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Marie-Luisa Lembcke berichtet aus Huai Rou (China)

Ich bin nun schon seit zweieinhalb Monaten in Huai Rou. Die Stadt ist ca. eine Stunde mit dem Bus von Beijing entfernt (nördlich) und vielleicht so groß wie Rostock. Egal wo man hinguckt, man sieht überall kleine Läden (einen Friseur neben dem anderen, Freundschaftsläden, etc.) und so etwas wie ein Zentrum mit Einkaufscenter gibt es auch. Außer dem Stadtpark findet man außerhalb der Stadt wunderschöne Natur mit Bergen, Wäldern und natürlich der Chinesischen Mauer.

Ich habe mich inzwischen ganz gut eingelebt und da ich mittlerweile einen „Alltag“ habe, vergeht die Zeit doch ziemlich schnell. Morgens gehe ich ungefähr 20 Minuten zu Fuß und muss um 7 Uhr in der Schule sein. Die eigentliche erste Unterrichtsstunde fängt zwar erst um 8 Uhr an, aber davor wird entweder im Buch gelesen oder doch schon mit Unterricht angefangen. Immer montags wird außerdem die Flagge gehisst und die Nationalhymne gesungen! Nach der zweiten Stunde geht‘s auf den Sportplatz, wo wir dann bestimmte Sportübungen „tanzen“.

Um 12 Uhr ist Mittagspause. Das Essen schmeckt sogar!! In der verbleibenden Zeit (ca. anderthalb Sunden) gehen dann alle Schüler in ihren Raum und halten ein Mittagsschläfchen! Das tut gut!!! Na ja, und nachmittags stehen dann nochmal vier Unterrichtsstunden an. Die Schule endet um 18.05 Uhr (im Winter 17.35 Uhr).

Wenn ich nach Hause komme, hat meine Gastmutter meistens schon das Abendessen fertig. Als es noch warm genug war, sind wir nach dem Essen in den Park gegangen, wo ich ein wenig Sport gemacht habe. Jetzt gehe ich immer auf dem Laufband meiner Gastschwester laufen.

Tja! So sieht eigentlich ein Tag bei mir aus...

In der Schule verstehe ich noch nicht viel und lerne dann Chinesisch für mich. Die Lehrer sprechen einfach zu schnell und undeutlich! Und auch die anderen Schüler versuchen eher Englisch mit mir zu reden und denken, glaube ich, ich könnte kein Chinesisch!!! Aber mit meiner Gastfamilie unterhalte ich mich auf Chinesisch, da keiner von ihnen Englisch kann. Es klappt auch schon ganz gut, aber es könnte ruhig noch etwas schneller voran gehen. Immerhin hört sich die Sprache für mich nicht mehr fremd an!

An den Wochenenden gehen wir dann oft in die Stadt zum Einkaufen, besuchen Familienmitglieder oder ich fahre mit meiner Gastschwester nach Beijing. Meine Gasteltern sind immer sehr beschäftigt und arbeiten viel!

Außerschulisch habe ich bis jetzt noch nichts mit meinen Schulkameraden zu tun, da die meisten in der Schule wohnen und immer Unterricht haben. Aber bald sind ja, glaube ich, Winterferien!

Ansonsten hat mich nichts wirklich geschockt, muss ich sagen. Ich hatte mich im Vorfeld sehr über China informiert und viel gelesen. Auch von iSt wurde mir ja sehr gutes Informationsmaterial zugeschickt und die Vorbereitungen verliefen angenehm. Vielen Dank noch einmal dafür! Ich bin, um es genau zu sagen, auch mit keinen konkreten Vorstellungen an die ganze Sache rangegangen. Und das war auch gut so! Ich wusste, dass ich nun irgendwo auf mich gestellt bin und mich an das Leben hier anpassen muss. Da ja alle super nett zu mir sind, fiel und fällt mir das wirklich nicht schwer!

Nun gut, soweit erst einmal von mir! Einen ausführlichen Bericht für iSt würde ich dann zu einem späteren Zeitpunkt schreiben, da ich denke, dass ich jetzt noch nicht mit Eindrückesammeln fertig bin und noch mehr erleben werde!!!!!

Mit freundlichen Grüßen!

Marie-Luisa Lembcke

Huai Rou

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