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Annika von Selle berichtet aus Kimberley (Kanada)

Ich bin Annika und war für 6 Monate in Marysville einem kleinen Dorf in den Rocky Mountains. Meine Schule war in Kimberley, einem sehr bayrisch angehauchten Ort. Da ich etwas weiter von der Schule entfernt wohnte, habe ich den Schulbus zur Schule genommen. Die Selkirk Secondary School hat etwa 400 Schüler und etwa 30 Internationale Schüler. Die Schule hat ein sehr gutes International Programm. Wir wurden von Anfang an gut betreut und hatten einen netten und hilfsbereiten Ansprechpartner, der uns bei unseren kleineren und größeren Problemen gut geholfen hat. Als Fächer hatte ich Principles of Mathematics 12, Physics 11, Drafting and Design und Law 12.

Mathe war vom Anforderungsniveau in etwa so wie in Deutschland Klasse 10 und Physik war sehr einfach. Generell ist der Unterricht in Kanada einfacher als in Deutschland. Die Schule ging immer von 8:40 bis 15:10 mit einer Mittagspause. Vor der Schule hatten wir die Möglichkeit in einer Band, einem Chor oder im Superfit teilzunehmen. Im ersten Halbjahr habe ich in der Band gespielt und im zweiten habe ich an Superfit teilgenommen. Da wir im ersten Halbjahr 17 Deutsche waren haben wir natürlich sehr viel Deutsch geredet und viel miteinander und auch mit den anderen Internationalen Schülern (Spanien, Brasilien, Japan, Korea) unternommen. Mit dem International Programm sind wir ein paar mal nach Calgary gefahren und haben uns unterwegs Lake Louise, Banff und Frank‘s Slide angeguckt. In Calgary waren wir dann meistens einen Tag shoppen. Dienstag Abends konnten wir in der Schule Floorhockey spielen und Donnerstags hatten wir Open Gym Night, in der wir Volleyball, Basketball oder Fußball gespielt haben. Wir waren einmal bei einem Eishockey Spiel und waren einmal selber Curling spielen.

Meine Gastfamilie hatte 3 Kinder (1.5, 4, 9 Jahre alt) und eine Gastschwester aus Japan. Ich habe mich mit meiner Familie sehr gut verstanden und auch mit meiner japanischen Gastschwester viel unternommen. Am Wochenende waren wir oft im 20 Minuten entfernten Cranbrook einkaufen und waren dort auch einige Male Schwimmen. Wir sind über ein Wochenende nach Calgary in den Zoo gefahren (5 Stunden Fahrt). Besonders schön waren auch Feste wie Thanksgiving und Weihnachten, an denen die Familie zusammen war und es leckeren Turkey zum Essen gab.

Im Winter waren wir viel Ski fahren und manchmal Schlittschuhlaufen. Generell war der Winter in Kanada kälter als in Deutschland, aber daran gewöhnt man sich schnell. Und während der Zeit als es tagsüber minus 30 Grad kalt war haben wir uns eh nicht viel draußen aufgehalten.

Ich würde jedem empfehlen für ein paar Monate ins Ausland zu gehen. Man lernt eine andere Kultur kennen, verbessert seine Englisch Kenntnisse und kehrt wesentlich selbständiger zurück.

Annika von Selle

Selkirk Secondary School, Kimberley, BC

August 2008 – März 2009

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