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Chatharina K. berichtet aus Kanada

Hallo, ich bin Cathi und habe gerade elf Monate in Langley BC, Kanada gelebt. Elf Monate kommen einem am Anfang sehr lange vor, aber die Zeit vergeht dann doch wie im Flug. Langley ist eine kleinere Stadt mit ungefähr 300.000 Einwohnern und ist etwas ländlich gelegen. Vancouver erreicht man von Langley in ungefähr einer Stunde.

Der Hinflug dauerte neun Stunden, auch das ging schnell vorbei. Ich bin mit mehreren Austauschschülern und einer Begleiterin geflogen, die uns allen am Flughafen weitergeholfen hat.
Als wir in Vancouver am Flughafen ankamen, wurden die Schüler, die nach Langley gingen, von einem Fahrservice abgeholt und zu den einzelnen Familien gebracht.
Meine Gastfamilie hat schon auf mich gewartet und mich sehr freundlich empfangen. Ich habe bei einem Ehepaar, mit ihrer neun jährigen Tochter gelebt. Wir haben uns von Anfang an, alle super verstanden und haben über die Zeit eine enge Beziehung aufgebaut. An das Familienleben musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, denn jede Familie und jedes Land hat andere Sitten, aber das gelang sehr schnell. Wir haben viele Ausflüge zusammen unternommen und immer sehr viel rumgealbert. Mit meiner Gastschwester hatte ich ein sehr gutes Verhältnis. Wir haben immer viel miteinander gelacht und gespielt.
Das Haus lag in einer ruhigen Wohngegend. Es war sehr schön und groß mit drei Stockwerken. Im Garten gab es einen Pool und einen Whirlpool. Mein Zimmer war im untersten Stockwerk. In meinem Zimmer gab es einen begehbaren Kleiderschrank und ich hatte ein eigenes Bad, worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich im Badezimmer sauber halten nicht die Beste bin.

Die Schule, die ich besucht habe, hieß D.W. Poppy Secondary School  und war innerhalb von fünf Minuten mit dem Auto und 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Mit mir besuchten ungefähr 800 weitere Schüler und Schülerinnen die Schule. Bevor die Schule offiziell angefangen hat, hatten die Internationals die Möglichkeit eine Einführungswoche zu besuchen. Wir haben zum ersten Mal ein paar unserer Mitschüler kennengelernt. Glücklicherweise, war ich die einzige Deutsche an meiner Schule. Es gab jedoch ein paar weitere deutsche Schüler an anderen Schulen in Langley. In den  Einführungstagen mussten wir ein paar Tests schreiben, uns wurde die Schule gezeigt und wir haben unsere Stundenpläne erhalten. Zu diesem Zeitpunkt war geplant, dass ich erst mal ein Semester bleibe und damit Ende Januar wieder zurück nach Hause gehen würde. Ich hatte jedoch die Option länger zu bleiben, deshalb hatte ich auch schon einmal ein Visum beantragt, für den Fall, dass ich doch ein ganzes Jahr in Kanada bleiben möchte. Dazu habe ich mich im November entschieden. Heute bin ich sehr froh, dass ich länger geblieben bin.  Es hat sich total gelohnt! Im ersten Semester hatte ich die Kurse ESL (English Second Language) English, Social Studies, Writing und Math belegt. Im zweiten Semester hatte ich dann die Kurse Science, Art, French und Drafting besucht. Die Schule ist nicht sehr schwierig, besonders in Fächern wie Mathe und Science. Writing und French habe ich als Zehntklässler in den Kursen der 11. Klasse teilgenommen. Ich würde zukünftigen Schülern auch empfehlen, in Mathe eine Klassenstufe höher zu nehmen. In Social Studies habe ich eine Weile gebraucht mich an das Englisch zu gewöhnen und natürlich wusste ich so gut wie nichts über die Kanadische Geschichte. Netterweise haben meine Mitschüler mir da geholfen alles zu verstehen. An das Schulsystem musste ich mich erst einmal gewöhnen. Man kann sagen, dass es anders ist als das deutsche System, aber sobald man es versteht und sich daran gewöhnt ist es total einfach.
Die Schule bietet verschiedene Sportarten saisonal an. Ich bin im Herbst beim Cross Country Team mitgelaufen. Die Disziplin für Mädchen in der 10. Klasse bedeutet 4,5 km durch das Land zu joggen. Im Frühling/Sommer habe ich dann das Track and Field Team unterstützt - das ist ähnlich wie ein Leichtathletik Team. Für den Sun Run in Vancouver bin ich auch für das Schulteam 10km gelaufen. Sport ist freiwillig und total locker, so dass es echt viel Spaß macht und dazu lernt man viele neue Leute kennen. Da ich Klarinette spiele und diese mit nach Kanada genommen hatte, habe ich im Senior Wind Ensemble mitgespielt welches als Unterrichtsfach gewertet wurde. In diesem Ensemble haben dreimal in der Woche Proben stattgefunden. Jeweils einmal morgens vor der Schule und zweimal während der Pause/Lunch. Mitte April sind wir für eine Woche auf ein Schulmusikfestival nach Whistler gefahren.  
Freunde findet man in der Schule in den verschiedenen Kursen und über die verschiedenen außerschulischen Aktivitäten. In der Schule ist es anfangs etwas schwer Kontakte zu finden, aber sobald man sich traut auf die kanadischen Schüler zuzugehen, sind diese sehr offen und freundlich.

Von dem Langley School District wurden auch sehr viele Ausflüge und Trips angeboten. Ich machte einen Tagesausflug zum Grouse Mountain mit. Im April bin ich nach Victoria für drei Tage gefahren. Das war mein Lieblingsausflug, es war sehr schön und hat viel Spaß gemacht. Im Mai verbrachte ich 3-4 wunderschöne Tage in den Rocky Mountains. Die Ausflüge sind gute Möglichkeiten andere internationale Austauschschüler von anderen Schulen wieder zu treffen und kennen zu lernen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich diese tollen Erfahrungen machen durfte. Ich glaube es war eine meiner besten Entscheidungen. Elf Monate kommen einem so undenkbar lange vor, aber die Zeit vergeht wie im Flug und bevor man es merkt ist man schon wieder zu Hause. Mein Englisch hat sich enorm verbessert. Ich bin selbstbewusster und offener geworden. Mein Fazit ist, dass ich wirklich jedem empfehle, der die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes hat, dies auf jeden Fall zu machen.

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Auf einer Car Show meiner Schule
Bei einem Track and Field Wettkampf
Beim Prom
Meine Gastschwester
Meine Schule
Nach dem Sun Run in Vancouver
 
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