist natürlich eine riesen Chance Freunde ganz leicht zu finden, denn in einem Team wird man schnell integriert. Ich bin nach der Schule zweimal in der Woche schwimmen und einmal zum Chor gegangen. Wobei der Chor in Canada richtig cool war und dort sehr viele Leute mitgemacht haben, nicht wie es häufig bei uns ist. Der Chor hat im Frühling auch einen Trip nach New York gemacht, was auch richtig spitze war, wie ich gehört habe. Im Moment arbeiten sie gerade an einem Musical und während meiner Zeit gab es auch einmal eine von Schülern organiesierte Talent-Show, wo auch fast die ganze Schule dabei. Es war echt lustig! Der Schulzusammenhalt ist dort ganz anders, denn alle Aktivitäten laufen über die Schule und alle 10-12 Klässler aus Cranbrook gehen auf die MBSS, also hat man Freunde auch fast nur von der gleichen Schule und Schulveranstaltungen werden in der Regel von fast allen besucht.

Ok ich mach dann mal einen größeren Zeitpunkt in den November, da hab ich auch Geburtstag (war richtig klasse, es gab Eistorte und Cupcakes und alles…lecker!). Also im November habe ich mich schon längst richtig zu Hause gefühlt und mit der Familie ist auch alles super gelaufen. Wir haben uns so gut verstanden und viel zusammen gelacht! Wenn es mal ein Problem gab, auch wenn es kein großes war (meistens so was wie, ich habe vergessen, das Bad sauber zu machen oder so ähnlich) dann haben sie das gleich gesagt und dann war es auch kein Problem mehr. Richtig doof wäre allerdings Lügen gewesen, das können Kanadier (besonders Gastfamilien) gar nicht haben, also immer schön bei der Wahrheit bleiben. Ihr solltet euch auch immer mal wieder Zeit für einen Spiele- oder Filmabend mit der Familie nehmen, denn wenn ihr öfters ein bisschen Zeit mit der Familie verbringt, ist das Verhältnis besser. Ganz besonders später, wenn ihr viele Freunde habt mit denen ihr euch treffen wollt, immer auch mal wieder an die Familie denken! Die finden es meistens gut, wenn ihr Zeit zusammen verbringt und es macht ja auch Spaß! Das Vertrauen ist dann größer und der Umgang leichter, wenn ihr dann mal weg wollt, sieht die Familie das viel lockerer.

Anfang Dezember fängt dann ja meistens auch die Skisaison an! Wenn der erste Schnee kommt sind vor allem die Brasilianer und die Mexikaner voll aus dem Häusschen, weil die ja noch nie welchen gesehen haben! Das war voll süß, wie die im Schnee gespielt haben. Der Winter fing also vielversprechend an, denn es gab schon früh viel Schnee. Wir haben unseren gemeinsamen Skitrip mit den Austauschschülern gemacht und durften dann fahren wann immer wir wollten. Ich habe in dem Winter auch Snowboard fahren gelernt, obwohl ich vorher immer Ski gefahren bin, es hat super Spaß gemacht (nachdem ich die ersten drei Tage überstanden hatte). Leider hat der Schnee nicht lange gehalten und so haben meine Familie und ich das erste schneefreie Weihnachten verbracht, seit sie dort wohnen, das war schon ein bisschen deprimierend. Nach Weihnachten ging es dann wieder bergauf und die Pisten waren überfüllt mit fluffigem Schnee. Ski fahren in Canada ist ein ganz anderes Erlebnis und wer nach Kimberley wieder in Österreich oder der Schweiz fährt, wird die kanadischen Bedingungen schwer vermissen! So viel richtig leichter Tiefschnee, nie sulzig, ist einfach einmalig. Das Skigebiet liegt etwa eine halbe Stunde von Cranbrook entfernt, in Kimberley. Es gibt nur wenige Gastfamilien, die jedes Wochenende Ski fahren, deshalb wird ein Skibus extra nur für Internationals angeboten, was echt richtig toll ist, denn sonst wären viele nicht zum Skigebiet gekommen. Ich bin auch öfter mal mit meiner Familie hingefahren, da sie auch alle begeisterte Skifahrer sind. Wenn man jedes Wochenende und dann auch noch in den Ferien Ski fahren kann, ist das einfach nur toll und wie dauerhaft im Urlaub sein, man trifft auch immer Freunde auf der Piste, weil zumindest die Internationals die Gelegenheit nutzen. Nachdem ich abgereist war, hab ich gehört, dass die manchmal sogar so viel Schnee hatten, dass es zu viel war, um auf die Piste zu gehen, das muss man sich mal vorstellen!!
Jetzt will ich auch noch kurz von Weihnachten erzählen. Die meisten Kanadier kennen Adventsbräuche, sowie den klassischen Adventskranz oder Adventkalender nicht, wenn sie nicht gerade europäische Wurzeln haben, wie bei mir. Meine Gastmutter stammt gebürtig aus Österreich und spricht daher auch fließend Deutsch, trotzdem habe ich nie deutsch mit ihr gesprochen. Bei meiner Familie gab es also einen Adventskranz und auch einen echten Weihnachtsbaum (nicht wie bei vielen anderen aus Plastik), meine Mutter hatte für jedes Kind einen Adventskalender geschickt, worüber sich alle riesig gefreut haben. Das ist denke ich immer eine gute Idee für kanadische Gastgeschwister, weil die das nicht kennen und es meistens ein Erfolg ist. Eine meiner deutschen Freundinnen hatten ihren Schwestern einen geschenkt und obwohl die schon über 18 sind war das eine klasse Idee. Wir haben also in meiner Familie zusammen das Haus dekoriert und den Baum geschmückt und Weihnachtslieder gehört. Viele kanadische Häuser sind außen grell bunt geschmückt mit Lichterketten in verschiedensten Farben und Formen und es ist fast wie ein Wettbewerb um das verrückteste und bunteste Haus! Am Abend des 24.Dezember habe ich dann mit meinen Gasteltern die Geschenke unter den Baum gelegt, nachdem die Kinder im Bett waren. Am Kamin hingen (von meiner Gastmutter selbst genähte) wunderschöne Weihnachtsstrümpfe für jedes Familienmitglied, wo die kleinen Päckchen verstaut wurden. Wir als Austauschschüler haben auch je einen Strumpf bekommen und ich hab meinen dann auch mit zurück nach Deutschland genommen. Meine mexikanische Gastschwester hat Weihnachten mit ihrer Familie verbracht, die zu Besuch nach Kanada gekommen sind und in einer Ferienwohnung untergebracht waren. Viele Mexikaner fahren entweder an Weihnachten nach Hause oder werden von ihrer Familie besucht. Es ist sehr schade, wenn sie dadurch die Chance verpassen ein kanadisches Fest mit ihrer Familie zu erleben, denn das ist meiner Meinung nach etwas ganz besonderes!

Am Morgen des 25. wurde ich dann gegen 7:00 von meinen kleinen Schwestern geweckt, die schon ganz aufgeregt waren, denn Santa Claus war über Nacht gekommen und hatte einen Berg von Geschenken hinterlassen. Wir haben uns also alle im Schlafanzug im Wohnzimmer versammelt und nach und nach die Geschenke ausgepackt, bis nichts mehr übrig war. Dann gab es ein großes kanadisches Frühstück, mit Pancakes mit Schokosoße, Maple Sirup und Nutella, mit Bacon und Eiern, selbstgemachtem Smoothie und auch Früchtequark mit Honig! Sooooo lecker das kanadische Frühstück!

Nach Sivester blieb mir dann also nicht mehr viel Zeit bis zum Rückflug und ich habe schon drei Wochen vor Abflug immer wieder mal heulen müssen. Kurz vor Abflug habe ich mit meinen besten Freundinnen noch eine Pyjama Party geschmissen und dann musste ich einige davon auch schon tränenreich verabschieden. Die letzten vier Wochen vergingen wie im Flug und ich konnte noch gar nicht fassen, dass ich bald wieder hier in Deutschland sein würde. Meine Familie hatte für den Rest des Jahres eine Brasilianerin aufgenommen, die schon einige Tage vor meiner Abreise ankam, ich habe also die letzten Nächte im Zimmer meiner mexikanischen Gastschwester geschlafen, die für das ganze Jahr bleiben würde und die ich ja so furchtbar vermisse! Wir hatten noch viel Spaß aber der Abschied rückte immer näher und beiden war klar, wie sehr wir die andere vermissen würden. Meine Gastmutter hat mir beim Packen geholfen und nachdem das Zimmer leer war, konnte ich es nicht mehr betreten, einfach weil alles jetzt so schrecklich endgültig schien. Ich habe der Brasilianerin viel gezeigt und war mit ihr unterwegs, weil ich die einzige war, die nicht mehr zur Schule musste. Es war nicht einfach, weil sie doch jetzt alles hatte, was ich bald nicht mehr haben würde aber wir haben das Beste daraus gemacht und sie hat sich auch schnell eingefunden. Ich dachte ich würde vielleicht am Tag meiner Abreise nicht mehr weinen können, weil ich ja die Woche davor schon so nah am Wasser gebaut war…Fehlanzeige! Ich bin also mit meiner Familie und meinen drei besten Freundinnen (eine aus Kanada, eine aus Mexiko und eine aus Deutschland) am Flughafen angekommen und dann fing das Abschied nehmen an und auch die Heulerei ging wieder von vorne los. Es war furchtbar und dabei ist kein Auge trocken geblieben.
Bei mir war der Kulturschock als ich zurück kam viel größer, als der bei der Ankunft. Ich habe mich langsam wieder hier eingelebt und ich denke immer noch sehr viel zurück und erinnere mich an die tolle Zeit. Ich skype regelmäßig mit meiner Gastfamilie (die auch im Sommer nach Europa kommen wo wir uns endlich wiedersehen!), meiner Mexikanerin, und meinen drei besten Freundinnen, die mich immer auf dem Laufenden halten. Ich freue mich jedes Mal riesig sie zu sehen und wir können stundenlang quatschen und doch fällt das Auflegen schwer. Ich will sobald wie möglich wieder zurück fliegen und am besten alle besuchen, wenn es geht! Ich vermisse Canada schrecklich!

Mein Auslandsjahr war die beste Zeit meines Lebens und ich habe nur positive Erinnerungen daran. Wenn ihr noch überlegen solltet, ob ihr so etwas auch machen wollt, dann kann ich euch nur raten es zu tun!!! Ihr könnt auch in Facebook mal auf die Seite vom Southeast Kootnay District schauen, falls euch Cranbrook interessiert. Es kommen viele tolle Erfahrungen auf euch zu und ihr werdet bestimmt eine außergewöhnliche Zeit haben. Viel Spaß!

Nathalie E.

Mount Baker Secondary High School, Cranbrook, British Columbia

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Meine Schwestern im Skilift im September
 
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