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Bjarne Goldkuhle berichtet aus West Vancouver (Kanada)

Liebes iSt-Team!

Ich bin nun schon seit einiger Zeit wieder zurück in Deutschland, und hab mich auch mittlerweile wieder gut eingelebt. Ich habe im Schuljahr 2008/2009 in West Vancouver (eine Art Vorort von Vancouver) gewohnt. Die Gegen ist echt traumhaft schön: Auf einer Seite der Pazifik, auf der anderen die Berge (in denen man im Winter wunderbar Ski fahren kann!;). Zudem war es extrem einfach, nach Downtown zu kommen. Mit dem Bus dauert das nur so ca. 10 Minuten aus dem Zentrum von West Van.

Bei meiner ersten Gastfamilie habe ich zunächst weiter weg von West Van's Zentrum gewohnt. Die Gegend war toll, jedoch kam ich mit der Gastfamilie nicht wirklich klar und habe dann um einen Familienwechsel gebeten.

Als ich dann nach vier Wochen zu meiner zweiten Familie umgezogen bin, änderte sich alles schlagartig. Die Familie war supernett, hatte ein wirklich sehr schönes Haus, das zudem nur um die 200 Meter vom Meer inklusive Yachthafen und einem kleinen Strand entfernt lag. Ich lebte mich direkt gut ein und hatte viel Spaß mit meiner Familie, sei es beim gemeinsamen Fernsehabend oder an Thanksgiving.

Nun zu meiner Schule: Ich bin auf die West Vancouver Secondary School gegangen, die ich in fast allem nur empfehlen kann. Die Schule zählt, wie ich bald hörte, zu den Besten der gesamten Provinz. Sehr modern eingerichtet, technisch top ausgestattet, und ein weites Angebot und Kursen und extracurricular activities (also außerschulische Sachen wie AG's und Sport-Teams). Zudem sind die Lehrer um einiges netter und hilfsbereiter als das, was ich in Deutschland bisher erlebt habe. Man kann ohne weiteres in den Pausen zu den Lehrern gehen, wenn man etwas nicht verstanden haben sollte.

Das einzige, was ich jedoch teils etwas problematisch fand, war, dass es an meiner Schule von Internationals nur so wimmelte, was aber in größeren Städten wohl öfters so ist, wie ich hörte, aber auf der WVSS schien es dann doch ganz besonders ausgeprägt zu sein, womit bei einigen so eine Art "ach, noch so‘n Austauschschüler"-Stimmung aufzukommen schien. Die meisten Leute sind jedoch nett, ganz normal eben. Auch nicht viel anders, als in Deutschland, würde ich sagen.

Zu meinem Tagesablauf kann ich eigentlich nur sagen, dass ich ihn mir ziemlich genauso vorgestellt und gewünscht hatte, wie er dann letzten Endes tatsächlich aussah. Direkt am Anfang des Schuljahres standen die Try-Outs für die Sportmannschaften statt, so auch für das Fußballteam. Nicht nur aufgrund des hohen internationalen Anteils an der Schule war dort der Andrang relativ groß, obwohl die meisten doch eher Football spielen. Ich konnte mich aber durchsetzen und kam in die Fußballmannschaft. YEAH!! Wobei ich mich bis zum Ende nicht mit der Tatsache anfreunden konnte, dass Fußball in Kanada (wie in den USA auch) "Soccer" genannt wird; Schrecklich!

Wir hatten zweimal pro Woche Training, immer direkt nach der Schule. Da war ich, wenn ich abends zuhause war, oftmals echt platt, zumal es den ganzen September lang relativ heiß war. Dazu kamen dann noch Spiele, meist ein- bis zweimal pro Woche. Die beiden Trainer kamen ursprünglich aus England, verstehen also naturgemäß was von Fußball *zwinker* und sie waren echt nett und wussten wirklich, wovon sie sprachen. In diesem Sinne nochmal: THANK YOU, MR. BAKER AND MR. MILES!

Wir hatten eine ziemlich gute Saison (die erfolgreichste Fußballmannschaft der Schule seit über einem Jahrzehnt) und hätten es fast bis in die Provincials, also die Meisterschaften der Provinz British Columbia, geschafft, sind aber im letzten Spiel gescheitert…

Ansonsten hängt man in West Van in der Mall ab, wobei ich mit einem Kumpel eher den örtlichen Subway-Laden und ein Cafe bevorzugt habe. In West Van an sich gibt es eigentlich alles, was mensch braucht. Für "gehobenere" Ansprüche gibt es natürlich auch in Downtown etliche riesige Malls und Geschäfte aller Art.

Alles in allem kann ich Kanada, vor allem aber (West) Vancouver nur allen empfehlen, auch wenn es im Vergleich zu anderen Regionen die teuerste ist. Eine Landschaft wie sie dort existiert, sieht man sonst nirgendwo auf der Welt!

P.S.: In und um Vancouver solltet ihr unbedingt genug regenfeste Klamotten dabeihaben

Bjarne Goldkuhle

West Vancouver Secondary School, September – Dezember 2008

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