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Elisabeth Machold berichtet aus Maple Ridge (Kanada)

Hallo, ich bin Elisabeth Machold und war ein halbes Jahr in Kanada. Es klingt jetzt auch vielleicht etwas kitschig, aber es war bis jetzt eine der besten Zeiten meines Lebens.

Ich habe so viel gelernt – nicht nur über Kanada und die Menschen, sondern auch sehr viel über meine Familie, Freunde und mich. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie sehr mich ein halbes Jahr verändern wird (selbständiger, willensstärker, erwachsener, ...) und jetzt kriege ich es ständig zu hören – fast alles positiv (denn schließlich entwickeln sich ja leider auch manchmal ein paar gewöhnungsbedürftige Eigenschaften neben den positiven). Meine Gasteltern, meine Gastgeschwister Mary (15) und Owen (12) und Stuart, unser little dog, waren sozusagen perfekt für mich. Wir hatten ziemlich viele gleiche Interessen und haben uns sehr gut verstanden. Gerade beim anfänglichen glücklicherweise nur einen Abend bleibenden Heimweh haben sie sich alle total lieb um mich gekümmert – und ich dachte nur noch: „I don’t wanna go back in 5 months!“ Dieses Gefühl ist auch geblieben, bis zum Schluss, war sogar noch stärker, weil wir einiges zusammen unternommen haben: da waren zum Beispiel wöchentliche Aktionen wie gemeinsam in die Kirche gehen (es lohnt sich wirklich, mitzugehen – es ist nicht vergleichbar zu deutschen Kirchen und Gottesdiensten!) und tägliches gemeinsames Essen. Wenn meine Geschwister Basketball- oder Footballspiele hatten, war es selbstverständlich, mitzugehen...besonders Owen war immer sehr traurig, wenn ich nicht mitkonnte, weil ich schon anders verabredet war. Bei Familienfesten – sehr verwirrend, wer jetzt mit wem verheiratet ist und wer wessen Kind ist - waren alle immer total nett, es wurde eigentlich fast immer nur gelacht. Wir waren sogar für ein paar Tage in New York (natürlich auf eigene Kosten), um die Lieblingsbasketballmannschaft meiner Gastschwester zu sehen – das war echt ein tolles Erlebnis ...und sonst natürlich hin und wieder gemeinsame Restaurantbesuche oder gemeinsam einkaufen und kochen.

In der Schule war es nur am Anfang verwirrend, ich habe mich die ersten drei Monate ständig verlaufen (bin aber nie zu spät gewesen – dank sei „seven minutes – breaks“), aber es war auch dann kein Problem, einfach jemanden nach dem Raum zu fragen. Leute kennen zu lernen war an sich auch nicht schwer, ich musste nur einfach von mir aus auf die Leute zugehen. An meiner Schule (Maple Ridge Secondary School) waren wir sehr viele Austauschschüler und nichts „besonderes“ mehr. Aber trotzdem waren alle sehr interessiert an Deutschland, besonders an Dingen wie Autofahren, Schule und Partys - und warum sich jemand, der auch direkt nach Vancouver oder sogar in die Staaten in eine Großstadt hätte gehen können, lieber Maple Ridge, wo nichts los ist, ausgesucht hat...Als ich dann einen festen Freundeskreis hatte (gerade am Anfang ist es hin und her gegangen), hatte ich auch ständig was vor: Wir sind zusammen nach Vancouver gefahren, (nicht nur zum Shoppen) oder haben uns einfach nur zum „hang out“ getroffen – sehr oft und gerne bei Starbucks...

Weihnachten und New Year’s Eve waren auch ganz besondere Erlebnisse, es ist ganz anders als in Deutschland und total faszinierend.

Die Zeit ist nur so verflogen und der letzte Schultag war ganz eindeutig viel zu schnell wieder da... an dem haben sich fast alle Freunde aus dem Unterricht rausgequatscht und wir haben einfach noch mal zusammen gechillt. Es war echt traurig, vor allem am nächsten Tag, wo sie alle noch mal zum School Board Office gekommen sind, um sich zu verabschieden... es war einfach nur sehr traurig, weil ich auch genau wusste, dass ich manche von meinen neuen Freunden vermutlich nicht mehr so schnell wiedersehen werde...

Jetzt bin ich seit fast zwei Monaten zurück und vermisse Kanada immer noch sehr. Ich telefoniere oder skype zweimal im Monat mit meiner Familie und soeben haben wir den Besuch bei meiner Gastfamilie in den Herbstferien geplant – ich kann es kaum erwarten, wieder dort zu sein und alle wieder zu sehen!

Ich kann wirklich nur jedem raten, der es in Erwägung zieht, ein Auslandsjahr zu machen, ich würde es sofort wieder tun! Wenn ein Jahr zu viel scheint, dann erst mal ein halbes mit der Möglichkeit auf jeden Fall zu verlängern! Es ist eine „awesome experience I wouldn’t miss...“ und neben einem richtig guten Sprachgefühl bekommt man außerdem noch eine zweite Familie, ein zweites Zuhause und Freunde aus aller Welt!

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