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Blackpool: Paula N.

Mein Name ist Paula, ich bin vierzehn Jahre alt und war im Herbst für vier Monate in Blackpool, einer Küstenstadt im Norden Englands an der irischen See.

Der Auslandsaufenthalt war für mich eine völlig neue Erfahrung, und ich würde jeder Zeit wieder nach Blackpool fahren, um meine Gastfamilie und meine Freunde dort zu besuchen.


Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern, meiner spanischen Gastschwester und dem Familienhund Pip, einem Jack-Russel Terrier. In den letzten Wochen kam noch einweiteres deutsches Mädchen, das leider seine Familie wechseln musste, hinzu. Vor allem mit meiner spanischen Gastschwester Carmen verstand ich mich großartig. Wir waren fast nonstop zusammen unterwegs, und so habe ich auch sehr viel über die spanische Kultur und Sprache gelernt. Carmen und ich besuchten auch dieselbe Schule, das Palatine Community Sports College, das sich jetzt Southshore Academy nennt.


Um zur Schule zu gelangen, mussten wir mit zwei Bussen fahren und waren immer recht lange unterwegs. Das war jedoch kein Problem, da die Busse in Blackpool zwar nicht immer pünktlich, aber dafür sehr bequem, warm und günstig waren. Die Schule selbst war renovierungsbedürftig und der Unterricht konnte nicht wirklich mit dem verglichen werden, was ich aus Deutschland gewohnt war. Gegenüber den Lehrern waren die Schüler oft patzig und frech. Uns Austauschschüler haben sie hingegen mit offenen Armen empfangen. Innerhalb kürzester Zeit waren wir regelrechte Schulberühmtheiten, vor allem die beiden deutschen Jungs, die gleichzeitig mit mir angekommen waren. Die Engländerinnen waren total verrückt nach ihnen. Es ging sogar so weit, dass die beiden nach Hause verfolgt wurden. Bei uns Mädchen war das alles weniger extrem, jedoch wurde auch uns mit großem Interesse und viel Freundlichkeit begegnet. Sprachschwierigkeiten gab es eigentlich keine, auch wenn es am Anfang recht amüsant war mit Carmen zu kommunizieren, da ihr Englisch nicht das Beste war und ich kein Wort Spanisch sprach. In der Schule haben wir oft mit Händen und Füßen kommuniziert, um dem anderen begreiflich zu machen, was man wollte.


Es herrschte Uniformpflicht, auch wenn die Engländerinnen versuchten, ihre Uniformen durch Hochziehen der Röcke und das Tragen langer Ohrringe so weit wie möglich zu personalisieren. Pflicht war es einen schwarzen (eigentlich fast knielangen) Rock, eine weiße, bis oben zugeknöpfte Bluse mit Kragen, den Schulblazer, schwarze Kniestrümpfe oder eine schwarze Strumpfhose, schwarze Lederschuhe und die Krawatte seiner Jahrgangsstufe (grün-gelb gestreift für year ten, das ich besuchte) zu tragen. Wer nicht komplett in Uniform in der Schule erschien, wurde nach Hause geschickt oder mit Nachsitzen bestraft. Es schien zwischen den Mädchen eine Art Wettbewerb gewesen zu sein, den kürzesten Rock zu tragen, was teilweise recht amüsant war. Obwohl sie mir zuerst etwas oberflächlich vorkamen, waren alle Leute mit denen ich zu tun hatte super nett und hilfsbereit.


Es dauerte nicht lange bis man nach der Schule spontan eingeladen wurde, noch mit shoppen oder an die Promenade zu gehen, und ich habe mich wirklich nie ausgeschlossen oder fremd gefühlt. Im Notfall hätte ich auch immer mit meiner local co-ordinatorin reden können, die immer ein offenes Ohr für uns hatte und sich sehr gut um uns gekümmert hat.


Alles in einem hätte man es mit der Schule besser treffen können, was die Anforderungen im Unterricht angeht. Die Menschen waren  total in Ordnung und ich bin mit den meisten immer noch in Kontakt über facebook und skype.

Meine Gastschwester, die wirklich wie eine kleine Schwester für mich war, die ich sehr vermisse, werde ich im Herbst für vier Wochen in Spanien besuchen.  Auch mit dem deutschen Mädchen werde ich mich treffen, sobald sie wieder in Deutschland ist.


Die vier Monate in Blackpool waren eine unvergessliche Zeit, in der ich sehr viel über die englische und auch spanische Kultur, aber auch über mich selbst gelernt habe.Ich bin tausend interessanten Menschen begegnet und habe einzigartige Erfahrungen gemacht.
Hätte ich noch einmal die Chance, würde ich sie auf jeden Fall wieder ergreifen und kann es auch nur jedem empfehlen!
Zeit im Ausland zu verbringen, ist das Beste was du tun kannst.  Wenn die Schulzeit erst  mal vorbei ist, ist es zu spät.

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Carmen und unsere Gastmutter
Drei Schulfreundinnen und ich
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