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Kelowna: Anne-Sophie B.

Auslandsaufenthalt in Kanada (BC)


Hey ich heiße Anne-Sophie und war 3 Monate in der schönen kanadischen Stadt Kelowna (BC). 3 Monate hören sich echt kurz an, um ein Land richtig kennen zu lernen und das waren sie auch. Trotzdem habe ich innerhalb meines Aufenthaltes unglaublich viele tolle Erfahrungen gesammelt und die kanadische Kultur sehr ins Herz geschlossen.


Die Einreise: Aber erst mal zum Anfang meiner Reise: Im September ging es für mich mit vielen anderen Schülern und zwei Betreuern vom Frankfurter Flughafen los nach Vancouver. Unser Flug war recht lange, doch es gab genügend Filme, die einem die Zeit vertreiben konnten. Die Betreuer waren sehr lieb und hilfsbereit, obwohl wir eine Gruppe von ungefähr 80 Schülern waren. Hilfe benötigten wir besonders als wir ein Einreiseformular innerhalb des Flugzeuges ausfüllen mussten. Nachdem wir in Vancouver angekommen waren, mussten wir erst einmal durch den Zoll hindurch. Der Zoll ist der erste Bereich für uns alle gewesen, an dem wir uns mit der englischen Sprache auseinander setzen mussten. Deswegen waren wir alle aufgeregt und ein bisschen überfordert, doch die Beamten waren sehr freundlich und sprachen verständlich. Als alle 80 Schüler durch den Zoll durch waren, teilten wir uns in die verschiedenen Städte auf, da wir nicht alle nach Kelowna flogen, sondern uns um die Gegend Vancouver aufteilten. So waren wir nur noch eine Gruppe aus 8 Personen, die ohne die Betreuer ihren 1stündigen Flug nach Kelowna antraten. Dazu mussten wir unsere Koffer von einem Gepäckband zum anderen bringen und nochmals durch eine Sicherheitskontrolle durch. Danach warteten wir kurz bis wir das Flugzeug betreten konnten. Dieses Flugzeug kann man nicht wirklich als Flugzeug bezeichnen, da es aus 40 Sitzplätzen bestand und von vorne bis hinten verrostet war. Doch es flog sicher und da ich am Fenster saß und es früher Abend war, hatte ich einen wunderschönen Blick über die Rockies hinter denen die Sonne unterging. Als wir schließlich in Kelowna angekommen waren, erwartete uns der aufregendste Teil unserer Reise. Das erste Treffen auf die Gastfamilie, bei denen man eine lange Zeit wohnen würde.


Die Gastfamilie: Meine Gastfamilie bestand aus Eltern, zwei kanadischen Mädchen(11&13) und einer mexikanischen Austauschschülerin (16). Ich denke, welche Gastfamilie man bekommt ist Glückssache, doch es kommt auch sehr darauf an, wie man sich gegenüber ihnen verhält. Ich hatte riesiges Glück mit meiner Gastfamilie, da die Mädchen mich vom ersten Tag an wie ihre eigene Schwester behandelt haben und meine Gasteltern mich in jeder Situation unterstützt haben und immer für mich da waren. Außerdem sind wir am zweiten Tag direkt wandern gegangen und dies sollte nicht nur bei einem mal bleiben. Es ist nicht Standardprogramm, dass die Gastfamilien viele Ausflüge mit dir machen, da es nicht zu ihren Pflichten gehört, jedoch sind die meisten sehr offen dafür, wenn du es ihnen vorschlägst. Bei meiner Gastfamilie musste ich mir deswegen jedoch überhaupt keine Sorgen machen, da sie die herzlichsten und liebsten Menschen sind, die ich jemals getroffen habe. Auch im alltäglichen Leben hatten wir eine Menge Spaß und haben zum Beispiel zweimal in der Woche Fernsehserien zusammen geschaut. In meiner sonstigen Freizeit habe ich nicht die meiste Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht, da man in der Schule unglaublich schnell sehr viele neue Freunde kennen lernt und mit denen mehr unternimmt. Trotzdem ist es erstaunlich wie ich in einer so kurzen Zeit meine Gastfamilie ins Herz geschlossen habe und ich denke deine Gastfamilie spielt eine sehr große Rolle und wird dir lange Zeit in Erinnerung bleiben. Erinnerungen bleiben. Ich persönlich werde sie auf jeden Fall ein zweites Mal außerhalb des Programmes besuchen!


Die Schule: Während meines Aufenthaltes besuchte ich die Kelowna Secondary School, die 1500 Schüler hatte, davon 80 Internationals. Wir Internationales hatten einen eigenen Raum, in dem wir uns am ersten Schultag alle versammeln sollten. Dort wurde jedem von uns unser individueller Stundenplan ausgehändigt und dann ging es auch schon los. Ich hatte die Fächer: Mathe 11, Holocaust 12, English 10, French 12 und Music Concert Choir. Außerdem hatte ich noch nach der Schule Outdoor Education und Dance Performence, diese zählten  wie hier als Wahlpflichtfächer. Im kanadischen Schulsystem hast du jeden Tag alle Fächer abgesehen von den Wahlpflichtfächern und vor allem in den akademischen Fächer musst du dich auf tägliche Hausaufgaben einstellen. Jedoch sind kanadischer Lehrer nicht so streng und helfen besonders Internationales gerne. Neben dem täglichen Unterricht ist die kanadische Schule sehr auf Team Building fokussiert, das heißt, dass es des Öfteren Veranstaltungen und Projekte gibt, in denen man als Team etwas erreichen muss. Auch lieben es kanadische Schulen zu feiern. Sei es Halloween, Thanksgiving oder andere Anlässe, an der Schule geht das nicht vorüber. So hatten wir einmal eine Motto Woche, an der wir einmal im Pyjama kommen durften, einmal ein fancy Kleidung etc. Generell würde ich sagen, dass das kanadische Schulsystem schon anspruchsvoll ist, jedoch vergisst es den Spaßfaktor nicht.


Ausflüge: Da ich in Outdoor Education war, hatte ich innerhalb 3 Monate 3-mal die Möglichkeit Erfahrungen fürs Leben zu machen. Wir waren einmal 3 Tage hiken und campen. Dort waren wir wirklich komplett von der Zivilisation abgeschnitten. Man muss es selber erlebt haben um es zu begreifen, aber ich kann nur sagen die kanadische Natur ist ein Traum und Outdoor Education ist ein Fach, dass man vor allem als Austauschschüler unbedingt wählen sollte, da es Erfahrungen fürs Leben sind und man nebenbei bei den Ausflügen extrem schnell und extrem leicht ganz viele neue Freunde kennen lernt.


Auch war ich in den drei Monaten zweimal in Vancouver. Das erste Mal kamen meine Eltern zu Besuch aus Deutschland und nahmen mich zu meinem 16. Geburtstag für ein Wochenende mit und das zweite Mal wurde es mir von der Schule angeboten. Wir fuhren 4 Tage mit allen Austauschschülern aus ganz Kelowna nach Vancouver und besichtigten dort ziemlich viele interessante und schöne Dinge.


Die Kultur: Um die kanadische Kultur zu beschreiben braucht man nicht viele Worte. Die Gesellschaft ist einfach nur offen, respektvoll und total herzlich!!!


Rückblick: Jetzt nach den 3 Monaten, die viel, viel zu schnell vergangen sind, kann ich jedem nur diese Erfahrung empfehlen. Du sammelst Erfahrungen fürs Leben  lernst Freunde fürs Leben kennen und nebenbei wird dein Englisch noch viel besser. Und auch wenn du dich manchmal ein bisschen einsam und hilflos fühlst, gibt es dort immer irgendjemanden, der dich unterstützen wird!


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