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Henry J. berichtet aus Maple Ridge/Maple Ridge Secondary School (Kanada)


Die beste Zeit meines Lebens!

Ich habe so viele Erinnerungen an diese Zeit, dass ich gar nicht weiß wo ich beginnen soll.

Einen Auslandsaufenthalt sollte man mindestens einmal im Leben gemacht haben – warum also nicht als Schüler, abenteuerlustig und offen für Neues? Mein Plan war von Anfang an 5 Monate zu bleiben, und das habe ich auch so durchgezogen, jedoch nur wegen der Schule in Deutschland, da ich nicht wiederholen wollte, ansonsten hätte ich definitiv auf ein ganzes Jahr verlängert!

Es war schon immer ein Traum von mir ins Ausland zu gehen, allerdings anfangs in die Vereinigten Staaten. Ich habe mich mit dem Programm nicht so wohlgefühlt, dass ich den Ort nicht aussuchen konnte, also habe ich mich nach einem Telefonat mit den netten iSt-Mitarbeitern für Kanada entschieden, es hat nicht lange gedauert, da ist meine Wahl auf Maple Ridge bei Vancouver gefallen.

Einen Tipp, den ich euch gebe, für eure Zeit vor eurem Austausch: Geht auf jeden Fall zu einem Vorbereitungsseminar, es ist das Beste, das ihr machen könnt. Ich habe dort schon Leute kennengelernt, mit denen ich den Kontakt teilweise über meine Zeit in Kanada hinaus bis heute gehalten habe.

Mein Flug rückte immer näher – ich saß noch eine Nacht vorher in meinem Zimmer, unter dem totalen Stress, da ich meinen Koffer ungefähr 30 Mal neu gepackt habe. Am Flughafen habe ich mich dann von meiner Familie verabschiedet und habe auch schon die ersten angehenden Halbkanadier am Flughafen getroffen. Der Flug alleine war unglaublich. Als wir in Vancouver ankamen, waren alle Sorgen schon vergessen und wir stiegen in die gelben Schulbusse und wurden  zu den jeweiligen Schulen in die unterschiedlichen School Districts gefahren. Dort warteten schon alle Gastfamilien auf die Austauschschüler und wir packten meine Koffer in den Truck meiner Gasteltern und fuhren nach Hause. Meine Gasteltern haben sich in der gesamten Zeit unglaublich lieb um mich gekümmert. Als ich anfing ins Gym zu gehen, haben sie auf meinen Wunsch hin die Ernährung umgestellt. Unsere Beziehung basierte allerdings auf einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Ich hatte keine Aufgaben im Haushalt, musste jedoch immer Bescheid sagen, wo ich war und was ich machte. Ich kann auch nur wieder den Rat geben: Sprecht mit euren Gasteltern am Anfang ab, was die jeweiligen Erwartungen sind und ihr müsst auch bereit sein Kompromisse einzugehen, dann werdet ihr das beste Verhältnis zu euren Gasteltern entwickeln können. Einige Freunde von mir haben gegen Ende ihres Austausches noch die Gastfamilie gewechselt. Das war wirklich eine schwere Zeit für beide Seiten, so etwas sollte man am besten vermeiden.

Die Schule war unglaublich. Ich hatte die Standardfächer wie Spanisch, Mathe, Englisch, Social Studies (Kanadische Geschichte), Science (Physik, Chemie, Geographie in einem), Physical Education (Sport), aber auch Kochen und Superfit, also so eine Art intensives Muskel-/ Fitnesstraining – mein Lieblingsfach by the way. Die Schule ging jeden Tag bis 2:40pm und danach hatte ich entweder Basketball Practice oder bin ins Gym gegangen. In der Schule selbst wurde ein abwechslungsreiches Programm an den Tag gelegt, von besonderen Tagen wie Twin Day (Du und dein bester Freund ziehen sich gleich an), über Gewinnspiele, interne Veranstaltungen (Entertainer, die die Schule besucht haben), das Feiern nationaler Feiertage wie den Terry Fox Run, der jährlich stattfindet, ein School Dance oder Field Trips. Mit den Lehrern hatte man fast ein freundschaftliches Verhältnis, ganz anders als in Deutschland versuchen die Lehrer dort nicht nur die guten Schüler weiterzubringen, sondern unterstützen jeden, wie sie nur können.

Meine Woche lief eigentlich so ab, dass ich nach der Schule Sport gemacht habe, dann nach Hause kam, geduscht habe, dann gegessen (meine Gastmom hat immer gegen 5pm gekocht) und danach bin ich noch einmal rausgegangen, um mich mit Freunden zu treffen. Am Wochenende habe ich meistens dann etwas Größeres unternommen, wie mit meinem Kumpel zum Shoppen in die States zu fahren oder (was ich ziemlich oft gemacht habe) mit dem Skytrain nach Vancouver Downtown gefahren bin, und dort gibt es wirklich, abgesehen vom Shoppen unglaublich viele Möglichkeiten seine Zeit zu verbringen.

Ein anderer Rat, den ich noch zum Schluss geben würde, ist, dass ich mich nicht zu sehr mit den deutschen Austauschschülern beschäftigen würde – das ist nicht der Sinn eines Austausches. Ich habe mir drei Freundeskreise aufgebaut, einmal den der Austauschschüler (Mexikaner, Spanier, Brasilianer, Japaner, Chinesen, etc.), dann den der Deutschen (Austauschschüler), der schon wichtig ist, da wenn man von all dem Englisch übermannt wird, sich gut mit seinen deutschen Freunden unterhalten kann, und als Letztes den der Kanadier. Teilweise dauert es etwas länger gut mit den Kanadiern befreundet zu sein, aber ihr müsst immer offen sein und auf sie zugehen, dann sind die Kanadier unglaublich nett und zuvorkommend.

Ich könnte hunderte Seiten mit meinen Erfahrungen, die ich in den 5 Monaten overseas gesammelt habe, vollschreiben, allerdings soll das hier nur ein kleiner Erfahrungsbericht sein, und nicht ausufern. Meine Erfahrungen und Gefühle kann ich auch teilweise nicht in Worte fassen, es waren unglaubliche Gefühle, die einmalig waren und Momente, die ich niemals vergessen werde.

Als Abschlusswort noch einmal: Nutzt die Chance. Wenn ihr die Möglichkeit habt, auch nur für 3 Monate ins Ausland zu gehen (besonders Kanada), dann macht das! Ihr werdet einen großen Schritt weiterkommen im Leben und außerdem unabhängiger werden.

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