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Charis K. berichtet aus Morecambe (England)

Als ich anfing mich mit den Angeboten zu beschäftigen war ich sehr glücklich. Mein Wunsch: „Nichts wie weg von Deutschland!“. Da viele ehemalige Auslandsschüler schrieben, dass solch ein Jahr die „beste Zeit“ ihres Lebens war, konnte ich, bis ich selbst die Erfahrung gemacht habe, nicht glauben. Ich war froh, die Informationen von iSt zu erhalten. Nachts lag ich lange wach, weil ich sehr aufgeregt war und habe mir vorgestellt, wie meine Gastfamilie und Schule werden wird. Dann bekam ich Zweifel, als das nächste halbe Jahr immer näher rückte.

Mein Flug wurde an meinem eigentlichen Abflugtag gestrichen, da starker Wind war. Als ich das erfuhr, wollte ich lieber da bleiben, da ich dachte, wenn es so schlecht anfängt, kann es nicht mehr besser werden. Jetzt würde ich es bereuen, wenn ich deswegen wirklich in Deutschland geblieben wäre.

Dann kam ich in England an. Es war Januar und sehr kalt. Wie üblich für England hatte es nur geregnet. Aber es lag kein Schnee, was mich sehr freute. Nach kurzer Zeit aber, hatte ich mich an den Regen gewöhnt.

Ich lebte in der Nähe von einem Strand, der nur zwei Minuten von meinem Zimmer entfernt war. Leider konnte man auch im Sommer nicht schwimmen gehen, da das Wasser zu kalt ist und die Gezeiten zu gefährlich sind. Jedoch konnte ich jeden Abend einen schönen Sonnenuntergang genießen. Ich ging lange am Strand spazieren und mein Schulweg führte direkt am Stand vorbei, was mich sehr freute. Viele Möwen flogen in der Stadt und in der Schule umher.

So überfordert wie in den ersten Tagen in der neuen Stadt, Morecambe, wo ich für die nächste Zeit leben sollte, war ich noch nie in meinem Leben.

Am nächsten Tag musste ich gleich in die Schule, die ich nicht kannte. Die ersten drei Schultage waren der Horror, da ich niemanden kannte. Danach mochte ich es, in die Schule zu gehen, da ich auch zum Beispiel Psychologie als Unterrichtsfach hatte. Ich ging viel lieber dort zur Schule als in Deutschland. Durch den Englischunterricht habe ich mich sehr in Englisch verbessert, da wir auch unteranderem ein „essay“ über 5 Seiten schreiben mussten.

In der 6th Form, Oberstufe, hat man viele Freistunden. In der freien Zeit ging ich in den „Study Room“, wo ich andere Schüler traf. Mit einer Schülerin, die ich dort traf, habe ich immer noch Kontakt. Dort schrieb ich Mails mit meiner Familie und erstellte Animationen.

Nach der Schule ging ich nach Hause und verbrachte Zeit mit den Katzen in meiner Gastfamilie. Die Katzen wuchsen mir sofort an das Herz. Sie leisten mir Gesellschaft, als ich Filme geschaut hatte und Hausaufgaben machen musste. Besonders wenn es regnete freute ich mich, wenn sie um mich herum waren.

Meine Gastfamilie war ein junges Ehepaar. Meine Gastmutter ist Lehrerin und mit ihrer Hilfe konnte ich auch dann mein Englisch sehr verbessern. Sie unternahmen mit mir auch viele Ausflüge. Wir besichtigen zum Beispiel eine Höhle oder fuhren in den „Lake District“, wo wir picknickten, was typisch für England ist. Meine Gasteltern nahmen mich auch zu ihren Eltern mit. Wir aßen typische englische Gerichte und sprachen über England.

In dem Jahr, in dem ich da war, feierte ganz England das „Queens Jubilee“. Wir hatten glücklicherweise schulfrei und überall wurden Flaggen aufgehängt. Jeder genoss das Fest und ich fühlte mich fast schon wie eine Engländerin. Ganz England wuchs während dieser drei Tage richtig zusammen und ich lernte die englische Kultur besser kennen.

Am Wochenende war ich viel unterwegs. Mit anderen Austauschschülern ging ich ins Kino und einkaufen. Wir besichtigten auch Städte, wie zum Beispiel, Manchester, York, Preston und natürlich London!

Meine Familie besuchte mich über die Osterferien und ich setzte meine Rundreise durch Groß-Britannien mit ihnen fort. Wir blieben auch für drei Tage in Schottland, wo wir Glasgow und Edinburgh besichtigten. Das war schön, meine Familie wieder zu sehen und gemeinsam Zeit mit ihnen zu verbringen.

Am Ende war ich sehr traurig. Ich freute mich zwar, meine Familie und Freunde in Deutschland wieder zu sehen, aber trotzdem weinte ich, weil mir klar wurde, dass meine schöne Zeit in England zu Ende ist. Da ich auf dem Rückflug alleine war, war dies ungewohnt für mich. Am Flughafen in Frankfurt angekommen, begrüßte mich schon meine Familie und zwei Freunde, worüber ich sehr glücklich war.

Trotzdem begleiten mich immer noch, ein Jahr später, die Erinnerungen und Erfahrungen, die ich während meines Aufenthalts in Morecambe gemacht habe. Ich kann mir immer noch die Schule, mein Zimmer und den Stand ganz genau vorstellen und ich glaube allen, wenn sie sagen, dass solche Erfahrungen ihre „beste Zeit“ war, denn bei mir war es genauso.

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Schafe sind sooo typisch für England...
die Tower Bridge
 
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