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Sophia Rank berichtet aus Frankston (Australien)

Ich war von Januar bis Juli durch iST in Australien, das waren sechs kurze Monate, die viel zu schnell vergangen sind und es war ein langes halbes Jahr in dem ich viel erleben und lernen durfte.

Ich habe wunderbare Menschen getroffen und richtig gute Freundschaften geschlossen, darunter sind nicht nur mit ganz vielen Australiern, sondern auch mit Menschen aus anderen Nationalitäten, wie Rie aus Japan und Bassi aus Südafrika, Michelle aus der Schweiz, Sam aus England und Antonia aus Deutschland. Ich fand es sehr interessant, mehr über ihre Kulturen zu erfahren und obwohl wir alle von ganz verschieden Erdteilen kamen, haben wir uns sehr gut verstanden. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie mich so lieb aufgenommen haben und ich ein Teil in ihrem Leben sein durfte. Wir hatten jede Menge Spaß und sind heute noch in Kontakt, obwohl jeder wieder in seinem Heimatland ist und uns tausende von Kilometern trennen… Ich habe auch viele australische Freunde gefunden, doch gerade die Freundschaft zu den anderen Austauschschülern war besonders wichtig für mich, denn sie konnten es verstehen, wie es ist, einmal Heimweh zu haben.

Hauptsächlich war es aber eine Zeit voller Spaß und Erfahrungen. Mit jedem Tag habe ich dazu gelernt, ohne es wirklich zu realisieren. Ich habe viel über die Menschen und das Land erfahren und bin auch viel in Australien rumgekommen, da meine Gasteltern sehr reisefreudig waren. Die Orte die ich gesehen habe, sind unbeschreibbar, es ist ein wunderschöner Kontinent, ich liebe die Natur, die Strände, Berge, Tiere und Landschaften. Ich hätte gern ganz Australien erkundet, weil ich davon einfach nicht genug haben konnte. Vor allem Ocean Beach, ein Küstengebiet, ganz im Süden Australiens hat mir sehr gut gefallen. Am Meer zu stehen während riesige Wellen gegen die Felsen schlagen und die rote Sonne halb verdeckt von Wolken am Horizont verschwindet, war überwältigend, es waren keine Menschen in der Nähe und in der Dämmerung kam mir diese dramatische Szene vor wie das Ende der Welt. Natürlich wurden nicht nur dort viele Fotos gemacht. Ich hatte viel Freude daran, über die Gegenden zu erfahren, die meist sehr interessante Hintergründe hatten.

Doch das Land hat nicht nur eine wundervolle und unverwechselbare Natur. Melbourne ist eine atemberaubende Metropole. Meiner Meinung nach, ist es eine einzigartige und multikulturelle Stadt mit vielen Kontrasten in der es mir so schnell nicht langweilig wurde. Die Menschen sind liebevoll, hilfsbereit und (gast)freundlich, jeder hält sich gern in den Stadtparks oder an der Flusspromenade auf, um die Sonne zu genießen, dort habe ich mich schnell daheim gefühlt und mich von den relaxten Melbournern anstecken lassen.

Der australische Slang hat mir weniger zu schaffen gemacht als die Autos, die auf der falschen Seite fahren und jedes Mal beim Straße überqueren für Verwirrung gesorgt haben.

Meine Gasteltern hatten keine Kinder und das war gerade für mich (mit drei Geschwistern) eine große Umstellung, die mir anfangs nicht sehr leicht gefallen ist und ich doch immer wieder feststellen musste, wie sehr ich die drei vermisse. Ein Leben ohne Geschwister kann manchmal ganz schön langweilig sein.

Trotzdem habe ich mich bei den Beiden sehr wohl gefühlt und sie waren nicht nur meine “Eltern auf Zeit”, die mir ein schönes zu Hause gaben, sondern auch richtig gute Freunde, die mich unterstützt haben und auch in Zukunft immer für mich da sein werden. Die Zwei sind mir sehr ans Herz gewachsen, und ich glaube auch sie hatten eine schöne Zeit mit mir. Sie waren sehr neugierig was unsere Kultur angeht, haben viel über mein Leben erfahren und ich durfte Teil ihres Lebens sein und werde es auch immer bleiben. Ich warte schon darauf dass sie mich mal besuchen kommen, damit ich ihn mein Leben zeigen kann, so wie sie mir ihres gezeigt haben.

Die Schule in Australien ist nicht so anspruchsvoll wie in Deutschland, aber dennoch gab es Herausforderungen, die meistens ganz gut gemeistert wurden.

Auch von meinen australischen Mitschülern habe ich viel über mein Gastland erfahren. Australier sind eben sehr aufgeschlossene und kontaktfreudige Menschen, das mag ich besonders gerne an ihnen. Mir wurde viel gezeigt und natürlich war nicht immer alles perfekt. Es gab die ein oder andere Auseinandersetzung zwischen meiner Gastmutter und mir und auch mit Heimweh hatte ich vor allem in der ersten Zeit öfters mal zu kämpfen. Aber das vergisst man im Nachhinein besonders gern.

Für ein Schul(halb)jahr weg zu gehen hat mich verändert. Ich habe positive und negative Erfahrungen gemacht und ich sehe die Welt aus anderen Perspektiven. Ich würde von mir behaupten, dass ich selbstbewusster geworden bin, denn oftmals war ich auf mich allein gestellt und musste einige Herauforderungen meistern – und das ganz ohne Mama und Papa. Ich bin der Meinung, dass ich meine Zeit voll ausgekostet habe und sie vor allem für meine Zukunft sehr nützlich sein könnte.

Australien zu verlassen war sehr schwer für mich, obwohl ich mich auch schon wieder auf zuhause gefreut habe, denn ich wusste ich habe daheim ein Leben, das schon sehnsüchtig auf mich wartete. Ich weiß noch genau wie schwer es war, all diese besonderen Menschen, die ich in Australien getroffen habe und mit denen ich eine schöne Zeit erleben durfte, zu verabschieden. Ich werde mich immer an meine wundervolle Zeit in Australien erinnern, mit meinen Gasteltern und Freunden in Kontakt bleiben und sie niemals vergessen!! Ich bin stolz darauf sagen zu können, dass ich nun zwei “Zuhause” habe. Und eines ist jetzt schon sicher: Australien ich komme wieder!

Sophia Rank, Frankston High School, Frankston, Victoria

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In der Schule...
Frankston Beach
 
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