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Sina Bayer berichtet aus Kelowna (Kanada)

Am 04.September war es dann endlich soweit. Endlich ging mein Flieger nach Vancouver- Kanada.
Zunächst checkte ich in Frankfurt am Flughafen ein, voller Energie und mit großer Vorfreude auf meinen neuen Lebensabschnitt verabschiedete ich von meiner Familie und meinen Freunden die mich noch bis zum Flughafen begleiteten.

Der Abschied war kurz und schmerzlos denn so aufgeregt wie ich war realisierte ich erst im Flieger das ich meine Familie für die nächsten sechs Monate nicht mehr zu Gesicht bekam. Also suchte ich im Flieger meinen Platz und lernte auch direkt neue Leute kennen, Leute die in der gleichen Stadt wie ich leben werden und Schüler die auf die gleiche Schule wie ich gehen werden! Alles fühlte sich so nah und gut an, neue Freunde und ein neues zu Hause. Alles um mich herum war mir in dem Moment egal. Angekommen in Vancouver musste ich mich direkt auf meinen Weiterflug nach Kelowna vorbereiten, dieser Flug ging allerdings nur noch eine weitere Stunde.

Auch in Kelowna am Flughafen wurde ich herzlichst in Empfang genommen und mit Geschenken überschüttet. Noch am gleichen Tag wurde mir die ganze Stadt gezeigt und mir wurde stundenlang alles erklärt. Natürlich war ich total übermüdet von meinem Flug aber das störte mich weniger. Es war genauso wie ich es mit vorgestellt hatte. Eine tolle Familie und ein wunderschönes Haus, jetzt hoffte ich nur noch das die Schule in Ordnung sei.

Zwei Tage später war es dann so weit, die Schule begann. Mein erster Schultag auf einer kanadischen Schule. Klar war ich wahnsinnig aufgeregt aber dies legte sich schnell. Mir wurde gesagt ich sollte ins Office meiner Schule gehen und mich dort selbständig anmelden, dies tat ich dann auch. Doch schnell merkte ich, dass die anderen Kinder die neben mir im 'Office' warteten auch deutschsprachig sind. Und so unterhielt man sich und es gab jemanden der dir das Gefühl gab zu Hause zu sein. Also meldeten wir uns gemeinsam an der Schule an und uns wurden die Lehrer und Klassenräume der Schule gezeigt. Alle Menschen waren so nett, jeder begrüßte uns und sprach uns an und jeder einzelne nahm dich mit offenem Herzen auf, es war ein schönes Gefühl. Und es gab mir ein bisschen Heimat.

Nach einigen Tagen realisierte ich dann den Stand der Lage, weg von zu Hause, weg von deiner Familie und all' deinen Freunden! Weg von deinem Alltag und deinen Gewohnheiten. Es war ein neues Leben ein neuer Lebensabschnitt. Doch die Umstellung bemerkte man nicht lang, schnell gewöhnte man sich an die 'neue Gastfamilie' die neuen Freunde die neuen Lehrer und die neue Schule. Außerdem kann man über das Internet täglichen Kontakt zu seinen Eltern halten. Heute denke ich es war die schönste Erfahrung die ich in meinem Leben machen durfte in meiner gesamten Schulzeit. Und ich kann es nur allen Menschen weiter empfehlen diesen Schritt zu wagen und zu beenden denn diese Erfahrung macht dich zu einem ganz anderen Menschen, du siehst die Welt mit anderen Augen und du bist vielen Mitschülern deines Alters viel voraus.

Die Zeit in Kanada verging wie im Flug, in den Ferien fuhren wir in die USA nach Seattle, was schon immer mein Traum war. Besuchten dort die Stadt und besichtigten das Umfeld. Auch in Edmonton und Vancouver wurde mir die Stadt gezeigt. Das alles war eine Erfahrung wert.

Schnell war es der letze Tag meiner Reise und ich freute mich natürlich riesig auf zu Hause auf meine Freunde und meine Familie und vor allem auf meine Schwester. Aber auch hier bemerkte ich schnell, dass mein zu Hause in Deutschland zwar mein zu Hause ist, aber dass ein Teil von mir immer in Kanada bleiben wird. Zumindest habe ich ein 'zweites zu Hause' gefunden worauf ich stolz bin es zu haben. Und ich denke diese Erfahrung sollte wirklich jeder von uns einmal erlebt haben.

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