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Nina Wunderlich berichtet aus Melbourne (Australien)

Ein halbes Jahr in Australien. Ein halbes Jahr im Land der gefährlichsten Tiere der Erde, mit den gelassensten Menschen der Welt zusammen in einem der größten Länder der Erde leben und das Leben in vollen Zügen genießen.

Vom warmen Sommer Deutschlands in den kalten Winter Melbournes.

Das große, lang ersehnte Abenteuer Australien startete am 07.Juli, zusammen mit unzähligen anderen begeisterten, erwartungsvollen und gespannten Jugendlichen am Frankfurter Flughafen.

Der 12-stündige Flug nach Singapur verging wie im Flug und von dort aus flog der größte Teil unserer Gruppe nach Queensland, und nur die wenigsten nach Melbourne.
In Singapur hat sich schon herausgestellt, wer von der Gruppe noch alles mit mir auf die Frankston High School gehen würde und spätestens als wir nach 8 Stunden weiteren Fliegens endlich den International Airport Melbournes erreicht- und das Gepäck vollständig und unbeschädigt in Empfang genommen haben, wusste ich, wer das Abenteuer Australiens an der Frankston High School das nächste halbe Jahr mit mir teilen würde.

An der Schule wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und bereits am nächsten Tag fing das Schulleben für uns an.

Schnell hab ich mich in dem neuen Umfeld eingelebt und an den neuen Alltag gewöhnt. An eins konnte ich mich allerdings nicht gewöhnen: meine Gast’mutter’.

Nach einem Monat habe ich die Gastfamilie wechseln können und kam somit in eine richtige Familie, bestehend aus einem jungen Pärchen und chinesischer Gastschwester, die auch in meine Stufe gegangen ist.

Jetzt konnte das Leben in Australien so richtig anfangen!

Die Schule hat sehr viel Spaß gemacht. Meine Kurse Maths English, Biology, Psychology, Racquet Sports und Outdoor Education haben mir sehr gefallen und besonders durch die vielen Exkursionen in Outdoor Education hatte ich die Gelegenheit, mehr von Land und Leuten kennenzulernen.

Wir waren Langlaufen- einige meiner Klassenkameraden haben das erste Mal Schnee gesehen!- Kanufahren, Bergsteigen und am Strand unterwegs.

Es war einfach wunderschön und ich kann wirklich nur jedem empfehlen, Outdoor Education als Fach zu wählen, da der Unterricht sehr viele wunderbare Erfahrungen mit sich führt, die ich als einzige von 11 Deutschen erlebt habe, da ich die einzige Deutsche, und einzige 11-Klässlerin in dem Year 10 Kurs war.

Schnell kam ich in dem australischen Unterricht hinterher und die Australier fingen an, sich mit einem anzufreunden und sich für einen zu interessieren.

Jedes Wochenende bin ich mit den anderen deutschen Mädels in die City (Melbourne) mit dem Zug gefahren. An die einstündige Zugfahrt, die übrigens fast die ganze Zeit mit wunderschönen Blicken aufs Meer verbunden ist, gewöhnt man sich schnell und durch die schöne Aussicht macht das Zugfahren sogar Spaß.

Melbourne ist eine wunderschöne Stadt und mich hat nichts davon abgehalten, so oft wie möglich dorthin zu fahren. Leider hatten die Australier nie Lust oder Zeit mitzufahren, aber wir haben Melbourne auch gut selbst entdeckt und alles sehenswerte nicht nur einmal gesehen.

In den Frühlingsferien, bei euch Herbstferien, ging’s dann, mit der von iSt angebotenen Outbacktour ins Landesinnere.

Dort habe ich einige vom Flug bekannte Gesichter getroffen, aber auch viele neue.

Die zwei Wochen in Alice Springs, Coober Pedy, Adelaide und Melbourne waren mit die schönsten während der ganzen 6 Monate.

Wir haben so viel unglaubliches erlebt, wie zum Beispiel im Schlafsack unter den Sternen im Outback geschlafen, Aboriginal Traditionen von den Aborginies erzählt und erklärt bekommen, frisch erlegte Kängurus probiert, den Ayers Rock begangen oder umgangen, Kings Canyon hochgeklettert, die ‘School of the Air’ und den ‘Royal Flying Doktor Service’ besucht, unter der Erde in einem Fels geschlafen, viele einheimische Tiere in freier Wildbahn gesehen, einen Salzsee bestaunt und Alice Springs, Adelaide und Melbourne auf eigene Faust erkundet. Zudem kamen noch viel Spaß, ein kaputter Bus und einige kranke Mitreisende haha

Nach 2 umwerfenden, aber auch anstrengenden Wochen ging das Schulleben wieder weiter.

Anfang November habe ich, zusammen mit einer Freundin von meiner Schule, für eine Woche

eine andere Freundin in Brisbane, die ich auf der Outbacktour kennengelernt habe, besucht.

Von dort aus sind wir nach Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt, in den Australia Zoo und an den Strand gefahren. Diese eine Woche hat sich wirklich sehr gelohnt.

Kurz vor den Sommerferien standen noch 2 Wochen Examen an, die wir natürlich sehr sinnvoll zum lernen genutzt haben.

Unter anderem haben meine Gastschwester und ich noch einen Tagestrip an die Great Ocean Road gemacht um auch die näheren Sehenswürdigkeiten nicht zu versäumen.

Dort warteten auch ein paar wildlebende Koalas auf uns und das wunderschöne, verlassene Meer und seine dazugehörigen Strände.

Die Examen waren dann auch fast alle erfolgreich bestanden und der Sommer ist gekommen- eeendlich!

Da der wunderschöne Strand nur 6 Minuten von meinem Haus entfernt war, habe ich dort sehr viel Zeit mit Freunden verbracht.

Am 25.Nov. war unser letztes (Bio)exam und somit hieß es leider ‘last day of school’. Noch einmal von allen Klassenkameraden verabschieden, den Lehren auf wiedersehen sagen und ein paar letzte Fotos von der wundervollen, tollen Schule machen.

Zum Abschied haben wir eine Gartenparty bei einer Freundin gefeiert, da kamen noch mal alle zusammen und ich hatte einen wunderschönen letzten Tag mit den Leuten, die mir während des letzten halben Jahres so ans Herz gewachsen sind.

Für mich hieß es am 27.Nov. dann ab zum Flughafen und von Melbourne nach Sydney fliegen!

Meine 40kg Gepäck habe ich geschickt untergebracht, sodass ich offiziell nur mit 23kg geflogen bin. In Sydney angekommen, habe ich meine Mutter, die für zwei Wochen angereist ist, angetroffen und zusammen haben wir eine Woche in Sydney und eine Woche in Cairns verbracht. Die zwei Wochen waren zwar sehr schön, aber es war schon anders, wenn man weiß, dass man an den Ort in dem man 6 Monate gelebt hat, frühestens in 2 ½ Jahren (nach dem Abi) wiederkommen kann. Ich will nicht sagen, es hat sich nicht mehr angefühlt, als sei man in Australien, denn die Tiere, das Ambiente, die Menschen, alles einfach hat mich unbewusst daran erinnert, dass ich in Australien bin, aber das Gefühl der Heimat war nicht mehr ganz da.

Am 12.Dez. habe ich dann alleine den Rückflug ins ferne Deutschland angetreten und alles verlief, wie auch beim Hinflug, tadellos.

Zum Schluss möchte ich iSt für die wunderbare Vorbereitung- und die tolle Unterstützung in einer nicht so tollen Zeit zwischen dem Gastfamilienwechseln danken. Ihr habt es mir ermöglicht, die schönste Zeit meines Lebens in Australien zu verbringen und mich in meinen Möglichkeiten nicht einzuschränken, dafür bin ich Euch sehr dankbar. Ich hatte so viel Spaß in Australien, wie sonst noch nie. Jeden Tag gab es eine neue Herausforderung, der ich mich gerne gestellt habe. Es geht nicht so schnell Freunde zu finden, aber zum Schluss stellt man fest, dass sich das Warten gelohnt- und man Freunde fürs Leben gefunden hat.

Ich freu mich schon und warte sehnsüchtig auf den Tag, an dem ich das Abenteuer Australien noch einmal starten darf, dann aber nicht mehr als High School Student, aber wieder in keiner anderen Stadt als Melbourne und Umgebung. Dort ist mein zu Hause.

Die Frankston High School ist wirklich eine tolle Schule, wo die Lehrer alles tun, um einem zu helfen und zu fördern. Ich bin froh, dass ich mir diese Schule ausgesucht habe, auch, weil Melbourne so wunderschön ist und ich mir nicht vorstellen kann, in Brisbane, Cairns oder irgendwo anders zu leben, besonders nachdem ich schon dort war.

Wie die Australier so schön sagen, ‘See ya later' und 'thanks, mate!'

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