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Marcel Blicha berichtet aus Lancaster (England)

Ein Auslandsaufenthalt ist eine total neue Erfahrung. Man ist zum ersten Mal in der großen weiten Welt unterwegs, und das ohne Eltern. Die Idee zu genau diesem Ausflug kam mir erst 5 Monate vor meinem Abflug. Es war ein ziemlich spontaner Einfall. Ich habe mich Ende August ernsthaft dafür entschieden ein halbes Jahr im Ausland zu verbringen. Für mich war von Anfang an klar es wird ein englischsprachiges Land. Nach Absprache mit diversen Ex-Teilnehmern des Programmes, meinen Eltern, Lehrern usw. fiel die Entscheidung auf England.

Nach der Anmeldung ging alles ziemlich schnell, und kaum hatte ich meine Gastfamilie via Telefon und E-Mail kennengelernt, schon saß ich am 3. Januar im Flugzeug Hamburg-Manchester. Als ich bei meiner kleinen Gatsfamilie in Lancaster durch die Tür kam, fühlte ich mich sofort wie zuhause. Ich kann behaupten ich hatte unglaubliches Glück mit meiner Gastfamilie. Zwar hatte ich “nur” eine Gastmutter und eine Gastschwester, das reicht aber trotzdem bei weitem. Da der ältere Sohn meiner Gastmutter auf Weltreise war, bekam ich sein großes Zimmer, anstatt das Studentenzimmer, was eine sehr erfreuliche Überraschung war, weil sein Zimmer größer war als mein eigene in Deutschland.

Nach nicht einmal 12 Stunden in Lancaster, um halb 9 Uhr morgens, fuhr mich meine Gastmutter in die Our Ladys High School. Nach einer kurzen Einleitung und Fürhrung durch die Schule (wir waren mehrere Austauschschüler) wurden wir sofort in den Alltag eingegliedert. Es vergingen 4 Stunden ziemlich normaler Schulunterricht, und ehe ich mich versah, schon saß ich mit einigen Engländern in einem Cafe in der Innenstadt. Und so vergingen die ersten drei Monaten wie im Flug. Ich lernte beinahe jeden Tag neue Leute kennen und mein anfänglich eher schwaches Englisch perfektionierte sich mit der Zeit.

Im April zu den englischen Half-Term Ferien (2-wöchig) besuchte ich meine Familie in Deutschland, was eine wilkommene Abwechslung zu dem, mittlerweile gewohnten, Schulalltag in Englang war. Nach 2 Wochen Urlaub in Deutschland gings dann wieder weiter in England und zwar bis Juli. Und ehrlich, ab etwa Mai beginnt in England das warme und sonnige Wetter. Und Sommer, Sonne, Strand, und zwar jeden Tag – was gibt es Besseres!

Natürlich bleib ich nicht die ganze Zeit über in Lancaster. Ich besuchte, meistens mit Freunden oder meiner Gastfamilie, Liverpool, Manchester, Blackpool und zuletzt auch noch den Nationalpark “Lake District”. Ende Juni, kurz vor meinem Abflug nach Hause, hatte ich das Gefühl als wären 6 Monate in 2 Tagen vergangen. Nach einem traurigen Abschied von meiner Gastfamilie und einigen Abschiedspartys von meinen neu gewonnenen Freunden, ging es auch schon wieder zurück nach Deutschland, am 9. Juli, um genau zu sein.

Zusammenfassend kann ich sagen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt, es hätte sich sogar gelohnt, wenn ich nichtmal ein Wort Englisch gelernt hätte. Diese Erfahrung ist einfach unbezahlbar. Das kann man nur sagen, wenn man selber für längere Zeit sein zuhause verlässt und sich auf die Reise begibt.

Marcel Blicha

Lancaster, England

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