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Jonas W. berichtet aus Maple Ridge (Kanada)

Ich bin Jonas und war für drei Monate in der Nähe von Vancouver im Westen Kanadas in Maple Ridge.

Als ich diese drei Monate gebucht hatte, dachte ich beinahe täglich darüber nach, wie es wird. Ich habe mich immer mehr und mehr gefreut und konnte es kaum abwarten. Und dann!? Dann kam endlich der Moment als ich in den Flieger einstieg und mich da letzte Mal umdrehte um vielleicht noch einmal meine Eltern zu sehen. Als das Flugzeug dann abhob konnte man es einfach kaum erwarten, man war viel zu aufgeregt um einzuschlafen. Man träumte mit offenen Augen von den ersten Momenten auf einem anderen Kontinent. Dann nach zehn Stunden Flug und einer Stunde Busfahrt war es soweit, du kamst aus dem gelben Bus heraus und nahmst deine Gastfamilie in den Arm als ob man sich schon Jahre lang kennt. Die „Fremden“, von denen du eben noch geträumt hast, sind jetzt deine „Ersatzfamilie“. In diesem Moment habe ich zum ersten Mal gemerkt wie herzlich und ungemein nett Kanadier sind. Als wir dann in meinem „neuen Zuhause“ ankamen fühlte ich mich sofort wohl. Dann kam die erste Nacht und man war viel zu müde um an zu Hause zu denken. Erst am nächsten Morgen dachte man an zu Hause. Wenn mich dann mal das Heimweh packte, erinnerte ich mich an die schönen Dinge die ich schon erlebt hatte und die ich noch zu erwarten hatte.

Die ersten Wochen vergingen wie im Flug: Kanu gefahren, Vancouver Island besucht, Bären gesehen, wunderbare Menschen kennengelernt, Freund gefunden und noch viel mehr… Das hätte ich mir nie erträumen lassen, dass ein Land, die Menschen und die Kultur so anders sein können. Ich habe jede einzelne Sekunde genossen und das nicht alleine, denn man findet einfach schnell ganz viele neue Freunde. Ob Kanadier oder andere Internationals, sie waren alle sehr offen und kontaktfreudig. Mit vielen von ihnen bin ich immer noch in Kontakt. Ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt. Auch in der Schule findet man ganz schnell neue Freunde, man muss nur offen sein und auf sie zu gehen, denn Kandier sind für alles offen und wollen immer viel erleben. Da ich mir vorgenommen hatte, möglichst viel zu erleben und zu erfahren, habe ich mir Karten für ein Eishockeyspiel, ein Canadian Football Spiel und für ein Musikkonzert geholt und egal wie teuer, es hat sich gelohnt! Nimm mit was geht! Außerdem haben ich mir mit ein paar Freunden eine Liste gemacht, was wir alles machen wollen. Unsere Gasteltern gaben uns noch Tipps, was es noch alles Interessantes zu sehen und zu erleben gab. Oft sind wir dann alleine mit dem Bus und dem Skytrain gefahren, die öffentlich Verkehrsmittel sind einfach genial dort. Auch haben unsere Gasteltern uns viele Dinge gezeigt oder Ausflüge mit uns unternommen. Nicht nur die eigenen Gasteltern, auch Gasteltern von Freunden haben andere Internationals mitgenommen. Es hat sich gelohnt eine Liste anzulegen, denn es hat mir geholfen, möglichst viel zu erleben und zu erfahren. Du hast dadurch einen Leitfaden gehabt, an dem du dich orientieren konntest, den du abarbeiten wolltest.

Die Schulzeit war einfach fantastisch und die Schulfächer waren spitze. Meine waren: Drama, Cocking (beide unbedingt wählen), Foods, Maths, English, Science, Social Studies, P.E. (Sport). Ich habe im jeden Fach wirklich sofort Freunde gefunden und wir hatten jede Stunde eine Menge Spaß. Die Lehrer waren super nett, mit mehreren bin ich jetzt noch in Kontakt. Du schreibst ungefähr jede dritte Woche ein Quiz, indem ein paar Fragen zu den letzten Stunden gestellt werden, halt wie ein Test. Arbeiten oder Klausuren gibt’s hier nicht, was das Schulleben natürlich noch vereinfachte.

Pass dich dem Leben deiner Gastfamilie an um neue Erfahrungen zu machen und einzigartige Einblicke in das Kanadische Leben zu genießen, diese Chance bekommst du kein zweites Mal.

Was du unbedingt machen solltest?!

Wenn du die Chance dazu bekommen solltest, geh und fahre Snowboard. Es war einfach der Gefühlskick die Piste runter zu fahren und dabei auf den Pazifischen Ozean zu blicken. Man konnte einfach sein Glück nicht fassen, denn wer kann schon sagen, dass er Snowboard gefahren ist und dabei ganz Vancouver und den Pazifischen Ozean gesehen hat. Traumhaft. Und auch wenn du nicht fahren kannst, probier es aus!

Wenn du mal nichts zu tun hast, schnapp dir dein Handy, ruf einen Freund an und trefft euch bei Tim Hortons, einfach köstlich! Tim Hortons ist ein Café wo es Donuts, Kaffee, Muffins etc. gibt.

Besuche ein Spiel der Vancouver Canucks und erlebe Emotionen pur wenn das ganze Publikum aufsteht, die Hand auf die Brust legt und die Kanadische Nationalhymne singt. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen richtig gutem Eishockey.

Wie gesagt, nimm alles mit was geht! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alles spontan gemacht werden muss um noch mehr Spaß zu haben. Kanadier sind spontan! Wenn du da bist, lebst du wie ein Kanadier und das verändert dich und deine Einstellung zu anderen. Wieder zu Hause, hältst du es kaum aus, denn alle fragen wie es war. Nimm dir die Zeit und beantworte alle Fragen. Denn dadurch werden Erinnerungen an eine wunderschöne, einmalige Zeiten in deinem Leben wieder wach.

Jonas W.

Maple Ridge Secondary School, Maple Ridge, British Columbia

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Vancouver Canucks
Beim Snowboarden mit Blick auf Vancouver und das Meer...
 
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