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Mai-Britt C. berichtet aus Sunshine Coast (Australien)

Drei Monate Australien... Das hatte ich schon über ein Jahr vor der Abreise festgelegt.

Doch was wird dort wirklich passieren? Das wusste ich auch nicht so genau.

Am Anfang hatte ich es noch gar nicht richtig realisiert, doch als ich mit meinen Eltern dann zum Vorbereitungswochenende nach Hannover gefahren bin, wurde mir langsam klar: Du gehst wirklich nach Australien, ans andere Ende der Welt!

Das Vorbereitungswochenende hat mir sehr geholfen: Returnees haben von ihren Erfahrungen erzählt und einem viele Tipps gegeben. Mir hat es sehr viel Sicherheit gegeben, und ich habe gesehen, dass ich nicht die Einzige war, die in der Situation steckte.

Nach dem Wochenende habe ich mich dann auch noch nachträglich dazu entschlossen, am „Singapore Experience“ teilzunehmen.Jetzt wollte ich nur noch endlich Informationen über meine Gastfamile bekommen und dann - weg!

Das Gefühl, die Familie das erste Mal auf Bildern zu sehen, ist schon komisch. Auch wenn ich mich dadurch nur noch mehr gefreut habe in ein anderes Land zu gehen, war es ein merkwürdiges Gefühl mit meiner Gastmutter zu schreiben.

Am 1.Juli ging es dann endlich los. Nach mehrmaligem Ein- und Auspacken und dem Überlegen, was jetzt mit soll und was nicht, brachten mich meine Eltern zum Flughafen nach Nürnberg. Die erste Teilstrecke nach Frankfurt flog ich alleine. Dort habe ich dann den Rest der Gruppe getroffen, um weiter nach Singapur zu fliegen. Der Flug ging auch eigentlich sehr schnell rum, da man ja mit vielen anderen Jugendlichen zusammen war, viel Spaß hatte und es ging sehr lustig zu.

Das Singapore Experience war toll! Es war schön, diese Stadt zu erkunden, und der Nebeneffekt war, dass man sich auch gleich schon mal an die Zeitumstellung etwas gewöhnen konnte und nicht in einem durchfliegen muss. Leider gingen die vier Tage in Singapur viel zu schnell um, und wir mussten schon wieder zum Singapore Changi Airport, um weiter zu reisen.

Kurz vor der Landung in Brisbane waren dann alle ein wenig aufgeregt, gleich von ihren school coordinators abgeholt zu werden („hoffentlich finde ich die auch und werde nicht von jemand falschen mitgenommen...!“) oder sogar schon die Gastfamilie zu treffen und auch zugleich traurig, neue Freunde verlassen zu müsssen.

Ich wurde mit zwei anderen Deutschen von meinem school coordinator Helen abgeholt (zum Glück war ich nicht alleine...) und nach einer einstündigen Fahrt traf ich dann zum ersten Mal meine neue Familie. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und habe mich sofort sehr wohl gefühlt.

Meine Gastfamile bestand aus meiner Gastmutter Sonya, Gastvater Graeme, meiner Gastschwester Kelsey (14) und meinem Gastbruder Coby (18).

Da ich morgens ankam lag der ganze Tag noch vor mir, und als erstes haben meine Gasteltern und -schwester mir, nachdem ich ausgepackt hatte, gleich erstmal eine Stadtrundfahrt gegeben. Am Nachmittag traf ich mich mit meinem Buddy Jess (so etwas wie ein Tutor/Pate für Internationals, um ihnen am Anfang in der Schule zu helfen), wodurch ich ein weiteres Stück Sicherheit bekam. Am Abend kam dann noch eine Freundin meiner Gastmutter, die auch eine deutsche Austauschschülerin hatte, um ein BBQ zu machen.

Am Montag war dann auch schon der erste Schultag. Dort traf ich die ganzen anderen Internationals: Insgesamt waren wir 25; 15 Deutsche, 8 Italiener, eine Spanierin und eine Japanerin. Die Schuluniform war eigentlich total toll. Man musste nicht jeden Morgen überlegen, was man anzieht und bequem war es auch. Wir hatten einen Internationalroom, nur für die Internationals. Eigentlich wollte ich ja aber nach Australien, um Australier kennenzulernen und nicht, um mit anderen Deutschen abzuhängen... Deshalb bin ich auch gleich mit Jess zu ihrer Gruppe gegangen, die mich herzlich aufgenommen hat. Dort gab es am Anfang etwas Probleme mit meinem Namen: „I first thought Jess said this is „my Brit“ for „my British exchange student!“. Naja, das „Problem“ war schnell behoben...

Da ich in year 10 war, konnnte ich leider nur zwei Fächer wählen: Maths, English, HPE und Science waren vorgegeben.  Ich habe noch dance und food and nutrition (kochen) gewählt. Außerdem hatten ein paar andere Internationals und ich zwei-stündigen Französischunterricht, welcher jedoch nicht sehr effectiv war, da alle unterschiedliche Niveaus hatten...

Die Schule war sehr viel entspannter als in Deutschland. Leider war das Schulgelände sehr weitläufig, weshalb ich mich am Anfang oft verlaufen habe... Aber nach ca zwei Wochen wusste ich dann ungefähr wo alles war.

Dem Unterricht zu folgen war auch nicht zu schwer, da man das meiste schon durchgenommen hatte. Nur in Englisch war es die ersten Wochen ein bisschen schwer, weil wir Romeo und Julia in original Englisch lasen!

Nach der Schule hatte ich zweimal die Woche Ballett und ging manchmal joggen. Außerdem habe ich oft etwas mit Freunden unternommen: shoppen, an den Strand oder in einen coffeeclub gehen.

Nach kurzer Zeit habe ich beschlossen, dass ich gerne länger als nur einen Term bleiben möchte. Das wäre einfach zu kurz gewesen! Nachdem meine Eltern und die Gastfamile auch damit einverstanden waren, ging es ohne Probleme, dass ich länger bleiben konnte!

Von der Schule aus hatten wir auch einige Ausflüge: whale watching, Australia Zoo, einen Tag in einem Freizeitpark, etc. und organisierte Surfstunden am Wochenende. Auch wenn es in der ersten Stunde mehr Schwimmen als Surfen war, hat es riesigen Spaß gemacht!

Außerdem hat meine Gastfamilie fast jedes Wochenende etwas mit mir unternommen. So haben wir verschiedene National Parks angeschaut, sind mehrmals an die Gold Coast zu meiner Gastoma gefahren, sind nach Brisbane gefahren, haben uns die Glass House Mountains angesehen, waren campen in Mt Coolum.  Meine Gastmutter ist sogar mit mir für zwei Tage nach Sydney geflogen!

Nach dem ersten Term hatte ich zwei Wochen Ferien, in denen ich auf einen Trip für eine Woche nach Cairns geflogen bin. Dort sind wir ins outback auf eine cattle station gefahren sowie zu den Milla Milla Falls. Wir waren schorcheln im Great Barrier Reef, waren in dem Regenwald, haben uns die Stadt angesehen  und noch vieles mehr, wobei der Spaß nie zu kurz gekommen ist. In dieser Woche habe ich viele nette Menschen von überall auf der Welt getroffen, Freundschaften geschlossen und ein wunderschönes Stück Erde gesehen! Ich würde jedem empfehlen, an einem Trip in den Ferien teilzunehmen!

Der zweite Term verging dann einfach nur noch wie im Flug und war schließlich zu Ende. Zum Glück hatte ich erst noch ein paar Tage Ferien, bevor ich zurückfliegen musste. In dieser Zeit habe ich mich jeden Tag noch mit meinen Australischen Freunden getroffen, um an den Strand zu gehen.

Dann war auch schon der Tag der Abreise da. Meine Gasteltern und meine Gastschwester brachten mich zum Flughafen nach Brisbane, wo dann der schwere Abschied vor uns lag.

Ich würde jedem empfehlen, die Möglichkeit zu nutzen, ins Ausland zu gehen. Auch wenn man am Anfang denkt, es ist für eine lange Zeit, es ist viel zu kurz!!! Es ist eine wunderschöne Zeit, in der man eine andere Kultur, ein anderes Land, Schulsystem und viele nette Leute kennenlernt. Ich erinnere mich immernoch sehr oft und gerne zurück an meine Zeit und Freunde in Australien. Auch wenn ich es schön finde, wieder zuhause zu sein bei meiner Familie und Freunden, vermisse ich doch meine Australische Familie und Freunde.

Genießt jeden Moment Eures Abenteuers!


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