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Paul Jansen berichtet aus Beijing (China)

Liebes High-School Team,

ich bin jetzt schon gut zwei Monate hier in China. Bevor wir zu unseren Gastfamilien gekommen sind hatten wir ein Vorbereitungs-Camp, welches in Yanqing stattfand, ungefähr 100 km nördlich von Peking in den Bergen. Außer uns fünf Deutschen waren dort noch fünf Mexikaner, zwei Amerikaner, drei Thailänder, eine Schwedin und ein Däne. Wir wurden in den Schlafräumen einer Schule untergebracht. Die Zimmer waren nicht gerade einladend. Vor allem das Bad war wenig hygienisch, mit deutschen Standards nicht zu vergleichen - und so kam es schon mal vor, dass die eine oder andere Kakerlake durchs Zimmer flitzte. Auch mit dem Essen hatte ich zu Anfang so meine Probleme. Aber wenn man nach China gehen möchte, muss man eben abenteuerlustig sein.

Nach den 10 Tagen in Yanqing sind alle Austauschschüler zu ihren Gastfamilien gekommen. Manche sind in Yanqing geblieben, einige sind nach Tianjin gegangen und ich bin mit der Schwedin nach Peking gekommen. Meine Gastfamilie war seit dem ersten Tag sehr nett zu mir und ich habe mich sehr schnell eingelebt. Sie haben mich wie einen richtigen Sohn – neben meinem gleichaltrigen Gastbruder – aufgenommen. Wir wohnen in Tiantongyuan. Dieser Stadtteil von Peking ist etwa 15 km vom Zentrum entfernt. Doch mit der U-Bahn, die Station ist keine fünf Minuten Fußweg entfernt, ist man innerhalb von 20-30 Minuten beim Platz des Himmlischen Friedens.

Am 1. September ging für mich die Schule los. Die ersten Tage waren sehr aufregend und spannend. Ich hab mich riesig gefreut, endlich chinesisch zu lernen und den Alltag eines chinesischen Schülers kennen zu lernen. Jedoch bin ich nicht, wie ich gedacht habe, in einer chinesischen Klasse, sondern mit vier Koreanern in einer „Sonderklasse“ und wir lernen rund um die Uhr nur chinesisch. Das heißt, wir haben von Montags bis Freitags von 7.45 Uhr bis 17.00 Uhr Unterricht. Ich weiß, das klingt jetzt nach sehr viel, aber eigentlich hab ich nicht viel mehr Unterricht als in Deutschland. Das liegt daran, dass wir hier zwischen jeder Stunde 10 Minuten Pause haben. Zwischen der 2. und 3. bzw. 6. und 7. Stunde haben wir eine halbe Stunde Pause dann gibt es noch die ganz große Pause (von 12 Uhr bis 13.20 Uhr), in der es Mittagessen gibt. Außer dem Chinesisch-Unterricht habe ich noch zwei Stunden Sport, eine Stunde Kunst, eine Stunde Musik und eine Stunde Kalligraphie in der Woche.

Nach der Schule habe ich meistens sehr viele Hausaufgaben auf. Und wir schreiben jeden Tag in jeder Stunde einen Test über die neu gelernten chinesischen Zeichen. Das ist natürlich sehr anstrengend und ich muss viel lernen, aber dafür ist mein Chinesisch schon recht gut und ich kann mich schon einigermaßen gut verständigen.

Jedoch viele richtige Freunde habe ich noch nicht gefunden. Das liegt dann wahrscheinlich an dem großen Hindernis der Sprache. Die chinesischen Schüler haben zwar alle Englisch in der Schule, doch sollte man sich nicht darauf verlassen, dass sie auch Englisch sprechen können.

Ich empfehle also allen, die einen High School Aufenthalt in China machen möchten, sich schon in Deutschland Chinesisch-Unterricht zu nehmen. Denn ich glaube, normalerweise kommt man als Austauschschüler in eine richtige chinesische Klasse und nicht wie ich in eine extra Klasse, wo man nur Chinesisch lernt.

An den Wochenenden unternehme ich meistens etwas mit meiner Gastfamilie In Peking gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass einem hier eigentlich nicht langweilig werden kann. Die 2 Monate sind wie im Flug vergangen, und ich freue mich auf die weiteren 8 Monate und auf alles, was ich weiterhin erleben darf.

Liebe Grüße aus Beijing.

Paul Jansen

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