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Lucille Sch. berichtet aus Exeter (England)

Dieses Jahr habe ich fast 7 Monate in Exeter, England verbracht. Natürlich war ich in den Monaten und Wochen die auf meinen Englandaufenthalt hin führten super aufgeregt und habe mir ausgemalt wie es dort drüben werden würde.
Als ich im Januar dann endlich da war, musste ich mir nichts mehr vorstellen, sondern habe alles aus erster Hand erlebt.

Meine Gasteltern waren ein älteres Ehepaar, deren Kinder alle schon ausgezogen waren, also war ich die meiste Zeit ein „Einzelkind“. Die Beiden waren sehr nett und ich habe mich von Anfang an gut mit ihnen verstanden. Wie die meisten Gastfamilien in England hatten sie vor mir schon mehrere Gastschüler gehabt, das hat sie aber nicht daran gehindert mich gut aufzunehmen und ich habe mich in meinem neuen zu Hause sehr wohlgefühlt.
In der Schule war es dagegen wesentlich schwerer Anschluss zu finden, was allerdings zu erwarten war. Natürlich hatten alle anderen schon ihre Freundescliquen und als Neuer muss man sich Mühe geben und sehr offen sein, um mit den Leuten in Kontakt zu kommen. Dann war da ja auch noch die Sache mit der anderen Sprache, woran man sich erst gewöhnen muss. Mit der Zeit ging es dann jedoch besser und ich habe einige tolle Freunde gefunden, sowohl andere deutsche Austauschschüler als auch Engländer, zu denen ich hoffentlich noch lange Kontakt haben werde.

An sich ist die Schule in England auf jeden Fall ein wenig anders als ich es bis dahin von zu Hause kannte. Zunächst gab es da natürlich die Schuluniform, mit der ich mich aber inzwischen sehr angefreundet habe, und auch an das Konzept der Ganztagesschule musste ich mich erst gewöhnen. Man musste 20 Minuten bevor der richtige Unterricht anfing in der Schule sein, damit man in seiner „tutor group“ die neusten Ankündigungen bekommt oder einmal die Woche zur „assembly“ geht.

Zum Glück haben meine neuen Lehrer nie erwartet, dass ich gleich mit meinen englischen Mitschülern mithalten konnte, sondern haben oft nachgefragt, ob ich alles verstanden habe und mir gerne nochmal erklärt was gerade vor sich ging. Die meisten Lehrer waren wirklich nett und haben sich sehr dafür interessiert, wie ich in der neuen Umgebung zurechtkomme und ob es mir dort gefällt.
In meiner Freizeit habe ich einige der vielen Sportclubs an meiner Schule ausprobiert, z.B. Rugby und Beachvolleyball, das hat richtig Spaß gemacht und war auch eine super Gelegenheit, um mit neuen Leuten ins Gespräch zu kommen. Außerdem habe ich viel Zeit in der Stadt verbracht, da hatte ich echt Glück in Exeter gelandet zu sein, weil die Innenstadt super ist zum Shoppen, Kaffee trinken gehen oder auch um einfach auf einer Wiese zu entspannen. Ab und zu habe ich mit Freunden am Wochenende Ausflüge zum Strand, in den Zoo oder nach Dartmoor (ein riesiger Nationalpark in der Nähe) gemacht. 
Das Essen dort war auch nicht so schlimm, wie immer erzählt wird, zu meinen Favoriten gehört auf jeden Fall  Fish ‘n‘ Chips von einem der kleinen Stände direkt am Meer. Auch das Wetter war die meiste Zeit erträglich, manchmal ein wenig zu windig und regnerisch, aber was war auch anderes zu erwarten in England? Dass die Engländer Unmengen an Tee trinken kann ich jedoch bestätigen und ich muss sagen, dass ich mir diese ewige Teetrinkerei inzwischen selber angewöhnt habe.

Im Nachhinein bin ich extrem froh, dass ich mich diesen großen Schritt getraut habe. Ich habe so viel dazu gelernt, nicht nur eine andere Sprache, sondern auch Selbstständigkeit und Selbstvertrauen in fremden Situationen. Außerdem habe ich viele neue Menschen kennengelernt und ein paar wundervolle Freundschaften geschlossen.

Die vielen Erfahrungen, sowohl positive als auch negative, werden mir auch in Zukunft sicherlich weiterhelfen können
Am liebsten würde ich gleich wieder los, um neue Länder auf diese Weise zu entdecken.

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meine neuen Freunde
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ich fand das Essen gar nicht so schlimm, wie gesagt wird
 
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