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Michelle K. berichtet aus Morecambe (England)

Am 01. September war es so weit – ich bin von Deutschland nach England für 3 Monate geflogen. Schon einen Monat davor habe ich angefangen mir eine Liste zu machen was ich alles mitnehme und war schon total aufgeregt.  An dem Zeitpunkt als ich mich von meiner Familie und Freunden verabschieden musste, wollte ich gar nicht mehr gehen, weil ich Angst hatte, dass ich mich in meiner Gastfamilie nicht wohlfühlen würde oder keine Freunde finden würde. Diese Sorge war total umsonst gewesen!

Als ich bei meiner Gastfamilie ankam wurde ich von meinen Gasteltern und den zwei jüngeren Gastschwestern herzlich empfangen und fühlte mich von Anfang an wohl. Am gleichen Abend sind wir an die Küste gelaufen und haben uns ein Feuerwerk angeschaut. Die erste Woche in England musste ich noch nicht zur Schule gehen, hatte also genügend Zeit mir die Stadt anzuschauen und mich auch in meinem neuem Leben einzufinden.

Als meine Gastmutter sagte, dass ich mir die Schulunform kaufen sollte, war ich erst nicht begeistert davon Schuluniform zu tragen und es war auch am ersten Tag in der Schule sehr ungewohnt. Aber ich finde, dass eine Schuluniform besser ist, da man sich keine Gedanken machen muss was man anzieht und wie man aussieht.

In der Schule selbst waren die Lehrkräfte sehr freundlich zu mir und haben immer nachgefragt, ob ich alles verstehe und sich bemüht, es nicht zu schwer für mich zu machen. Ich wurde sogar in Mathe Klassenbeste. An Wochenenden bin ich öfters mit den englischen Leuten weggegangen – also auch hier war meine Sorge keine neuen Freunde zu finden überflüssig – und hatte eine sehr schöne Zeit. Dadurch kam dann auch meine jetzige Beziehung zustande und ich bin jetzt auch schon seit 10 Monaten mit einem Engländer zusammen – alles ist bei so einem Austausch möglich.

Auch von der Organisation wurden viele Aktivitäten angeboten, wie beispielsweise Bowlen oder einen Tagesausflug nach London.  Ein Tag hatte die Grundschule von Morecambe einen „Airport-day“, bei dem in jedem Klassensaal ein anderes Land war, unter anderem auch Deutschland. Ich wurde zu diesem Tag in die Grundschule eingeladen und sollte den 3.Klässlern etwas über Deutschland erzählen und ihnen einfache Wörter beibringen. 
Während meines Aufenthaltes habe ich auch Taekwondo gemacht, da ich es auch hier in Deutschland trainiere und bin dann sogar mit dem englischen Verein auf Wettkämpfe gegangen. Morecambe hat eine sehr schöne Küste und man kann auch schnell und billig zu anderen Städten wie Manchester kommen und viel Spaß dabei haben.

Der Abschied fiel mir sehr schwer und es sind auch einige Tränen geflossen – selbst meiner Erdkundelehrerin kamen die Tränen, was mich sehr gerührt hat.
 
Allgemein kann ich nach dem Aufenthalt sagen, dass egal wo du hinkommst du immer freundlich empfangen wirst und sich auch um dich sehr gut gekümmert wird. Jeder hat seine Ängste bevor man für einen längeren Zeitraum ins Ausland geht, aber keine Sorge – deine Erwartungen werden übertroffen!
Ich würde jedem, der Spaß an der englischen Sprache hat und der gerne sich auf was neues einlässt und einfach mal was anderes ausprobieren möchte, einen Auslandsaufenthalt empfehlen. Es ist es einfach wert zu sehen wie Menschen in einem anderen Land leben und wie beispielsweise das Schulsystem sich sehr zu dem deutschen unterscheidet.

Also habt viel Spaß und genießt die Zeit – sie geht schneller um als man will! 

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Grundschule
mit meiner Erdkundelehrerin
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die Küste von Morecambe
 
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